Häufig gestellte Fragen

Das Coronavirus ist eine Ausnahmesituation für alle Bürgerinnen und Bürger in Hessen. Nachfolgend finden Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern Antworten auf aktuelle Fragen.

Allgemeine Informationen

Allgemeine Richtlinien zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus geben das Robert Koch-Institut Öffnet sich in einem neuen Fenstersowie das BundesgesundheitsministeriumÖffnet sich in einem neuen Fenster. Darüber hinaus gelten gegebenenfalls gesonderte Vorgaben der zuständigen Gesundheitsämter vor Ort.

Grundlegende Hygieneregeln wie eine sorgfältige Händehygiene, die Vermeidung körperlicher Kontakte und, wo immer möglich, die Wahrung eines angemessenen Abstands sind ebenso einzuhalten wie die gründliche und regelmäßige Reinigung im Schulgebäude.

Sollten Sie Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot verspüren, sollen Sie:

  • die 116-117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes) oder
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden oder
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden.

Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem Coronavirus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.

Wichtige Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Schulkindern finden Sie im Hygieneplan 8.0Öffnet sich in einem neuen Fenster.

Medizinische Maske

Nein. In Schulgebäuden (Gänge, Treppenhäuser, etc.) muss eine medizinische Maske getragen werden. Am Sitzplatz, im Freien oder beim Schulsport gibt es keine Maskenpflicht. Ausnahme: In den zwei Präventionswochen nach den Herbstferien oder bei einem größeren Ausbruchsgeschehen in der Schule bzw. in den 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Schulen bis zur Einnahme des Sitzplatzes beruht auf der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-VirusÖffnet sich in einem neuen Fenster in der jeweils aktuellen Fassung.

Nein. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist unter Beachtung der gebotenen Sorgfalt nicht gesundheitsschädlich. Die verwendeten Stoffe sind luftdurchlässig, sodass genügend Sauerstoff durchdringen kann. Weder die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) noch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) weisen auf eine mögliche CO2-Gefährdung durch das Tragen einer Maske hin.

Wer die medizinische Maske etwa auf dem Schulflur ohne triftigen Grund ablegt und trotz Ermahnung nicht wieder anlegt, muss die Schule verlassen. Der Ausschluss kann nur letzte Konsequenz sein; vorher sind abgestufte pädagogische Maßnahmen zu ergreifen.

Schulorganisation

  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Unterricht am Platz. Wenn das Gesundheitsamt nichts anderes anordnet, kann die Maske auch während der Präventionswochen weiterhin abgesetzt werden, solange und soweit dies aus schulischen Gründen erforderlich ist, wie insbesondere während des Verzehrs von Speisen und Getränken, zur Lautbildung im Fremdsprachenunterricht oder beim Schulsport. 
  • Alle nicht geimpften Schülerinnen und Schüler müssen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei - statt zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. Dieser kann weiterhin kostenfrei in der Schule erbracht werden und wird im Testheft vermerkt.
  • Alternativ kann der Testnachweis auch über eines der Testzentren erfolgen. Anspruch auf einen kostenfreien Test außerhalb der Schule haben bis zum 31. Dezember 2021 Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Nachweis darf zu Beginn des Schultags höchstens 72 Stunden alt sein.

Das Kultusministerium hat einen Leitfaden zum Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22Öffnet sich in einem neuen Fenster entwickelt, mit dem kurzfristig auf Änderungen beim Infektionsgeschehen reagiert werden kann.

In Abhängigkeit von der Infektionslage können etwaige Einschränkungen des Regelbetriebs unterschiedlich weitreichend sein. Auf alle Szenarien sind die Schulen vorbereitet.

Bei Verdacht auf eine SARS CoV-2-Erkrankung bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder weiteren an Schule tätigen Personen ist das jeweilige Staatliche Schulamt unverzüglich zu informieren. Entsprechende Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu treffen.

Die Schule meldet dem zuständigen Gesundheitsamt jeden positiven Test (auch Antigentest). Jede bzw. jeder positiv getestete Schülerin bzw. Schüler muss sich umgehend in Quarantäne begeben und ist gehalten, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Teststellen sind unter www.corona-test-hessen.deÖffnet sich in einem neuen Fenster abrufbar. Im Falle einer PCR-bestätigten SARS-CoV-2 Infektion bei einer Person im Klassen- oder Kursverband, einschließlich Lehrkräften und sonstigem Personal, eruiert das Gesundheitsamt die Gegebenheiten vor Ort und berücksichtigt sie bei der Entscheidungsfindung.

Alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Klassen- oder Kursverbandes (mit Ausnahme der Geimpften und Genesenen) müssen in den folgenden zwei Wochen an jedem Unterrichtstag getestet werden (Antigentests oder PCR-Pooltests), um die frühzeitige Erkennung weiterer Infektionen zu ermöglichen. Medizinische Masken müssen auch am Sitzplatz getragen werden. Im Fall weiterer bestätigter Infektionen beginnt der Zwei-Wochen-Zeitraum erneut.

Schülerinnen und Schüler können von der Teilnahme am Präsenzunterricht schriftlich abgemeldet werden; soweit sie minderjährig sind, kann die Abmeldung nur durch ihre Eltern erfolgen. Abgemeldete Schülerinnen und Schülernehmen am Distanzunterricht teil. An den Schulen für Kranke entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der Eltern und in Absprache mit dem Klinikpersonal im Einzelfall über die Beschulung.

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist eine wesentliche Maßnahme zur Verhinderung einer Infektion. Es ist daher auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über die Dauer von drei bis fünf Minuten vorzunehmen. Die notwendige Lüftungsdauer ergibt sich aus der Größe des Raums, der Anzahl, der sich darin aufhaltenden Personen, der Größe der Fensteröffnung und der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Klassenräume sind zusätzlich bereits vor der Benutzung zu lüften, insbesondere dann, wenn sich andere Klassen dort aufgehalten haben.

Ist eine Stoßlüftung oder Querlüftung nicht möglich, weil zum Beispiel die Fenster nicht vollständig geöffnet werden können, muss durch längere Lüftungszeiten und das Öffnen der Türen ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht werden. Bei Räumen ohne zu öffnende Fenster oder mit raumlufttechnischen Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr hat die Schulleiterin beziehungsweise der Schulleiter mit dem zuständigen Schulträger geeignete Maßnahmen zu treffen (zum Beispiel zeitweise Öffnung an sich verschlossener Fenster). In jedem Fall darf hierbei keine ursprünglich gewährleistete Absturzsicherung ohne entsprechende Kompensation aufgegeben werden.

Darüber hinaus stellt das Land den Schulträgern insgesamt 100 Millionen Euro für Schutzmaßnahmen an Schulen und Kitas zur Verfügung, mit denen unter anderem Luftreinigungsanlagen für Räume beschafft werden können, die nicht oder nicht ausreichend gelüftet werden können.

Beim musikpraktischen Arbeiten mit Instrumenten besteht im Vergleich zu anderen Unterrichtssituationen kein erhöhtes Risiko, Ausnahmen sind das gemeinsame Musizieren mit Blasinstrumenten und das gemeinsame Singen in geschlossenen Räumen. Eine Wiederaufnahme des musikpraktischen Arbeitens ist im Rahmen des aktuell geltenden Hygieneplans möglich. Beim Musizieren mit Blasinstrumenten und beim Singen ist ein Mindestabstand von 2,5 beziehungsweise 3 Metern einzuhalten. Nach 30-minütigen Proben sind Lüftungspausen durchzuführen.

Der Sportunterricht, einschließlich des Schwimmunterrichts, und außerunterrichtliche Sportangebote finden statt. Jeder Gruppe wird innerhalb der Sportstätte ein festgelegter Bereich zugewiesen, die Gruppen dürfen sich nicht mischen. Unterricht und Angebote im Freien sind – falls didaktisch möglich - aufgrund des permanenten Luftaustausches zu favorisieren. Während des Ausübens von Sport muss die medizinische Maske nicht getragen werden. Der Aufenthalt in den Umkleidekabinen ist so zu organisieren, dass dieser nur kurz stattfindet. Die medizinische Maske ist beim Umkleiden zu tragen.

Ab dem 13. September 2021 gilt für Schulfahrten innerhalb von Deutschland:

Ein- und mehrtägige Schulfahrten innerhalb Deutschlands und eintägige Fahrten ins Ausland dürfen grundsätzlich durchgeführt werden. Dies gilt weiterhin unter dem Vorbehalt, dass infektionsschutzrechtliche Regelungen auf Gesetzes- oder Verordnungsebene oder Anordnungen durch zuständige Gesundheitsämter Reisen in das Zielgebiet zulassen – unabhängig von den jeweiligen Werten der Sieben-Tage-Inzidenz. Im Vorfeld der Schulfahrt sind alle Schülerinnen und Schüler, die Eltern und alle Beteiligten über die jeweiligen rechtlichen Bestimmungen des Zielgebiets und die Hygienevorgaben der Unterkunft sowie die für das jeweilige Beförderungsmittel und die geplanten gemeinsamen Aktivitäten geltenden Regelungen zu informieren.

Mehrtägige Klassenfahrten ins Ausland bleiben bis Ende des ersten Schulhalbjahres 2021/22 untersagt.

Weitere Informationen können dem Erlass vom 08. September 2021 Öffnet sich in einem neuen Fensterentnommen werden.

Für das Schuljahr 2021/2022 ist eine reguläre Durchführung aller Betriebspraktika an den allgemeinbildenden Schulen und in den beruflichen Schulen vorgesehen.

Stand: 25. Oktober 2021, 12:30 Uhr

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