Auszeichnung

51. Mathematik-Wettbewerb: Ehrung der Siegerinnen und Sieger

Thema: 
Rund um das Schuljahr
13.06.2019Hessisches Kultusministerium

51.952 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen aus 510 Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien hatten sich am Hessischen Mathematik-Wettbewerb 2018/2019 beteiligt. Heute stehen die Siegerinnen und Sieger in den drei Schulformen fest.

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51. Mathematikwettbewerb
© Hessenmetall

Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel gratulierte persönlich: „Der Hessische Mathematik-Wettbewerb ist nicht nur einer unserer wichtigsten Schul-Wettbewerbe, sondern auch einer, auf dessen Geschichte wir mit viel Stolz zurückblicken. Ich freue mich auch in diesem Jahr die Siegerinnen und Sieger ehren und zu ihren herausragenden Erfolgen gratulieren zu dürfen! Der Wettbewerb zeigt, dass sich die Mathematik in der Schule einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut. Schließlich weckt er das Interesse für die wichtigen mathematischen Grundlagen und fördert damit die Talente. Mein Dank gilt daher auch allen Lehrkräften, die ihre Begeisterung für die Mathematik auf unsere Schülerinnen und Schüler übertragen!“

Hervorragende Karrierechancen

Dr. Thomas Brunn, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, der den Wettbewerb fördert, bescheinigte den Schülerinnen und Schülern hervorragende Karrierechancen in der Metall- und Elektroindustrie: „Unsere Industrie ist der größte Arbeitgeber in Hessen und in Deutschland. Aktuell gibt es bundesweit mehr als 7.000 freie Ausbildungsplätze und bei den Studienberufen haben wir allein für Maschinenbauingenieure mehr als 1.500 freie Stellen“ und gegrüßte die Verpflichtung für Gymnasien, zur Berufsorientierung hin zu führen, als wichtige Unterstützung für die Jugendlichen und ihre Eltern. Insbesondere lobte Brunn, dass bei den Investitionen der Hessischen Landesregierung und Kommunen in die Ausstattung der Schulen auch ein Fokus auf die Berufsschulen gelegt werde.

„Als Ingenieur ist es ganz hilfreich, wenn man rechnen kann… und meistens nützt es auch im richtigen Leben. Zudem gibt es keine wissenschaftliche Studie, die belegt, dass Mathe schädlich ist!“, unterstrich Dr. Christoph Pohl, Geschäftsführer der etaopt GmbH in Kassel, augenzwinkernd die grundsätzliche Relevanz guter Mathe-Kenntnisse.

Begeisterung der für Mathematik

Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri, Prof. Dr. Andreas Meister, vom Projekt MINTERFACE und vom Institut für Mathematik der Universität Kassel, die Mitausrichter der Veranstaltung waren, freuen sich über die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Mathematik. Mit ihrem lebendigen Vortrag über die Anwendbarkeit von Mathematik in den verschiedenen Berufsfeldern verdeutlichten sie, dass Mathematikerinnen und Mathematiker kommunikativ, interdisziplinär und international arbeiten. „Meine Freude und Enthusiasmus als angewandter Mathematiker, der auch lange in der Praxis war,“ sagt Prof. Meister, „möchte ich gerne an die Lernenden weitergeben. Mathematik ist mehr als Rechnen!“ Prof. Borromeo Ferri zeigte, wie schon in frühen Schuljahren der Anwendungsaspekt von Mathematik in den Unterricht integriert werden kann. „Die Frage vieler, wofür man Mathematik im Leben eigentlich braucht“, meint Prof. Borromeo Ferri als Mathematikdidaktikerin, „sollte so früh wie möglich durch einen motivierenden und lebensweltbezogenen Mathematikunterricht beantwortet werden.“

Sieger/innen der Aufgabengruppe A – Gymnasien*

Vorname Name Schule Schulort Punkte Rang Preis
Ben Louis Michel Augustiner-schule Friedberg 44,5 1 400 €
Paul Martin Albert-Einstein-Schule Schwalbach am Taunus 44 2 250 €
Leon Bernshausen

Georg-Büchner-Gymnasium

Bad Vilbel

42 3 150€
Jan Patrick Siebert Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt 36,5 4 50 €
Nele Meckbach Goethe-Gymnasium Bensheim 36 5 50 €
Lynn Carlotta Stoll Augustiner-schule Friedberg 34 6 50 €

Sieger/innen der Aufgabengruppe B – Realschulen*

Vorname Name  Schule Schulort Punkte Rang Preis
Katarina Kresovic Anne-Frank-Schule Raunheim 40 1 400  €
Lars Hegmann Heinrich-von-Bibra-Schule Fulda 37,5 2 250 €
Benedikt Seifert Realschule Marianum Fulda 36,5 3 150 €
Luca Marcel Klös Elisabethen-schule Hofheim 36 4 50 €
Monir Nashar Limesschule Idstein 34 5 50 €
Fabrizio Stuppia

Alfred-Delp-Schule

Lampertheim 33,5 6 50 €

Die Sieger/innen der Aufgabengruppe C – Hauptschulen*

Vorname Name Schule Schulort Punkte Rang Preis
Collina Wehner Geschwister-Scholl-Schule Fulda 45,5 1 400 €
Max-Gabriel Dietz Don-Bosco-Schule Künzell 42 2 250 €
Ian Körtge Wilhelm-Lueckert-Schule Kassel 41,5 3 150 €
Jano Hill Sophie-von-Brabant-Schule Marburg 40,5 4 50 €
Marc-Luca Stähler Mittelpunkt-schule St. Blasius Dornburg 39 5 50 €
Malte Leon Klamke Johannisberg-Schule Witzenhausen 38,5 6 50 €

*und die entsprechenden Zweige der Gesamtschulen

Folgende Schulen wurden ausgezeichnet, weil sie besonders erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben:

Aufgabengruppe A – Gymnasien

  • Augustinerschule, Friedberg
  • Goethe-Gymnasium, Bensheim
  • Lessing-Gymnasium, Lampertheim

Aufgabengruppe B – Realschulen

  • Goldbachschule, Dillenburg
  • Heinrich-von-Bibra-Schule, Fulda
  • Jahnschule, Hünfeld

Aufgabengruppe C – Hauptschulen

  • Don-Bosco-Schule, Künzell
  • Limesschule, Idstein
  • Wilhelm-Lueckert-Schule, Kassel

Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1968. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8. Einzigartig ist die Trennung nach Schulformen, die einen Schulvergleich ermöglicht, der von allen Beteiligten sehr interessiert verfolgt wird. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, wurde er ab dem Jahr 2000 zunehmend verbindlicher. Zwischen 2001 und 2011 war und seit 2016 ist wieder die Teilnahme für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend.

Der Arbeitgeberverband Hessenmetall unterstützt den Wettbewerb seit dem Jahr 2000 als Interessenvertretung von Hessens größter Industrie, die anspruchsvolle Ausbildungsplätze anbietet, in denen gute Kenntnisse in Mathematik unverzichtbar sind.

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Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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