Schüler mit Maske hält einen negativen Antigentest hoch.

Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Wichtige Fragen rund um die Antigen-Selbsttests beantwortet das Bundesministerium für Gesundheit unter folgendem Link: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/testen/selbsttests/#faqitem=d0e96335-84d7-509b-9e12-cfbb250d6384Öffnet sich in einem neuen Fenster.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen unmittelbar an die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer Ihres Kindes. Lehrkräfte und weiteres Personal wenden sich bitte an die Schulleiterin oder den Schulleiter und ggfs. die Patin oder den Paten.

Wir müssen alles dafür tun, dass Schule auch in Zeiten der Pandemie ein möglichst sicherer Ort bleibt. Die Einführung einer Nachweispflicht für die Teilnahme am Präsenzunterricht und an sonstigen regulären Präsenzveranstaltungen ist angesichts der aktuellen Lage unerlässlich für einen sicheren Schulbetrieb und stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Normalität dar. Den Schulen steht damit ein Instrument zur Verfügung, das es nach Einschätzung der Experten ermöglicht, auch bei erhöhten Inzidenzwerten Präsenzunterricht bei Einhaltung des Mindestabstands und der sonstigen Hygienevorschriften durchzuführen.

Test-, Nachweispflicht

Schülerinnen und Schüler sowie die Kinder in den Vorklassen und Vorlaufkursen dürfen nur dann am Präsenzunterricht und an sonstigen regulären Präsenzveranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen Nachweis erbringen, dass keine Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus vorliegt. Der Nachweis kann durch eine Bescheinigung einer autorisierten Teststelle oder durch Inanspruchnahme des schulischen Angebots zur Durchführung eines Antigen-Selbsttests erbracht werden. Gleiches gilt für Lehrkräfte und das sonstige Personal an den Schulen.

Der Nachweis des negativen Testergebnisses oder der in der Schule vorgenommene Antigen-Selbsttest darf nicht älter als 72 Stunden sein, um am Präsenzunterricht oder an sonstigen regulären Präsenzveranstaltungen teilnehmen zu können.

In den beiden Präventionswochen nach den Herbstferien sind mindestens drei Testungen pro Woche erforderlich.

Eine tägliche Testpflicht besteht ausnahmsweise dann, wenn in der Klasse oder in dem jeweiligen Kurs ein positiver PCR-Test durchgeführt wurde. Die tägliche Testpflicht gilt dann für zwei Wochen.

Die Testpflicht entfällt für Personen, die nachweisen können, dass sie bereits vollständig geimpft sind.

Neben der Durchführung eines Antigen-Selbsttests direkt in der Schule besteht auch die Möglichkeit, den Nachweis durch eine zertifizierte Teststelle zu erbringen. Der Testnachweis einer zertifizierten Teststelle ist bis zum 31. Dezember 2021 für Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kostenfrei. Weitergehende Informationen finden Sie unter https://soziales.hessen.de/Corona/Tests-und-TeststellenÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Hinweise zu den zugelassenen Teststellen in Ihrer Nähe finden Sie unter https://www.corona-test-hessen.de/Öffnet sich in einem neuen Fenster.

Die Schülerinnen und Schüler können zudem von der Teilnahme am Präsenzunterricht abgemeldet werden. Soweit sie minderjährig sind, kann die Abmeldung nur durch die Eltern erfolgen. Sie nehmen dann am Distanzunterricht teil.

Zudem besteht die Testpflicht nicht für bereits vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises.

Die dem negativen Testergebnis zugrundeliegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 72 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultages vorgenommen worden sein.

Während der beiden Präventionswochen nach den Herbstferien sind mindestens drei Testungen pro Woche erforderlich.

Schülerinnen und Schüler, die keinen aktuellen Nachweis erbringen, dürfen nicht am Präsenzunterricht oder an sonstigen regulären Präsenzveranstaltungen teilnehmen.

Ja. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das sonstige Personal, die über einen Nachweis des vollständigen Impfschutzes verfügen, sind von der Testpflicht befreit. Nähere Informationen, wann ein vollständiger Impfschutz vorliegt, finden Sie unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.htmlÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Ebenfalls von der Testpflicht befreit sind Personen, die bereits an Corona erkrankt waren und deren Erkrankung mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Der Schule ist hierzu ein sog. Genesenennachweis vorzulegen.

Die Testpflicht entfällt für Personen, die nachweisen können, dass sie bereits vollständig geimpft sind. Nähere Informationen, wann ein vollständiger Impfschutz vorliegt, finden Sie unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.htmlÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Wer bereits an Corona erkrankt war, ist dann von der Testpflicht befreit, wenn seit der Erkrankung mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate vergangen sind. Der Schule ist hierzu ein sog. Genesenennachweis vorzulegen.

Hinweise zum Umgang

Die Antigen-Selbsttests werden in der Regel zu Beginn des entsprechenden Unterrichtstages in von der Schule festgelegten Räumlichkeiten durchgeführt. Die Lehrkräfte besprechen die Durchführung der Tests mit den Schülerinnen und Schülern und geben ihnen mündliche Anleitung. Den Test führen die Schülerinnen und Schüler selbst durch. Er erfordert nur einen kurzen Zeitaufwand von ca. 20 Minuten, wobei davon ca. 15 Minuten aus Wartezeit bestehen. Für die erstmalige Durchführung des Tests bietet es sich an, einen längeren Zeitraum einzuplanen, damit vorab eventuell bestehende Fragen geklärt werden können.

Das schulische Personal sollte nach Möglichkeit den Test am Testtag vor Beginn der Testungen der Schülerinnen und Schüler durchführen, wenn sie die Schülerinnen und Schüler bei deren Tests begleiten.

Das Land stellt den Schulen den Antigen-Selbsttest „CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test“ der Firma Siemens Healthineers zur Verfügung.

Dieser Test verfügt über eine CE-Zertifizierung und damit über einen unabhängigen und zeitlich unbefristeten Qualitätsnachweis. Eine Anleitung des Herstellers steht Ihnen unter https://www.clinitest.siemens-healthineers.com/de/clinitest-self-testÖffnet sich in einem neuen Fenster zur Verfügung. Eine Kurzanleitung können Sie untenstehend unter den Dokumenten einsehen.

Der Tupfer muss nicht tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur 2-4 Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch Laien den Test durchführen können. Damit hat der Antigen-Selbsttest gegenüber anderen Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung einen zentralen Vorteil in der Durchführung.

Ja. Der Test ist grundsätzlich gut unter Anleitung durchführbar. Es stehen zudem Erklärvideos zur Verfügung, die Schülerinnen und Schüler vor der Testung gemeinsam mit ihren Eltern anschauen können: https://www.clinitest.siemens-healthineers.com/de/clinitest-self-testÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Nach Angaben der Firma Siemens Healthineers sind die Hinweise in der Packungsbeilage zu beachten.

Der Antigen-Selbsttest ist bei Raumtemperatur oder gekühlt bei 2 – 30 °C und vor direktem Sonnenlicht geschützt zu lagern und darf nicht eingefroren werden. Testgeräte, die sich mehr als 1 Stunde außerhalb des versiegelten Folienbeutels befunden haben, sollten entsorgt werden. Die Materialien sind bis zu dem auf der äußeren Verpackung angegebenen Verfallsdatum haltbar. Nach Ende der Haltbarkeit darf der Test nicht mehr verwendet werden.

Die Materialien müssen, sofern sie nicht einzelverpackt sind, hygienisch einwandfrei verteilt werden. Dazu können bei der Verteilung Einmal-Handschuhe getragen werden, die Materialien können mit einer Zange ausgegeben oder von den Schülerinnen und Schülern direkt aus der Trägerverpackung entnommen werden.

Der Test wird durch einen einfachen Abstrich im vorderen Bereich der Nase durchgeführt. Das Ergebnis liegt nach einer Wartezeit von 15 Minuten vor.

Die Kurzanleitung finden Sie untenstehend unter den Dokumenten.

Die Abstrichtupfer sollten ausreichend Probenmaterial aufnehmen können.

Die Tupfer müssen ausreichend tief in den Nasenraum eingebracht werden können, hierbei muss natürlich auch die Größe der Nase bei Kindern berücksichtigt werden, so dass der Tupfer nicht zu tief eingeführt wird. Hierbei ist zu beachten, dass ein Verletzungsrisiko der Nasenschleimhaut möglichst minimal sein sollte.

Die aktuellen Abstrichtupfer sind sehr flexibel und dünn, hierdurch ist das Verletzungsrisiko weitestgehend minimiert. Durch die flexible und dünne Konstruktion kann während der Probenentnahme ein Kitzelgefühl wahrgenommen werden, das von einigen Kindern als unangenehm empfunden wird. Wir möchten dennoch bitten, dass die Kinder das mehrfache Drehen in jedem Nasenloch einhalten, um genügend Probenmaterial zu entnehmen.

Ja. Das Auftropfen der Flüssigkeit auf die Testkassette sollte unmittelbar nach 1 Minute durchgeführt werden.

Ja. Eine andere Lagerung kann die Empfindlichkeit des Tests verändern und das Testergebnis beeinflussen.

Zu berücksichtigen ist bei der Testdurchführung auch die Temperatur der Testkits und die Umgebungstemperatur. Die Testkits müssen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, bei der Testung sollte eine Umgebungstemperatur zwischen15 und 30 Grad Celsius herrschen. Darauf ist besonders bei Testungen im Freien oder am geöffneten Fenster zu achten.

Der Antigen-Selbsttest liefert nur dann zuverlässige Ergebnisse, wenn alle Testkit-Bestandteile auf Raumtemperatur zwischen 15 und 30 Grad Celsius erwärmt sind. Deshalb ist es nicht unbedingt ratsam, während der Testung den Klassenraum zu lüften.

Bei der Gefahr einer Ansteckung kommt es wesentlich auf die Zeitdauer eines Kontakts an. Das Robert Koch-Institut nimmt einen engen Kontakt an, wenn sich eine Person im Nahfeld (also näher als 1,5 m) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz aufhält. Bei der Testung in der Schule muss die medizinische Maske nicht komplett abgenommen werden, sondern allenfalls für einen kurzen Zeitraum (für ca. eine Minute) unter die Nase gezogen werden, während die Schülerin oder der Schüler den Nasenabstrich vornimmt. Unmittelbar im Anschluss kann die medizinische Maske wieder hochgezogen werden. Um sicher zu gehen, sollte die Schule auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern achten.

Die Durchführung der Testung sollte möglichst gestaffelt und nicht gleichzeitig bei allen Schülerinnen und Schülern erfolgen, damit sich nicht zwei nebeneinandersitzende Kinder gleichzeitig testen und dabei eventuell niesen müssen.

Grundsätzlich nein. Die Schülerinnen und Schüler führen die Testungen selbst durch. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn jemand ihnen bei der Durchführung behilflich ist. Dann sollte PSA getragen werden. Zur persönlichen Schutzausrüstung zählen insbesondere Schutzkittel, Einwegschutzhandschuhe, mindestens FFP-2-Maske zusammen mit einem an der Stirn dicht aufsitzenden Gesichtsschild/Visier, das über das Kinn hinausgeht, oder zusammen mit einer dichtschließenden Schutzbrille. Sollte der hierzu benötigte Bedarf nicht aus der an die Schulen erfolgten PSA-Lieferung abgedeckt werden können, können sie sich hierzu an das für sie zuständige Staatliche Schulamt wenden, das eine Versorgung damit sicherstellen wird.

Vor Durchführung des Selbsttests sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Eine zusätzliche Desinfektion der Hände ist nicht notwendig.

Nein. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen dürfen die Schule nicht betreten, wenn sie selbst oder Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome bzgl. des Coronavirus SARS-CoV-2, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen. Bei Auftreten von Symptomen, die für eine Infektion mit dem Corona-Virus sprechen können, wird empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt, dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen.

Auf dem Teststreifen befinden sich zwei Felder, das Kontrollfeld „C“ und das Feld für das Testergebnis „T“. Bei einem positiven Testergebnis ist an beiden Kontrollfeldern ein durchgehender Strich wahrzunehmen. Bei einem negativen Testergebnis ist lediglich am Kontrollfeld „C“ ein durchgehender Strich erkennbar. Ungültig sind die Tests, wenn weder bei „C“ noch bei „T“ oder nur bei „T“ ein durchgehender Streifen sichtbar ist (s. hierzu auch das Dokument „Testanleitung“).

Das Vorgehen im Falle einer positiven Testung finden Sie übersichtlich dargestellt in einem Ablaufdiagramm, das Sie untenstehdend unter den Dokumenten finden.

Wer ein positives Ergebnis durch einen Antigen-Test zur Eigenanwendung durch Laien (Antigen-Selbsttest) zum Nachweis von SARS-CoV-2 erhält, muss sich auch ohne gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes sofort und ohne Umwege nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben. Das zuständige Gesundheitsamt wird durch die Schule über ein positives Testergebnis informiert. Außerdem stellt die Schule dem Gesundheitsamt zusammen mit der Meldung einer positiv getesteten Person eine ausgefüllte Checkliste samt einem Sitzplan sowie die Namen und Adressen der unmittelbaren Sitznachbarn zur Verfügung.

 

Im Fall eines positiven Ergebnisses durch einen Antigen-Selbsttest besteht die Verpflichtung, das Ergebnis mit einem kostenlosen PCR-Test überprüfen zu lassen. Teststellen sind unter https://www.corona-test-hessen.de/Öffnet sich in einem neuen Fenster abrufbar. Die betreffende Person muss sich für 14 Tage absondern, das heißt, sie muss sich ständig zu Hause oder in der Unterkunft aufhalten (außer für den direkten Weg zur Testung), Kontakt zu anderen Personen, auch im Haushalt, möglichst vermeiden und keinen Besuch empfangen. Die Frist von 14 Tagen beginnt mit dem Zeitpunkt des positiven Antigen-Selbsttests. Angesichts der besonderen Bedeutung schulischer und vorschulischer Bildung sowie der bisherigen Belastungen der Kinder und Jugendlichen in den vergangenen 18 Monaten wird eine Verkürzung der Absonderung für positiv getestete Schülerinnen und Schüler ermöglicht (§ 7 Abs. 7 CoSchuV). Die Absonderung endet, sobald dem zuständigen Gesundheitsamt ein PCR-Test vorgelegt wird, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr vorliegt. Die Testung darf frühestens am siebten Tag nach Feststellung der Infektion vorgenommen werden.

 

Die Absonderung für Schülerinnen und Schüler als Hausstandsangehörige einer infizierten Person dauert regelmäßig 10 Tage und kann unter der Bedingung verkürzt werden, dass die Freitestung mit einem professionellen PoC-Antigentest frühestens am fünften Tag der Absonderung erfolgen darf (§ 7 Abs. 1 Satz 3 CoSchuV).

 

Die unmittelbaren Sitznachbarn einer positiv getesteten Schülerin bzw. eines positiv getesteten Schülers entbindet die Schule für den laufenden und den folgenden Schultag bis zu einer Entscheidung des Gesundheitsamts vom Präsenzunterricht mit der Folge, dass sie am Präsenzunterricht nicht teilnehmen. Dies gilt grundsätzlich nicht für vollständig Geimpfte und Genesene. Die Absonderung von engen Kontaktpersonen (insbesondere Sitznachbarn) kann durch Vorlage eines negativen Testergebnisses verkürzt werden. Die Testung darf frühestens am fünften Tag nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person vorgenommen werden. Die zuständige Gesundheitsbehörde kann im Einzelfall abweichende Entscheidungen treffen.

 

Fällt der nach einem positiven Antigen-Selbsttest durchgeführte PCR-Test negativ aus, so ist man mit Erhalt des Testergebnisses automatisch aus der Quarantäne entlassen.

 

Die Nachtestung erfolgt dann in einem frei wählbaren Testzentrum (Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 116 117) oder in einer Arztpraxis. Die Nachtestung ist kostenfrei.

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass ein Antigen-Selbsttest ungültig ist. Es wird dringend empfohlen, in einem solchen Fall den Test zu wiederholen und dabei den genauen Testablauf zu beachten. Ein ungültiger Test führt nicht dazu, dass das Schulgelände verlassen werden muss.

Die Antigen-Selbsttests stellen einen Baustein zur Erhöhung der Sicherheit bei einer Rückkehr der Schulen zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen dar, können aber keinen absoluten Schutz bieten. Jeder Test stellt nur eine Momentaufnahme dar. Bei einem negativen Testergebnis kann mit einer gewissen Sicherheit die Infektiosität des Getesteten ausgeschlossen werden. Es kann aber dennoch sein, dass man sich in der Frühphase des Infektionsgeschehens befindet und kurze Zeit später ansteckend wird. Zudem ist es möglich, dass Unachtsamkeit bei der Testdurchführung fälschlich zu einem negativen Ergebnis geführt hat. Daher müssen die Basishygieneregeln, zu denen neben dem gebotenen Abstand auch die medizinische Maske gehört, in jedem Fall beibehalten werden. Sie haben sich als sehr wirksame Maßnahmen erwiesen, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen.

Bei Augenkontakt mit der Pufferlösung ist das Auge mit Wasser gründlich zu spülen und ein Arzt aufzusuchen.

Der benutzte Antigen-Selbsttest ist in einem verschlossenen Plastikbeutel oder einer verschlossenen Mülltüte im Restmüll zu entsorgen. Er darf nicht mitgenommen werden.

Rechtliche Hinweise

Schülerinnen und Schüler dürfen nur dann an der Testung teilnehmen, wenn eine unterschriebene Einwilligungserklärung vorliegt. Darin ist auch festgehalten, dass positive Testergebnisse aufgrund der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes über die Schulleitung an das zuständige Gesundheitsamt schriftlich weitergeleitet werden müssen. Auch das an der Schule tätige Personal kann nur bei Vorliegen einer Einwilligungserklärung an der Testung teilnehmen. Das Testergebnis ist der Schulleitung mitzuteilen. Die Einwilligungserklärung gilt für das laufende Schuljahr 2021/2022, kann jedoch jederzeit widerrufen werden.

Liegt keine Einverständniserklärung vor, darf an der Testdurchführung in der Schule nicht teilgenommen werden. Um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können, ist in diesem Falle der Nachweis einer anderen Teststelle vorzulegen.

Schülerinnen und Schüler stehen bei Selbsttests unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, sofern der Test in der Schule durchgeführt wird und damit unter dem organisatorischen Einflussbereich der jeweiligen Schule steht. Bei Selbsttests außerhalb der Schule besteht hingegen kein Schülerunfallversicherungsschutz.

Es gelten die üblichen Regelungen des Schulbetriebs. Das heißt, es besteht Unfallversicherungsschutz. Eine Haftung des Aufsichts- oder Betreuungspersonals ist nur aufgrund einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung seiner Aufsichtspflichten denkbar.

Stand: 12.10.2021,17:40 Uhr

Unterlagen zu den Tests

Dies sind alle wichtigen Dokumente zur Durchführung von Antigen-Selbsttests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 in Schulen. Diese wurden an die Schulen übermittelt.

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