Schultheater

„Bühne frei in Kassel!“

Thema: 
Rund um das Schuljahr
08.11.2019Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz eröffnet Schultheaterzentrum Nordhessen

Schultheaterzentrum Nordhessen eröffnet
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© Björn Bierschenk

Kulturelle Bildung nimmt an immer mehr Schulen einen breiten Raum ein. Ein Teilbereich, das Schauspiel, profitiert dabei besonders von der guten Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern in ganz Hessen. Heute hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gemeinsam mit der WELL being Stiftung, die sich insbesondere für die kulturelle Bildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher einsetzt, in Kassel das Schultheaterzentrum Nordhessen eröffnet, das Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, unter Anleitung selbst auf der Bühne zu stehen und erste schauspielerische Erfahrungen zu sammeln. Bei der Eröffnung betonte der Minister: „Auf der Bühne zu stehen verleiht jungen Menschen im besten Sinne des Wortes Selbstbewusstsein und hilft ihnen dabei, ihr eigenes Handeln zu reflektieren. Die Erfolge, die sich schon nach kurzer Zeit durch das gemeinsame Proben einstellen, steigern das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler und tragen viel zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei.“

Das Zentrum ist neben dem Frankfurter Schultheater-Studio das zweite seiner Art und erweitert das Schauspielangebot nun auch für Schulen in Nordhessen. Es zeichnet sich durch eine flexible Bühnengestaltung und mehrere Probe- und Arbeitsräume aus und bietet bis zu 120 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Technisch und organisatorisch betreut werden die Schülerinnen und Schüler durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums; Lehrkräften bietet sich die Möglichkeit zur gezielten Fort- und Weiterbildung. Zudem richtet das Zentrum neben Schultheatertagen auch Festivals für Schulgruppen aus.

Die Gesellschaft später aktiv mitgestalten

„Die Erarbeitung von Stücken ist mittlerweile ein höchst kreativer und demokratischer Prozess, bei dem die Schülerinnen und Schüler anhand einer literarischen Textvorlage, eines Kunstwerkes oder einer gesellschaftlichen Fragestellung diejenigen Inhalte entwickeln, die sie für wichtig halten“, so Lorz weiter. Entscheidend sei dabei, dass jede Stimme Gehör finde und die Gruppe am Ende zu einem gemeinsamen Produkt, der Inszenierung, komme. „Diese Form der Mitbestimmung bereitet die junge Generation darauf vor, die Gesellschaft, in der sie lebt, später aktiv mitzugestalten. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und hoffe, dass die Stücke der Schülerinnen und Schüler die Bühne ab sofort mit Leben füllen und in die gesamte Region ausstrahlen.“

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Stefan Löwer
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