Häufig gestellte Fragen

Das Coronavirus ist eine Ausnahmesituation für alle Bürgerinnen und Bürger in Hessen. Nachfolgend finden Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern Antworten auf aktuelle Fragen.

Allgemeine Informationen

Allgemeine Richtlinien zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus geben das Robert Koch-Institut  Öffnet sich in einem neuen Fenstersowie das BundesgesundheitsministeriumÖffnet sich in einem neuen Fenster. Darüber hinaus gelten gegebenenfalls gesonderte Vorgaben der zuständigen Gesundheitsämter vor Ort.

Grundlegende Hygieneregeln wie eine sorgfältige Händehygiene, die Vermeidung körperlicher Kontakte und, wo immer möglich, die Wahrung eines angemessenen Abstands sind ebenso einzuhalten wie die gründliche und regelmäßige Reinigung im Schulgebäude.

Sollten Sie Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot verspüren, sollen Sie:

  • die 116-117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes) oder
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden oder
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden.

Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem Coronavirus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

Wichtige Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Schulkindern finden Sie im HygieneplanÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Medizinische Maske

Ab dem 04.04.2022 gibt es keine Maskenpflicht mehr in den Schulen, also auch nicht mehr auf den Fluren und Gängen. Das freiwillige Aufsetzen einer Maske bleibt selbstverständlich möglich. Darüber entscheidet jede und jeder Einzelne für sich selbst. Nach einem Infektionsfall in der Klasse oder einer Lerngruppe empfehlen wir das Maskentragen insbesondere im Unterrichtsraum.

Schulorganisation

In Abhängigkeit von der Infektionslage können etwaige Einschränkungen des Regelbetriebs unterschiedlich weitreichend sein. Auf alle Szenarien sind die Schulen vorbereitet.

Bei Verdacht auf eine SARS CoV-2-Erkrankung bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder weiteren an Schule tätigen Personen ist das jeweilige Staatliche Schulamt unverzüglich zu informieren. Entsprechende Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu treffen.

Ab dem 29. April 2022 beträgt die Zeit der Absonderung für mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Personen nicht mehr wie bisher 10 Tage, sondern nur noch 5 Tage ab dem Tag des ersten positiven Testergebnisses. Falls Krankheitssymptome für COVID-19 aufgetreten sind, soll die Isolation eigenverantwortlich fortgesetzt werden, bis mindestens 48 Stunden lang keine Krankheitssymptome für COVID-19 mehr bestehen. Deshalb sind Schülerinnen oder Schüler, die die Isolation eigenverantwortlich fortsetzen, in den ersten 48 Stunden nach dem Abklingen der Krankheitssymptome von der Pflicht zur Unterrichtsteilnahme befreit. Wenn die Schule einen Distanzunterricht organisiert, haben diese Schülerinnen und Schüler in diesen 48 Stunden daran teilzunehmen.

Hinweise zu den aktuellen Quarantäne-Regelungen finden Sie in der Übersicht.

Zur ÜbersichtÖffnet sich in einem neuen Fenster

Ab Montag, den 2. Mai 2022, entfällt die Möglichkeit, dass Eltern ihre Kinder bzw. dass volljährige Schülerinnen und Schüler sich voraussetzungslos vom Präsenzunterricht abmelden können. Schülerinnen und Schüler können von der Teilnahme am Präsenzunterricht ausnahmsweise dann mittels ärztlichem Attest befreit werden, wenn sie selbst oder Angehörige ihres Haushalts im Fall einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgrund einer ärztlich bestätigten Vorerkrankung oder Immunschwäche dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt wären.

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist eine wesentliche Maßnahme zur Verhinderung einer Infektion. Es ist daher auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über die Dauer von drei bis fünf Minuten vorzunehmen. Die notwendige Lüftungsdauer ergibt sich aus der Größe des Raums, der Anzahl, der sich darin aufhaltenden Personen, der Größe der Fensteröffnung und der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Klassenräume sind zusätzlich bereits vor der Benutzung zu lüften, insbesondere dann, wenn sich andere Klassen dort aufgehalten haben.

Ist eine Stoßlüftung oder Querlüftung nicht möglich, weil zum Beispiel die Fenster nicht vollständig geöffnet werden können, muss durch längere Lüftungszeiten und das Öffnen der Türen ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht werden. Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleiterin beziehungsweise der Schulleiter mit dem zuständigen Schulträger geeignete Maßnahmen zu treffen (zum Beispiel zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster). In jedem Fall darf hierbei keine ursprünglich gewährleistete Absturzsicherung ohne entsprechende Kompensation aufgegeben werden.

Darüber hinaus stellt das Land den Schulträgern insgesamt 100 Millionen Euro für Schutzmaßnahmen an Schulen und Kitas zur Verfügung, mit denen unter anderem Luftreinigungsanlagen für Räume beschafft werden können, die nicht oder nicht ausreichend gelüftet werden können.

Der Unterricht in den Fächern Sport und Musik kann ohne Einschränkungen stattfinden. Der Mindestabstand wird aufgehoben und der Unterricht im regulären Klassen- oder Kursverband, einschließlich lerngruppenübergreifender AG-Angebote, ist wieder möglich.

Der Unterricht in den Fächern Sport und Musik kann ohne Einschränkungen stattfinden. Der Mindestabstand wird aufgehoben und der Unterricht im regulären Klassen- oder Kursverband, einschließlich lerngruppenübergreifender AG-Angebote, ist wieder möglich.

Für Schulfahrten gilt:

Ein- und mehrtägige Schulfahrten innerhalb Deutschlands und ins Ausland dürfen grundsätzlich durchgeführt werden. Dies gilt weiterhin unter dem Vorbehalt, dass infektionsschutzrechtliche Regelungen auf Gesetzes- oder Verordnungsebene oder Anordnungen durch zuständige Gesundheitsämter Reisen in das Zielgebiet zulassen – unabhängig von den jeweiligen Werten der Sieben-Tage-Inzidenz. Im Vorfeld der Schulfahrt sind alle Schülerinnen und Schüler, die Eltern und alle Beteiligten über die jeweiligen rechtlichen Bestimmungen des Zielgebiets und die Hygienevorgaben der Unterkunft sowie die für das jeweilige Beförderungsmittel und die geplanten gemeinsamen Aktivitäten geltenden Regelungen zu informieren.

Das Land Hessen übernimmt im Falle einer notwendigen Stornierung oder eines Rücktritts keinerlei Kosten. Das finanzielle Risiko wird von den Vertragspartnern und nicht vom Land getragen.

Zu Fahrten im Rahmen von Erasmus+ gilt:

Die Nationalen Agenturen (PAD und BiBB) erstatten die im Zusammenhang mit Erasmus+-Mobilitäten anfallenden Stornokosten (zu Lasten der EU-Mittel) nur, wenn zum Buchungszeitpunkt die Sorgfaltspflicht gewahrt wurde. Mangelnde Sorgfaltspflicht liegt u. a. vor, wenn zum Zeitpunkt der Buchung das Gastland als Risikogebiet ausgewiesen war (siehe RKI-Liste) und die aktuellen Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amtes nicht beachtet wurden (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762Öffnet sich in einem neuen Fenster). Sofern die Sorgfaltspflicht im Vorfeld beachtet wurde und nach der Buchung die pandemische Entwicklung eine Stornierung erfordert, werden die anfallenden Stornokosten zu Lasten von EU-Mitteln erstattet (Stand 24.01.2022).

Für das Schuljahr 2021/2022 ist eine reguläre Durchführung aller Betriebspraktika an den allgemeinbildenden Schulen und in den beruflichen Schulen vorgesehen.

Stand: 04. September 2022, 11:30 Uhr

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