25 Millionen Euro für Schulen im Lahn-Dill-Kreis

16.03.2018Hessisches Kultusministerium

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Bescheidübergabe KIP 2 LDK
© HKM

Kultusstaatssekretär Lösel überreicht Förderbescheid „KIP macht Schule!

Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel hat heute den Lahn-Dill-Kreis besucht und offiziell gut 25 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) der Hessischen Landesregierung überreicht. Das Geld stammt aus dem Programm „KIP macht Schule!“ und dient zur Modernisierung und Instandsetzung der Schulen. „Mit KIP rücken wir die Ausstattung unserer Schulen in den Fokus. Es unterstützt die Schulträger in ihrer wichtigen Aufgabe, die Modernisierung der Schulgebäude in Angriff zu nehmen“, erklärte Staatssekretär Lösel bei der Überreichung an Landrat Wolfgang Schuster in Wetzlar und ergänzte: „KIP kann jetzt hessenweit Schule machen. Mit über einer halben Milliarde Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert die Landesregierung in die Ausstattung vor Ort und macht die Schulen fit für die Zukunft.“

Das Investitionsprogramm richtet sich an alle 31 kommunalen Schulträger in Hessen und verfügt über ein Gesamtvolumen von mehr als 530 Millionen Euro. Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionen und kommen für die räumlichen und sächlichen Kosten des Schulbetriebs auf. Zu ihren Aufgaben gehören auch Bau, Unterhaltung, Erweiterung und Instandsetzung der Schulgebäude. Bund und Land tragen im Fall von „KIP macht Schule!“ jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei.

Dazu sagte Landrat Wolfgang Schuster: „Wir freuen uns sehr über den Zuschuss. Die Fördergelder aus dem Kommunalen Investitionsprogramm verwenden wir, um Brandschutz-, Altbau- und Turnhallensanierungen sowie die Instandhaltung von Außenanlagen an insgesamt neun Schulen im Lahn-Dill-Kreis durchzuführen.“

Im Bundesteil von „KIP macht Schule!“ für finanzschwache Kommunen sind 25 Schulträger antragsberechtigt. Als finanzschwach gelten Schulträgerkommunen, die eine unterdurchschnittliche Steuereinnahmekraft haben oder unter dem Kommunalen Schutzschirm des Landes stehen. „Ganz gleich wie die finanzielle Lage der jeweiligen Kommune aussehen mag, besteht landesweit der Wunsch nach zeitgemäßer Ausstattung und Unterbringung der Schülerinnen und Schüler. Damit alle Kinder und Jugendlichen von dem Programm profitieren können, ist uns sehr daran gelegen, die Schulen möglichst breit gefächert teilhaben zu lassen. Und das gelingt uns mit ,KIP macht Schule‘ besonders gut“, sagte der Staatssekretär abschließend. Die Anträge auf Förderung können die Schulträger ab Januar 2018 bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen einreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kipmachtschule.hessen.de

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Stefan Löwer
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