Förderung in den Osterferien

Zentrale Ostercamps (o.camp)

Ostercamp Kassel

Teilnehmer des o.camps in Kassel
© DKJS

Das Hessische Kultusministerium setzt im Schuljahr 2017/2018 das erfolgreiche Projekt der Ostercamps fort. Das Projekt soll es versetzungsgefährdeten Schülerinnen und Schülern an Haupt-, Real- und Gesamtschulen ermöglichen, ohne „Ehrenrunde“ in die nächste Klassenstufe zu wechseln. Dank des innovativen Konzepts und der Unterstützung der Schulen haben im Jahr 2017 über 83 Prozent der Camp-Teilnehmerinnen und Camp-Teilnehmer das Klassenziel noch erreicht.

Auch in diesem Schuljahr werden in den Osterferien wieder zwei Formen von Ostercamps angeboten. In vier zentralen Projekt-Camps - den o.camps - erhalten Jugendliche gezielte Unterstützung, um Leistungsdefizite und Lernschwächen abbauen können. Ebenso können Schulen selbst aktiv werden und ihre Schule in einen Camp-Standort verwandeln.

Zentrale Ostercamps in Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden

In Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) organisiert das Hessische Kultusministerium in Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden die zentralen o.camps. In gut ausgestatteten Jugendherbergen und Jugendbildungsstätten erhalten 240 versetzungsgefährdete Haupt-, Real- und Gesamtschulschülerinnen und -schüler der 8. Klassen zwei Wochen lang in den Osterferien die Gelegenheit, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und sich in gemeinsamen Lernwerkstätten für gute Schulabschlüsse fit zu machen. Im Mittelpunkt stehen das Nacharbeiten von Fachkenntnissen, Freude am Lernen durch neue Lernstrategien sowie das Aufbauen neuen Selbstbewusstseins durch gemeinsame Projekte mit anderen Jugendlichen.

Die Haupt-, Real- und Gesamtschulen der vier zentralen Ostercamp-Regionen werden vom Hessischen Kultusministerium angeschrieben und bekommen die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler für die o.camps anzumelden.

Schulen können sich beim Projektbüro Ostercamps im Hessischen Kultusministeriums für die Teilnahme bewerben.

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