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Fridays for future

Dialog zum Klimaschutz: Zuhören – miteinander reden – gemeinsam anpacken

Thema: 
Rund um das Schuljahr
12.04.2019Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz diskutiert mit Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Georgs-Gymnasiums über „Fridays for Future“.

Kultusminister Lorz diskutiert mit Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Georgs-Gymnasiums über „Fridays for Future“
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© HKM

„Ich begrüße es, wenn sich junge Menschen nicht nur für den Klimaschutz interessieren, sondern auch den nächsten Schritt gehen und sich aktiv dafür einsetzen. Das zeigt, dass unsere Jugend alles andere als unpolitisch ist“, betonte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute bei einer Schülerdiskussion in Darmstadt. „So gut begründet die Anliegen auch sein mögen, können wir keine Vier-Tage-Woche für engagierte Schülerinnen und Schüler einführen. Als Kultusminister ist es meine Aufgabe, auf die Einhaltung der Schulpflicht zu achten. Das gebietet schon unser Bildungs- und Erziehungsauftrag.“ In einem Brief hatten jüngst Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Georgs-Gymnasiums ihren Unmut über die aktuelle Klimapolitik in Deutschland kundgetan und den Minister um seine Einschätzung zu den aktuellen „Fridays for Future“-Demonstrationen gebeten. Diesem Wunsch ist er heute nachgekommen und hat kurz vor den Osterferien mit rund 150 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums über deren Anliegen diskutiert.

Einsatz für politische Inhalte

„Weil aber auch ich mich bereits früh für politische Inhalte eingesetzt habe, kann ich das große Interesse an diesem für die Zukunft so wichtigen Thema nachvollziehen. Deshalb haben die Schulen in der Regel bisher auf Sanktionen, die über unentschuldigte Fehlstunden hinausgehen, weitgehend verzichtet.“ Die Politik habe überdies bereits viele Maßnahmen zum Klimaschutz auf den Weg gebracht. „Ich erinnere nur an den Ausstieg aus der Atomkraft oder den vor Kurzem beschlossenen Kohleausstieg“, so Lorz weiter. Richtig sei aber auch, dass man in einigen Bereichen noch mehr tun könne und müsse.

Interessengruppen bestmöglich unter einen Hut

„Unser Job in der Politik ist es, alle Interessengruppen bestmöglich unter einen Hut zu bekommen – und die Jugend gehört selbstverständlich dazu. Ich kann nur allen jungen Menschen sagen: „Wir haben Euren Weckruf verstanden! Jetzt ist es an der Zeit, nicht mehr übereinander, sondern miteinander zu reden und gemeinsam an Lösungen für die drängenden Fragen der Zeit zu arbeiten“, hielt der Minister abschließend fest.

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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