Förderprogramm

Praxis und Schule (PuSch)

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Schüler
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Das Programm Praxis und Schule (PuSch), das zum 01.08.2015 gestartet ist und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird, ermöglicht es Schülerinnen und Schülern mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen, ihren Hauptschulabschluss zu erreichen. Nach drei Schuljahren der Umsetzung konnten bereits rund 5300 Jugendliche durch PuSch gefördert werden.

PuSch folgt auf die beiden ESF-finanzierten Programme SchuB (Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb) und EIBE (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt), die zum Schuljahresende 2014/15 ausgelaufen sind. PuSch kann an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen durchgeführt werden. Lerngruppen können somit auf Antrag der Schule an Hauptschulen, schulformbezogenen (kooperativen) und schulformübergreifenden (integrierten) Gesamtschulen in Form von PuSch A-Klassen sowie an beruflichen Schulen im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung in Form von PuSch B-Klassen eingerichtet werden.

Durch die individuelle Förderung im PuSch-Programm kann es zudem gelingen, für Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen nach Erreichen des Hauptschulabschlusses den Eintritt in die duale Ausbildung zu ermöglichen und Zugänge zu neuen Bildungswegen zu eröffnen. Die kontinuierliche Stärkung des Selbstwertgefühls durch positive Schulerfahrung ist ein wesentlicher Aspekt der PuSch-Förderphilosophie. Praxisorientierte Bestandteile der Förderung haben zum Ziel, den Jugendlichen aktiv auf seine Rolle im Berufsleben vorzubereiten und unterstützen ihn darin, sich für die eigene Entwicklung verantwortlich zu fühlen und sich selbst für Ziele einzusetzen.

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