Elternarbeit

Landeselternbeirat

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Diskussionsrunde
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Der Landeselternbeirat wird von Delegierten getrennt nach Schulformen für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Wahl der Delegierten erfolgt durch Vertreterinnen und Vertreter der Schulelternbeiräte in den Landkreisen und kreisfreien Städten.

Der Zustimmung des Landeselternbeirats bedürfen:

  • allgemeine Bestimmungen über Bildungsziele und Bildungsgänge, insbesondere in Kerncurricula, Lehrplänen und Prüfungsordnungen, soweit sie das Unterrichtswesen gestalten,
  • allgemeine Bestimmungen, welche die Aufnahme in weiterführende Schulen und die Übergänge zwischen den Bildungsgängen regeln,
  • allgemeine Richtlinien für die Auswahl von Lernmitteln und
  • allgemeine Schulordnungen, soweit sie das Unterrichtswesen gestalten.

Darüber hinaus stehen dem Landeselternbeirat Anhörungsrechte sowie ein Auskunfts- und Vorschlagsrecht gegenüber dem Hessischen Kultusministerium zu. Zustimmungspflichtige Maßnahmen sind mit dem Ziel der Verständigung zwischen dem Kultusministerium und dem Landeselternbeirat zu erörtern. Verweigert der Landeselternbeirat seine Zustimmung und hat er nach zwei Beratungsrunden den zweiten ablehnenden Bescheid mit mehr als zwei Dritteln der Zahl seiner gesetzlichen Mitglieder gefasst, so kann das Hessische Kultusministerium eine gegenteilige Entscheidung nur mit Zustimmung der Landesregierung treffen.

Das Mitbestimmungsrecht der Eltern und alle Aspekte der Elternvertretungen sind im Hessischen Schulgesetz (§§ 100-120) geregelt, das Sie im Bereich Schulrecht finden. Nähere Ausführungen enthält die „Verordnung für die Wahl zu den Elternvertretungen und die Entschädigung der Mitglieder des Landeselternbeirats und der vom Landeselternbeirat gebildeten Ausschüsse“, die ebenfalls im Bereich Schulrecht unter „Schulische Gremien“ eingesehen werden kann.