Überregionales Netzwerk

Projektbüro Inklusion im Kultusministerium

Das Projektbüro Inklusion wurde im Sommer 2010 im Hessischen Kultusministerium eingerichtet, um die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention im Bereich der schulischen Bildung umzusetzen und den dafür notwendigen Entwicklungsprozess zu begleiten. Hierzu wurde ein Netzwerk aus Fachberaterinnen und Fachberatern aus den Staatlichen Schulämtern etabliert.

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Brainstorming am Konferenztisch
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Schwerpunkte der Arbeit des Projektbüros Inklusion beim Hessischen Kultusministerium sind die Unterstützung und die Begleitung der Entwicklung inklusiver Schul- und Netzwerkstrukturen. Insbesondere in Fragen der Schulentwicklungsplanung kooperiert das Projektbüro Inklusion mit Schulträgern und Schulen. Es werden Fragen um Standorte für inklusiven Unterricht, um Schulen mit besonderer Ausstattung für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen sowie Formen der Kooperation von Förderschulen und allgemeinen Schulen, beispielsweise in Kooperationsklassen, geklärt.

Weitere zentrale Aufgabenfelder des Projektbüros sind die fachliche Begleitung der Schulentwicklung (auf Basis der sogenannten „Checkliste Inklusion“ zur internen Evaluation bei der Entwicklung einer inklusiven Schule), die Weiterentwicklung von der Modellregionen Inklusive Bildung und der inklusiven Schulbündnisse (iSB). Darüber hinaus wirkt das Projektbüro als Multiplikator und gibt erfolgreiche Modelle inklusiven Unterrichts und gelungener Schulentwicklung weiter.

Entwicklung einzelner Schulen und Beratung in Einzelfällen

Das Projektbüro arbeitet intensiv mit den Fachbezogenen Beraterinnen und Beratern für sonderpädagogische Förderung und Inklusion in den 15 Staatlichen Schulämtern zusammen, so dass eine enge Verknüpfung zwischen der regionalen und landesweiten Weiterentwicklung inklusiver Strukturen besteht. Die Fachberaterinnen und Fachberater stehen den Schulen auf Anfrage als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und unterstützen sie bei der Organisation und Umsetzung von inklusivem Unterricht, bei der Gestaltung inklusiver Schulentwicklung sowie der Beratung in Einzelfällen. Sie arbeiten eng mit den Dezernentinnen und Dezernenten für sonderpädagogische Förderung und den anderen Fachberaterinnen und Fachberatern des Schulamtes zusammen.