EU-Projekttag

„Brexit means Brexit?“

Thema: 
Rund um das Schuljahr
27.03.2019Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz diskutiert mit Schülern der Albert-Einstein-Schule anlässlich des EU-Projekttags über den Brexit.

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Brexit
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Die bevorstehende Europawahl wird überschattet vom unsicheren Ausgang der Austrittsverhandlungen zwischen Europäischer Union und Vereinigtem Königreich. Über die Bedeutung des Brexit hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz deshalb heute im Rahmen des EU-Projekttags mit Schülerinnen und Schülern der Schwalbacher Albert-Einstein-Schule diskutiert. Dabei betonte er: „Die Förderung der europäischen Integration ist ein Leitmotiv deutscher Außenpolitik. Gerade weil die weitere Vertiefung durch den geplanten Austritt Großbritanniens vor großen Herausforderungen steht, müssen sich die verbliebenen Mitgliedstaaten zu den historischen Errungenschaften der Integration bekennen und den Nutzen der EU wieder stärker betonen. Der EU-Projekttag eignet sich hervorragend, um mit Schülerinnen und Schülern über die Tragweite der Entscheidung zu diskutieren und mit ihnen ein Gespür dafür zu entwickeln, was gelebte Integration bedeutet.“

Kultusministerminister Lorz diskutiert mit Schülern der Albert-Einstein-Schule über den Brexit

Bedeutung der Europäischen Union

Der Projekttag findet in diesem Jahr rund um den 25. März statt und steht unter der Schirmherrschaft Bundeskanzlerin Merkels. Er bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern über die Bedeutung der Europäischen Union, aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen sowie die bevorstehende Europawahl im Mai zu diskutieren. „Es ist beeindruckend, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des bevorstehenden Austritts auseinandergesetzt haben. Man merkt, dass die europäische Integration auch Jahrzehnte nach ihrem Beginn in unseren Schülern noch leidenschaftliche Verteidiger findet“, so Lorz.

Hohen Stellenwert des europäischen Gedankens

Das kommt nicht von ungefähr, denn der europäische Gedanke hat an der Albert-Einstein-Schule einen hohen Stellenwert: Sie bietet ihren Schülerinnen und Schülern neben einem breitgefächerten Sprachangebot die Möglichkeit, das französische Abitur parallel zum deutschen (Abibac) abzulegen. Darüber hinaus pflegt sie seit Jahren Schüleraustausche mit mehreren europäischen Ländern, darunter auch Großbritannien. „Ein Austausch ist die beste Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen und den Einigungsgedanken mit Leben zu füllen“, erklärte Lorz. „Es muss deshalb Aufgabe aller Beteiligten sein, Schüleraustausche auch über den Brexit hinaus sicherzustellen.“

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Stefan Löwer
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