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Häufig gestellte Fragen

UBUS (Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte)

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Kerncurricula
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Die sozialpädagogischen Fachkräfte unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrer allgemeinen und schulischen Entwicklung, in der Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen und fördern sie individuell. Weiterhin unterstützen sie Lehrkräfte im Unterricht und sind bei der Koordination mit außerschulischen Einrichtungen behilflich. Den multiprofessionellen Teams aus Lehrkräften und sozialpädagogischen Fachkräften ist es so möglich, Schülerinnen und Schüler zu fördern und auf ihre unterschiedlichen Ausgangsbedingungen einzugehen. Zusätzlich können schulische Teamarbeit und unterrichtsbegleitende Prozesse unterstützt oder gefördert werden.

Häufig gestellte Fragen

Auf welcher Datengrundlage wurden die Stellenanteile verteilt?
Wann erfolgt die nächste Zuweisung?
Können sich Stellenanteile verändern, wenn sich die Zahl der IB/VM-Schüler oder die Schülerzahlen ändern?
Bleibt die Anzahl der bereits zugewiesenen Stunden der an der jeweiligen Schule eingesetzten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen durch den Einsatz von UBUS unberührt?
Können Stellenanteile von bereits an einer Schule beschäftigten Fachkräften mit Stellenanteilen, die im Rahmen von UBUS vergeben werden, miteinander kombiniert werden?
Was ist der sogenannte Stellenpool der Staatlichen Schulämter?
Was sind die Aufgaben einer sogenannte UBUS-Kraft?
Wie sind die Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkräfte (UBUS) gegenüber den Aufgaben der bereits an den Schulen vorhandenen Fachkräfte abgegrenzt?
Wann und wie werden die Stellen ausgeschrieben?
Welchen Abschluss müssen Bewerberinnen und Bewerber vorweisen, um als sozialpädagogische Fachkraft im Rahmen von UBUS eingestellt werden zu können?
Können bestehende befristete Verträge in unbefristete umgewandelt werden?
Wie werden die sozialpädagogischen Fachkräfte eingruppiert?
Ist es möglich, dass eine sozialpädagogische Fachkraft, die bereits mit 0,5 Stellenanteilen beschäftigt ist (zum Beispiel über Schulträger, Jugendhilfeträger, Stadt oder Ähnliches), sich daneben auf eine 0,5 UBUS-Stelle am gleichen Schulstandort bewirbt?
Wie gestaltet sich die wöchentliche Arbeitszeit der sozialpädagogischen Fachkräfte?
Wie kann die für sozialpädagogische Fachkräfte vorgesehene wöchentliche Regelarbeitszeit von 40 Stunden an Schulen ohne Nachmittagsunterricht oder Ganztag und unter Berücksichtigung der Schulferien ausgeschöpft werden?
Wie sollte in den normalen „Schulpausen“ mit der Arbeitszeit umgegangen werden? Zählt es zur Arbeitszeit oder muss es dann als Pause genommen werden?
Werden die Krankheitstage als Arbeitstage ganz normal wie andere Arbeitstage auch im Arbeitszeitnachweis erfasst?
Welches sind die Unterschiede zwischen UBUS-Fachkräften und Sozialpädagoginnen und -pädagogen im flexiblen Schulanfang beziehungsweise in einer Vorklasse im Hinblick auf ihre jeweilige Arbeitszeitregelung?
Was ist bei der Erstellung von Dienstplänen für Fachkräfte, die an mehreren Schulen eingesetzt sind, zu beachten?
Wie ist die Arbeit inhaltlich zu dokumentieren und die Arbeitszeit nachzuweisen?
Muss zwingend das im Erlass als Anlage angefügte Muster zur Arbeitszeiterfassung genutzt werden oder kann eine Schule ein eigenes Excel-basiertes Format einsetzen?
Wer überprüft die Arbeitszeiterfassung außer der Schulleitung bzw. muss die Dokumentation der Arbeitszeit an das SSA weitergeleitet werden?
Haben die Fachkräfte eine Stammschule, wenn sie an mehreren Schulen beschäftigt sind?
Kann eine UBUS-Kraft nachträglich an eine andere Schule, wenn ein Einsatz an mehreren Schulen beabsichtigt ist, abgeordnet werden?
Können die sozialpädagogischen Fachkräfte verbeamtet werden?
Haben UBUS-Fachkräfte einen Anspruch auf ein LandesTicket?

 

I. Ermittlung und Verteilung der Stellenanteile
Auf welcher Datengrundlage wurden die Stellenanteile verteilt?
Der Stichtag für beide Kriterien – die Anzahl der IB-Schüler/VM-Schüler (inklusive Beschulung/vorbeugende Maßnahmen) mit Förderplan sowie die Schülerzahl an der jeweiligen Schule war der 01.11.17 - Abzug aus der Lehrer- und Schülerdaten-bank (LUSD).

Wann erfolgt die nächste Zuweisung?
Frühestens im Schuljahr 2019/20 wird eine neue Zuweisung vorgenommen. Bis dahin wird es keine Änderungen geben.

Können sich Stellenanteile verändern, wenn sich die Zahl der IB/VM-Schüler oder die Schülerzahlen ändern?
Die nächste Zuweisung wird im Schuljahr 2019/2020 erfolgen.

Bleibt die Anzahl der bereits zugewiesenen Stunden der an der jeweiligen Schule eingesetzten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen durch den Einsatz von UBUS unberührt?
Ja, der Einsatz ist zusätzlich zu bereits vorhandenen Sozialpädagoginnen und So-zialpädagogen sowie Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen zu verstehen.

Können Stellenanteile von bereits an einer Schule beschäftigten Fachkräften mit Stellenanteilen, die im Rahmen von UBUS vergeben werden, miteinander kombiniert werden?
Ja, Stellenanteile aus verschiedenen Bereichen können kombiniert werden. Auch bei der Verwendung von Stellenanteilen aus der Ganztagszuweisung können die sozialpädagogischen Fachkräfte unbefristet eingestellt werden. Die Staatlichen Schulämter sollten von den Schulen direkt bei solchen Überlegungen einbezogen werden.

Was ist der sogenannte Stellenpool der Staatlichen Schulämter?
Jeder Schulamtsbezirk hat entsprechend des Anteils der Schulen ohne UBUS-Stellenzuweisung vom Land Hessen einen Teil der UBUS-Stellen in Form eines sog. Stellenpools zugeteilt bekommen. Das zuständige Staatliche Schulamt verteilt diese Stellen einzelfallbezogen und bedarfsorientiert.


II. Aufgaben
Was sind die Aufgaben einer sogenannten UBUS-Kraft?
Die Aufgaben sind im Einzelnen im Erlass dargestellt. Sie sind folgenden sieben Aufgabengebieten zugeordnet:
• sozialpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit, Projekte/Arbeit m. Klassen
• inner- und außerschulische Vernetzung
• offene Angebote für alle Schülerinnen und Schüler
• Unterstützung von einzelnen Lehrkräften
• Unterstützung von Lehrkräfteteams
• Beratung von Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern
• weitere Aufgaben

Wie sind die Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkräfte (UBUS) gegenüber den Aufgaben der bereits an den Schulen vorhandenen Fachkräfte abgegrenzt?
Der UBUS-Erlass erweitert die nach USF-Richtlinie vorgesehenen Aufgabenberei-che. Die Fachkräfte können sich gegenseitig vertreten, falls ihre Aufgaben de-ckungsgleich sind. Die Sozialpädagogischen Fachkräfte erteilen nicht selbständig Unterricht, sondern unterstützen Lehrkräfte und assistieren.
Die Aufgaben der sozialpädagogischen Fachkräfte sollen sich aus dem Schulpro-gramm ergeben und werden dort dargestellt.


III. Einstellung
Wann und wie werden die Stellen ausgeschrieben?
Die Stellen werden im schulbezogenen Einstellungsverfahren auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums ausgeschrieben.
Die Einstellungen sind jederzeit seit dem 01.02.2018 möglich.

Welchen Abschluss müssen Bewerberinnen und Bewerber vorweisen, um als sozialpädagogische Fachkraft im Rahmen von UBUS eingestellt werden zu können?
Dies richtet sich grundsätzlich danach, welche Qualifikation im Anforderungsprofil der jeweiligen Ausschreibung gefordert wird.
Grundsätzlich kommen dafür folgende Abschlüsse in Betracht:
• Absolventinnen/Absolventen mit einem Bachelorabschluss der Studienrich-tungen/Studiengänge Sozialarbeit und/oder Sozialpädagogik
• Absolventinnen und Absolventen mit einem Masterabschluss der Studien-richtungen/Studiengänge Sozialarbeit und/oder Sozialpädagogik
• Diplom-Sozialarbeiterinnen oder Diplom-Sozialarbeiter
• Diplom-Sozialpädagoginnen oder Diplom-Sozialpädagogen
• Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen
• Erzieherinnen und Erzieher (nicht bei weiterführenden Schulen)
• Personen mit gleichwertigen Abschlüssen


IV. Arbeitsrechtliche Regelungen
Können bestehende befristete Verträge in unbefristete umgewandelt werden?
Ein Beschäftigungsverhältnis im Rahmen von UBUS ist grundsätzlich unbefristet. Durch die Kumulierung von Anteilen (z.B. Anteile aus dem Sozialindex und aus UBUS) ist es grundsätzlich möglich, dass Fachkräfte, die bereits an einer Schule befristet beschäftigt sind, insgesamt unbefristet beschäftigt werden.

Wie werden die sozialpädagogischen Fachkräfte eingruppiert?
Die sozialpädagogischen Fachkräfte werden je nach Qualifikation mit E6-E8 TV-H (Erzieherinnen und Erzieher) bzw. E9-E11 TV-H (Diplom-Sozialpädagoginnen und -pädagogen oder vergleichbare Abschlüsse) eingruppiert.

Ist es möglich, dass eine sozialpädagogische Fachkraft, die bereits mit 0,5 Stel-lenanteilen beschäftigt ist (zum Beispiel über Schulträger, Jugendhilfeträger, Stadt oder Ähnliches), sich daneben auf eine 0,5 UBUS-Stelle am gleichen Schulstandort bewirbt?
Ja, diese Möglichkeit besteht. Beide Verträge können jedoch nicht zusammengefasst werden, sondern es wird ein weiteres vom ersten unabhängiges weiteres Beschäftigungsverhältnis begründet.

Wie gestaltet sich die wöchentliche Arbeitszeit der sozialpädagogischen Fachkräfte?
Zu den Arbeitsbereichen der Fachkräfte gehören neben der unmittelbaren pädago-gischen Arbeit mit Schülern auch außerunterrichtliche Tätigkeiten wie die Elternarbeit oder die Koordination mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften. Beide Teilbereiche der Arbeit fließen anteilig in die Arbeitszeit ein (s. Anlage 2 des UBUS-Erlasses) und sind wöchentlich zu dokumentieren.

Wie kann die für sozialpädagogische Fachkräfte vorgesehene wöchentliche Regelarbeitszeit von 40 Stunden an Schulen ohne Nachmittagsunterricht oder Ganztag und unter Berücksichtigung der Schulferien ausgeschöpft werden?
Durch die über dem Urlaubsanspruch von 30 Tagen liegende unterrichtsfreie Zeit während der Schulferien erhöht sich die wöchentliche Arbeitsverpflichtung von 40 auf 42,5 Zeitstunden. Dabei sind Tätigkeiten in der unterrichtsfreien Zeit im Umfang von sieben Tagen pro Jahr bereits pauschal in die wöchentliche Arbeitszeitverpflichtung eingerechnet.

Wie sollte in den normalen „Schulpausen“ mit der Arbeitszeit umgegangen werden? Zählt es zur Arbeitszeit oder muss es dann als Pause genommen werden?
Schulpausen werden je nach ihrer Ausgestaltung bzw. der während der Pausen zu leistenden Tätigkeiten der UBUS-Kraft entweder als Arbeitszeit für die unmittelbare pädagogische Arbeit mit Schülern im Rahmen der unter Ziff. 2 des UBUS-Erlass konkret bezeichneten Tätigkeiten (zwei Drittel der Gesamtarbeitszeit) gerechnet oder aber als Vor- und Nachbereitung bzw. sonstige Tätigkeiten, die nicht unmittelbare pädagogische Arbeit mit Schülern sind (ein Drittel der Gesamtarbeitszeit).
Sollte die UBUS-Kraft in der Schulpause jedoch keine dienstliche Tätigkeit verrich-ten, sondern tatsächlich eine Arbeitspause machen, zählt diese dann natürlich nicht zur Arbeitszeit.

Werden die Krankheitstage als Arbeitstage ganz normal wie andere Arbeitstage auch im Arbeitszeitnachweis erfasst?
Da nach Ziff. 5.1 der USF-Richtlinie eine monatliche Abrechnung der Zeiten erfol-gen muss, ist es erforderlich, Krankheitstage in dem Formular zu erfassen.

Welches sind die Unterschiede zwischen sog. UBUS-Fachkräften und Sozialpädagoginnen und –pädagogen im flexiblen Schulanfang bzw. in einer Vorklasse im Hinblick auf ihre jeweilige Arbeitszeitregelung?
Eine sozialpädagogische UBUS-Fachkraft unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer allgemeinen und schulischen Entwicklung, in der Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen und fördert sie ggfs. individuell. Weiterhin unterstützt sie Lehrkräfte im Unterricht und ist bei der Koordination mit außerschulischen Einrichtungen behilflich. Eine UBUS-Kraft kann keine Klassenleitung übernehmen und un-terrichtet auch nicht selbstständig.

Im Vergleich zur Vorklassenleitung ist die sozialpädagogische Fachkraft im flexiblen Schulanfang nicht Klassenleitung, sondern begleitet im Umfang von sieben Stun-den den Unterricht der Grundschullehrkraft in der jeweiligen Lerngruppe. Zu den Aufgaben zählen nicht das selbständige Unterrichten, sondern das Unterstützen von Einzelschülerinnen und -schülern oder die Förderung von mehreren Lernen-den in Kleingruppen. Daneben bleibt Zeit für Hospitation im Unterricht der Grund-schullehrkraft, Beratung von Lehrkräften und Eltern sowie zur Dokumentation (z.B. im Rahmen der individuellen Förderung) und Koordination (mit der Lehrkraft).

Die VOBGM §10 – Vorklasse (gültig seit dem 01.08.2018) regelt in Absatz 3 die Auf-gaben der Sozialpädagogin bzw. der Sozialpädagogen in Vorklassen. Bei der Beschreibung wird ersichtlich, dass diese – im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen im Flexiblen Schulanfang – die Unterrichts- und Erziehungsaufgaben in der Regel selbstständig (also als alleinige Lehrkraft in der Lerngruppe) zu übernehmen haben.

Was ist bei der Erstellung von Dienstplänen für Fachkräfte, die an mehreren Schulen eingesetzt sind, zu beachten?
Den Dienstplan für eine sozialpädagogische Fachkraft legt die Schulleiterin/der Schulleiter entsprechend den Grundsätzen der Gesamtkonferenz und nach Anhö-rung der Fachkraft fest. Bei Fachkräften, die anteilig an mehreren Schulen einge-setzt werden, müssen sich die Schulleiterinnen und Schulleiter abstimmen.

Wie ist die Arbeit inhaltlich zu dokumentieren und die Arbeitszeit nachzuweisen?
Alle Tätigkeiten sind von den Fachkräften pro Tag zeitlich konkret schriftlich zu dokumentieren und inhaltlich den sieben Aufgabenfeldern summarisch zuzuordnen. Entsprechende Dokumentationsvorlagen finden sich in Anlage 2 des USF-Erlasses.

Muss zwingend das im Erlass als Anlage angefügte Muster zur Arbeitszeiterfassung genutzt werden oder kann eine Schule ein eigenes Excel-basiertes Format einsetzen?
Den Schulen ist über die SSÄ ein am PC bearbeitbarer Arbeitszeitnachweis zuge-gangen. Darüber hinaus kann das Formular in Form einer computerbearbeitungs-fähigen (Excel-)Datei o.ä. vorgehalten werden, solange der Inhalt der Anlage 3 des UBUS-Erlass unverändert bleibt.

Wer überprüft die Arbeitszeiterfassung außer der Schulleitung bzw. muss die Dokumentation der Arbeitszeit an das SSA weitergeleitet werden?
Dies ergibt sich aus Ziff. 5.7 des UBUS-Erlass, wo auf Ziff. 5.1 der USF-Richtlinie verwiesen wird. Dort heißt es: „Der Arbeitszeitnachweis ist der Schulleitung monat-lich vorzulegen und wird in der Schule zu den Akten genommen.“ Insofern erfolgt keine Weiterleitung an das SSA.

Haben die Fachkräfte eine Stammschule, wenn sie an mehreren Schulen beschäftigt sind?
Für die Fachkräfte ist eine Stammschule festzulegen (Buchung in SAP), die Abord-nungen werden entsprechend verbucht.

Kann eine UBUS-Kraft nachträglich an eine andere Schule, wenn ein Einsatz an mehreren Schulen beabsichtigt ist, abgeordnet werden?
Ja, dies ist möglich.

Können die sozialpädagogischen Fachkräfte verbeamtet werden?
Dies ist nicht möglich.

Haben UBUS-Fachkräfte einen Anspruch auf ein LandesTicket?
Da sie Beschäftigte des Landes Hessen sind, haben sie grundsätzlich einen Anspruch auf ein LandesTicket.

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