Grundlagen

Europäisches Curriculum

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Ausschnitt aus der Europafahne
© Nina Faber/de.sign

Das Europäische Curriculum ist der Basistext für die Europaschularbeit.

Dieses „Kompetenzorientierte Curriculum für die Europäische Dimension und das Interkulturelle Lernen“ beschreibt in seiner aktuellen Fassung aus dem Jahr 2010 im Leitbild das Selbstverständnis der im Programm arbeitenden Schulen und des Studienseminars: Durch Begegnungen und andere interkulturelle Lernprozesse fördern die Hessischen Europaschulen Toleranz, Verständnis und Verantwortung, um Schülerinnen und Schülern eine europäische Identität zu ermöglichen und sie in der Ausbildung einer politisch mündigen Persönlichkeit zu stärken.

Das schulformübergreifende Curriculum verzichtet bewusst auf eine fächerbezogene Zuordnung, da im Programm Schulen unterschiedlicher Schulformen mitarbeiten. Vielmehr beschreibt es vier Bildungsbereiche als Strukturprinzip:

  • Kulturelle und Ästhetische Bildung
  • Sprachliche Bildung
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Bildung
  • Politische Bildung.

In den Kompetenzbeschreibungen aller Bildungsbereiche finden dabei die Europäische Dimension und das Interkulturelle Lernen (Programmbereich 1) sowie das Individualisierte Lernen (Programmbereich 2) besondere Beachtung. Auch die Berufliche Bildung ist in den vier Bereichen eingearbeitet.

So werden sowohl fachbezogene als auch fachübergreifende Kompetenzen sowie Handlungskompetenzen beschrieben, die Schülerinnen und Schüler befähigen sollen, ihr Wissen, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitssituationen erfolgreich und verantwortlich anzuwenden.

Das Europäische Curriculum wird kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl mit Blick auf die Bildungswissenschaft als auch unter Berücksichtigung der praktischen Erfahrungen aus den Schulen. Es befindet sich zurzeit erneut in der Überarbeitung.