Initiative von Bund und Ländern

„Leistung macht Schule!“

Das Projekt „Leistung macht Schule!“ ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler.

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Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit einer Lehrerin
© dolgachov - istock

Die „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler“ (Beschluss der KMK) und die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schüler (Beschluss der KMK) zielen auf die Verbesserung der Lernbedingungen, um leistungsstarken Kindern und Jugendlichen eine optimale Entfaltung ihrer Potenziale zu ermöglichen. Ausgangspunkt sind unter anderem Ergebnisse der PISA-Studien. Sie belegen einen vergleichsweise geringen Anteil an Schülerinnen und Schüler auf den beiden oberen Kompetenzstufen sowohl im Bereich der Naturwissenschaften und Mathematik als auch in Deutsch und Englisch.

Im Beschluss über die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern wird einleitend betont: „Der Schlüssel […] ist die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Das gilt gleichermaßen für leistungsstarke wie potenziell besonders leistungsfähige Kinder und Jugendliche.“ Auch diese Schülergruppe bedarf der gezielten Forderung und Förderung, denn ein hohes Leistungspotenzial bedeutet nicht automatisch Erfolg in der Schule und das Erreichen des individuell bestmöglichen Bildungsziels.

Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler – die inzwischen „Leistung macht Schule!“ heißt – startete am 01. Februar 2018 in allen Bundesländern und läuft über insgesamt 10 Jahre. Bundesweit nehmen 300 Schulen teil, davon 21 hessische Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufe I (ergänzend der Sekundarstufe II).

Leistung macht Schule - Auftaktveranstaltung

In den ersten fünf Jahren werden an den Schulen Konzepte und Strategien entwickelt und erprobt, während die zweite Hälfte der Laufzeit dem Transfer der Ergebnisse in die Praxis weiterer Schulen dient.

Es ist die gemeinsame Intention aller Länder, sich zeitgleich und getragen durch eine Vernetzung über die Ländergrenzen hinweg sowie orientiert an einer einheitlichen Ziel- und Rahmensetzung der Aufgabe der Qualitätsentwicklung des deutschen Bildungssystems auch im Bereich der Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler zu stellen. Sowohl die Länder als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden jährlich 5 Millionen Euro für die erste Phase und jährlich 7,5 Millionen Euro für die zweite Phase der Laufzeit einsetzen. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro. Den Ländern obliegt die Auswahl und die Betreuung der Schulen sowie die landesweite Umsetzung erfolgreicher Maßnahmen, während das BMBF für die wissenschaftliche Unterstützung und Begleitung, die Evaluation sowie die ergänzende Forschungsförderung zuständig ist.

 

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