50 Jahre Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen | Hessisches Kultusministerium
Siegerehrung

50 Jahre Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen

Thema: 
Auszeichnungen, Orden, Rund um das Schuljahr
12.06.2018Hessisches Kultusministerium

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Mathematik-Wettbewerb 201: Siegerfoto
© Hessenmetall

50.796 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen aus 509 Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien hatten sich am Hessischen Mathematik-Wettbewerb 2017/2018 beteiligt. Heute stehen die Siegerinnen und Sieger in den drei Schulformen fest.

Einer der ältesten und wichtigsten Wettbewerbe

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gratulierte persönlich: „50 Jahre Hessischer Mathematik-Wettbewerb ist ein Ereignis, auf das alle Beteiligten sehr stolz sein können. Der Wettbewerb ist aber nicht nur einer unserer ältesten, sondern vor allem auch einer der wichtigsten Wettbewerbe. Daher ist es mir jedes Jahr eine besondere Freude, die Siegerinnen und Siegern ehren und zu ihren herausragenden Erfolgen gratulieren zu dürfen! Eine Botschaft liegt mir in diesem Zusammenhang besonders am Herzen: Der Wettbewerb belegt eindrucksvoll, dass Mathematik auch Spaß machen kann. Er fördert Talente und weckt das Interesse für die wichtigen mathematischen Grundlagen. Daher danke ich auch allen Lehrkräften, die ihre Begeisterung für die Mathematik auf unsere Schülerinnen und Schüler übertragen!“

Dr. Thomas Brunn, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, der den Wettbewerb fördert, lud die Jugendlichen ein, dieses besonders ausgeprägte, mathematische Können auch bei der Berufswahl zu berücksichtigen: “Gerade die Metall- und Elektroindustrie bietet hervorragende Karrierewege für Jungs und Mädchen aller Schulabschlüsse. In den intelligenten Fabriken, auf die wir zurzeit umstellen, brauchen wir Menschen, die komplexe Zusammenhänge durchschauen und analytisch denken können.“

Beim Rundgang durch den „Show Room“ des Werkes erläuterte Norma Schöwe, Personalleiterin Continental Automotive GmbH, Babenhausen, wie sich die Digitalisierung auch auf  die Ausbildung auswirkt: "Als weltweit nachgefragter Technologieführer haben Forschung, Entwicklung und vernetzte Fertigung bei Continental höchste Ansprüche zu erfüllen. Fachliches Wissen, vernetzte Zusammenarbeit und die Fähigkeit für Neugier und Motivation sind die Grundlagen, die unsere Azubis und Fachkräfte brauchen, um Kundenanforderungen und den durch die Digitalisierung ausgelösten Wandel im Berufs- und Arbeitsleben zu meistern. Mit dem Ausbildungsberuf `Mathematisch-technischer Softwareentwickler´ und dem dualen Studiengang `Embedded Systems´ haben wir nachhaltig in die Kompetenzen unserer Mitarbeiter investiert. Innerhalb der Ausbildung setzen wir auch kollaborative Roboter ein, die helfen, die Mensch-Maschine-Schnittstelle besser zu verstehen".

Sieger/innen der Aufgabengruppe A – Gymnasien
Name Schule Schulort Punkte Rang Preis/€
Leon Xu Justus-Liebig-Schule Darmstadt 43,0 1 400
Tamara Christina Ohlenmacher Heinrich-Böll-Schule Hattersheim 39,0 2 250
Justus Schilling Justus-Liebig-Schule Darmstadt 36,0 3 150
Ruilai Li Gymnasium Riedberg Frankfurt 35,5 4 50
Paul Schimschak Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad
Homburg
35,0 5 50
Konrad  Hess Theißtalschule Niedernhausen 33,0 6 50
Sieger/innen der Aufgabengruppe B – Realschulen
Name Schule Schulort Punkte Rang Preis/€
Robin Kistner Kreisrealschule Bad Orb 45,5 1 400
Josia Mahn Burgwaldschule Frankenberg 42,5 2 250
Fabiano Julien Göbel Goldbachschule Dillenberg 40,5 3 150
Lena Marie Benner Goldbachschule Dillenberg 39,0 4 50
Vincent Seidel Alexej von Jawlensky Schule Wiesbaden 38,0 5 50
Anja Armstrong Gesamtschule Kelsterbach 37,0 6 50
Die Sieger/innen der Aufgabengruppe C – Hauptschulen
Name Schule Schulort Punkte Rang Preis/€
Nick Korjakin Weißfrauenschule Frankfurt 45,0 1 400
Maximilian Christ

Erich Kästner-Schule

Oberursel 43,5 2 250
Alexej Seiler

Theodor-Litt-Schule

Michelstadt 43,0 3 150
Finn Schäfer Ortenbergschule Frankenberg 42,5 4 50
Monir Nashar Limesschule Idstein 42,5 4 50
Tamina Brehl Biebertalschule Hofbieber 42,0 6 50

Hintergrund:

Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1968. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8. Einzigartig ist die Trennung nach Schulformen, die einen Schulvergleich ermöglicht, der von allen Beteiligten sehr interessiert verfolgt wird. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, wurde er ab dem Jahr 2000 zunehmend verbindlicher. Zwischen 2001 und 2011 war und seit 2016 ist wieder die Teilnahme für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend.

Der Arbeitgeberverband Hessenmetall unterstützt den Wettbewerb seit dem Jahr 2000 als Interessenvertretung von Hessens größter Industrie, die anspruchsvolle Ausbildungsplätze anbietet, in denen gute Kenntnisse in Mathematik unverzichtbar sind.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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