Einstellung in den Schuldienst

Hessen sucht Grund- und Förderschullehrkräfte!

Sie haben bereits die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien oder an Haupt- und Realschulen abgelegt, aber bisher noch keine feste Stelle? Sie können sich vorstellen, künftig auch als Lehrer bzw. Lehrerin an einer Grundschule oder als Förderschullehrkraft tätig zu sein? Auch im Jahr 2019 bietet die Hessische Lehrkräfteakademie wieder berufsbegleitende Weiterbildungskurse zur Grundschullehrkraft und zur Förderschullehrkraft an.

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Junge Lehrerinnen und Lehrer vor einer Tafel.
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Weiterbildung zum Erwerb des Lehramts an Grundschulen sowie der Lehrbefähigung an Grundschulen
 

Voraussetzung für Ihre Bewerbung:

  • Sie verfügen über das Lehramt an Gymnasien oder das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen und sind bislang nicht unbefristet in den Schuldienst eingestellt.
  • Wenn Sie das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen mit der Lehrbefähigung in einem der Unterrichtsfächer Musik, Chemie, Physik oder Kunst besitzen, ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Diese Fächer sind Mangelfächer und werden zur Abdeckung der Bedarfe im Haupt- und Realschulbereich benötigt.

Start der Weiterbildung für das Lehramt an Grundschulen: 1. Mai 2019

1. Zu Beginn erfolgt zunächst eine Grundlagenqualifizierung mit einer Dauer von 15 Monaten, die folgende Elemente bzw. Bausteine umfasst:

  • Hospitationen / schulpraktische Studien
  • Didaktik der Grundschule
  • Grundlagen der Unterrichtsfächer Deutsch und Mathematik

Die Grundlagenqualifizierung setzt eine durchgängige Teilnahme an den Veranstaltungen voraus und schließt nach einem erfolgreich absolvierten Unterrichtsbesuch durch die Schulleiterin oder den Schulleiter mit dem Erwerb eines Zertifikats ab, das die Lehrbefähigung für Grundschulen beinhaltet.

2. Im Anschluss absolvieren Sie auf Antrag einen Weiterbildungskurs mit einer Dauer von 24 Monaten mit folgenden Schwerpunkten:

  • Didaktik der Grundschule
  • grundschulrelevante Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches Deutsch
  • Grundschuldidaktik des Unterrichtsfaches Deutsch
  • grundschulrelevante Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches Mathematik
  • Grundschuldidaktik des Unterrichtsfaches Mathematik
  • grundschulrelevante Fachwissenschaft des dritten Unterrichtsfaches
  • Grundschuldidaktik des dritten Unterrichtsfaches
  • Prüfungsvorbereitung und Zusatzprüfung

Sowohl die Grundlagenqualifizierung als auch der Weiterbildungskurs beinhalten folgende Elemente des Eigenstudiums: Literaturarbeit, schriftliche Hausaufgaben, Erstellung von Arbeitsmaterialen etc.

Sie führen neben der Qualifizierung eigenverant­wortlichen Unterricht an einer Grundschule durch:

  • Anfangsvierteljahr: keine Unterrichtsverpflichtung
  • 1. Schuljahr: 16,5 Pflichtstunden (entsprechend 12,0 Anrechnungsstunden)
  • 2. Schuljahr: 23,0 Pflichtstunden (entsprechend 5,5 Anrechnungsstunden)
  • 5. Schulhalbjahr: 23,5 Pflichtstunden (entsprechend 5,0 Anrechnungsstunden)
  • 6. Schulhalbjahr: 26,5 Pflichtstunden (entsprechend 2,0 Anrechnungsstunden)

Was bieten wir dafür?

  • Die Einstellung erfolgt zunächst als Tarifbeschäftigte oder Tarifbeschäftigter nach Entgeltgruppe E 11.
  • Bei einer Beendigung der Maßnahme nach erfolgreichem Erwerb des Zertifikats (d.h. ohne Teilnahme am 24-monatigen Weiterbildungskurs): Möglichkeit, weiter unbefristet im Tarifbeschäftigtenverhältnis zu unterrichten; Bewerbungen im Ausgangslehramt sind möglich.
  • Nach Bestehen der Zusatzprüfung erhalten Sie ein Angebot zur Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe und eine Besoldung nach A 12.
  • Nach einem Zeitraum von drei Jahren, für den Sie sich verpflichtet haben, als Grundschullehrkraft tätig zu sein, besteht auf Wunsch die Möglichkeit, in das ursprünglich studierte Lehramt an Gymnasien oder an Haupt- und Realschulen zu wechseln.

Bitte bewerben Sie sich jeweils auf die in der Stellendatenbank des Kultusministeriums ausgeschriebenen Stellen. Diese finden Sie unter der Rubrik „schulbezogenes Ausschreibungsverfahren“.

Den Erlass „Einstellung und Weiterbildung zum Erwerb des Lehramts an Grundschulen sowie der Lehrbefähigung für Grundschulen“ vom 03.01.2019 finden Sie über den Link zu den rechtlichen Grundlagen in der Service-Box rechts auf dieser Seite.

 

Weiterbildung zum Erwerb des Lehramts an Förderschulen
 

Voraussetzung für Ihre Bewerbung:

  • Sie verfügen über das Lehramt an Gymnasien oder das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen und sind bislang nicht unbefristet in den Schuldienst eingestellt.
  • Sie verfügen über die Lehrbefähigung in mindestens einem der Unterrichtsfächer Arbeitslehre, Biologie, Chemie, Deutsch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, Englisch, Erdkunde, Ethik, Evangelische Religion, Geschichte, Informatik, Katholische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Physik, Politik und Wirtschaft, Sport oder Islamische Religion.
  • Wenn Sie das Lehramt an Hauptschulen und Realschulen mit der Lehrbefähigung in einem der Unterrichtsfächer Musik, Chemie, Physik oder Kunst besitzen, ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Diese Fächer sind Mängelfächer und werden zur Abdeckung der Bedarfe im Haupt- und Realschulbereich benötigt.

Start der Weiterbildung für das Lehramt an Förderschulen: 1. Juni 2019

Die Gesamtdauer der Qualifizierung erstreckt sich über einen Zeitraum von 26 Monaten. 

Sie setzt sich wie folgt zusammen:

  • Zweimonatige Einführungsphase mit Hospitationen und Arbeitsaufträgen im Eigenstudium
  • schulpraktische Studien
  • Studienanteile aus den Bereichen:
    • Pädagogik im Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung
    • Pädagogik im Förderschwerpunkt Lernen
    • Sonderpädagogische Diagnostik
    • Sonderpädagogische Psychologie
    • Förderunterricht Deutsch
    • Förderunterricht Mathematik
    • inklusive Unterrichts- und Schulgestaltung
    • kollegiale und kooperative Beratung
    • Schulrecht in der sonderpädagogischen Förderung
  • Prüfungsvorbereitung und Zusatzprüfung

Die Qualifizierung beinhaltet folgende Elemente des Eigenstudiums: Literaturarbeit, schriftliche Hausaufgaben, Erstellung von Arbeitsmaterialien etc.

Sie führen neben der Qualifizierung eigenverantwortlichen Unterricht im Bereich der Förderschulpädagogik durch. Der Umfang des eigenverantwortlichen Unterrichts beträgt wöchentlich:

  • im ersten Schuljahr: 18,0 Pflichtstunden
  • im zweiten Schuljahr: 17,5 Pflichtstunden

Was bieten wir dafür?

  • Die Einstellung erfolgt zunächst als Tarifbeschäftigte oder Tarifbeschäftigter nach Entgeltgruppe E 13.
  • Nach Bestehen der Zusatzprüfung erhalten Sie ein Angebot zur Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe und Besoldung nach A 13 g.D.
  • Nach einem Zeitraum von vier Jahren, für den Sie sich verpflichtet haben, als Förderschullehrkraft tätig zu sein, besteht auf Wunsch die Möglichkeit, in das ursprünglich studierte Lehramt an Gymnasien oder an Haupt- und Realschulen zu wechseln.

Bitte bewerben Sie sich jeweils auf die in der Stellendatenbank des Kultusministeriums ausgeschrieben Stellen. Diese finden Sie unter der Rubrik „schulbezogenes Ausschreibungsverfahren“.

Den Erlass „Einstellung und Weiterbildung zum Erwerb des Lehramts an Förderschulen“ vom 27.12.2017 finden Sie über den Link zu den rechtlichen Grundlagen in der Service-Box rechts auf dieser Seite.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

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