Sprachförderung an beruflichen Schulen

Intensivklassen an beruflichen Schulen: InteA – Integration durch Anschluss und Abschluss

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Schülerinnen und Schüler halten die Daumen hoch.
© Robert Kneschke/Fotolia.com

Berufliche Schulen bieten für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger verpflichtend Intensivklassen an. Dies ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die erst grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang erwerben müssen.

Intensivklassen an beruflichen Schulen:

  • sind ein Angebot für alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ab 16 Jahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (bei Maßnahmeneintritt) an beruflichen Schulen,
  • vermitteln grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache in Verbindung mit einem beruflichen Fachsprachenerwerb,
  • dauern bis zu zwei Jahre,
  • sollen flexible Übergänge in andere schulische Bildungsgänge ermöglichen,
  • eröffnen Zugänge zur Ausbildungs- und Berufswelt.

Ergänzende Unterstützung erfährt dieser Baustein durch ein sozialpädagogisches Angebot, welches durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration finanziert wird.

Darüber hinaus erhalten Geflüchtete ab 18 Jahren bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres (bei Maßnahmeneintritt) im Rahmen des „Hessischen Aktionsplans zur Integration von Flüchtlingen und zur Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ das Angebot, an einer Intensivklasse an beruflichen Schulen (InteA) teilzunehmen.

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