Hessische Europaschulen

Programmbereiche

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Jugendliche vor einem Gebäude mit den Sternen der Europäischen Flagge auf der Fassade
© Audiovisual Service European Union 2007

Die Europaschulen orientieren sich mit ihren Vorhaben und Programmen sowie mit ihren Austausch- und Begegnungsprojekten an den folgenden Programmbereichen, die in regelmäßigen Abständen überprüft und weiterentwickelt werden.

1. Europäische Dimension und Interkulturelles Lernen

In diesem zentralen Bereich des Schulentwicklungsprogramms werden in erster Linie internationale Projekte gefördert, die häufig in bilateralen- und multinationalen Begegnungen sowie als In- und Auslandsfahrten organisiert sind, aber auch an den Schulen selbst durchgeführt werden. Wesentlich sind Vorhaben, die interkulturelle Lernprozesse fördern, um Schülerinnen und Schülern wie auch Studierenden zu ermöglichen, in der Begegnung mit Menschen unterschiedlicher kultureller Kontexte Verständnis und Toleranz zu entwickeln, sich in der internationalen Arbeitswelt zu bewähren, verantwortungsbewusst mit modernen Technologien und den Ressourcen der Umwelt umzugehen, ihre Identität als politisch mündige Bürgerinnen und Bürger in einem zusammenwachsenden Europa zu festigen und auf diese Weise ihre Persönlichkeit zu stärken. Auch Maßnahmen, die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst dazu befähigen oben genannte Projekte zu initiieren und auf ihre Ausbildungsschulen zu transferieren, werden gefördert.

2. Individualisiertes Lernen und Unterrichtsentwicklung

Das Leben und Arbeiten mit Menschen aus anderen Kulturkreisen erfordert insbesondere selbstorganisiertes Arbeiten, Recherchefertigkeiten, Präsentationstechniken und viele weitere überfachliche Kompetenzen, welche durch Projekte in diesem Bereich ausgebildet werden. Auch Methoden, die zur Innovation in der Unterrichtsentwicklung beitragen, also neue Ansätze auf diesem Gebiet darstellen, werden bearbeitet.

3. Schulmanagement und Qualitätssicherung

Innovationen in den genannten Bereichen ziehen auch Veränderungen in der Schul- und Seminarstruktur nach sich. Um Innovation und Evaluierung zu unterstützen, setzen die Hessischen Europaschulen und das Europa-Studienseminar gezielt Fördermittel in diesem Bereich ein.

4. Know-How-Transfer

Ergebnisse von Projekten und Schulentwicklungsvorhaben werden ebenso wie unterschiedliche Evaluationen durch einen gesicherten Know-How-Transfer und eine gemeinsame Außendarstellung auf der Internetseite der Hessischen Europaschulen anderen Personen und Institutionen zugänglich gemacht. Damit soll sichergestellt werden, dass Projektideen und -evaluationen auch Schulen und Seminaren zur Verfügung stehen, die nicht im Förderprogramm vertreten sind, sodass das Programm zur landesweiten Schul- und Seminarentwicklung beiträgt und Impulse aus anderen europäischen Ländern von hessischen Schulen aufgenommen werden können.