Schulbesuch

Die Hinterlandschule gibt es gleich dreimal

Thema: 
Rund um das Schuljahr
24.10.2019Hessisches Kultusministerium

Kultusstaatssekretär Lösel besucht Hessens größte Verbundschule

startseite_header_fotolia_111604170_neirfy_standardlizenz_m.jpg

Hand, die mit Kreide an der Tafel schreibt.
© Fotolia

Als Hessens größte Verbundschule mit 1.200 Schülerinnen und Schülern verfügt die Hinterlandschule über Standorte in Steffenberg, Biedenkopf und Breidenbach. Heute hat sich Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel ein Bild vom Konzept der Schule gemacht und mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinde am Hauptstandort in Steffenberg ausgetauscht. Dabei erklärte er: „Anders als in Ballungsgebieten, in denen die Bevölkerung wächst und der Raum knapp ist, stehen wir auf dem Land vor der Herausforderung, Schulstandorte auch bei rückläufigen Schülerzahlen zu erhalten. Mein Besuch an der Hinterlandschule hat mich darin bestätigt, dass unser Konzept der Verbundschulen wirkt, denn es garantiert neben kurzen Anfahrtswegen vor allem eine qualitativ hochwertige Schulorganisation und guten Unterricht.“

Ein vollständiges und wohnortnahes Bildungsangebot

Die Möglichkeit, mehrere Schulen zu einer Verbundschule zusammenzuschließen, unterstützt Schulträger dabei, ein vollständiges und wohnortnahes Bildungsangebot sicherzustellen. Dem durch die standortübergreifende Abstimmung entstehenden Mehraufwand begegnet das Land durch eine höhere Stellenzuweisung und einem Zuschlag für zusätzliche Koordinations- und Verwaltungsaufgaben der Schulleitung. „Darüber hinaus bereiten wir unsere Schulleiterinnen und Schulleiter schon vor der Amtsübernahme intensiv auf ihre besondere Aufgabe vor“, so Lösel.

Entscheidend seien letztlich die Erleichterungen, die eine zentrale Organisation des Schulalltags mit sich bringe. „Aufgaben wie die Gestaltung des Vertretungsunterrichts, die Entwicklung von Schulcurricula oder die Organisation von Elternabenden lassen sich an einer Verbundschule effizienter bewerkstelligen und bedeuten gerade für kleine Schulen eine deutliche Entlastung“, ergänzte der Staatssekretär. „Um gleichzeitig den spezifischen Charakter der einzelnen Standorte beizubehalten, sollte bei der Zusammenlegung von Schulen unter dem Dach der Verbundschule gelten: So viele gemeinsame Standards wie nötig, so viel Eigenverantwortung und Freiräume für die jeweilige Schule wie möglich. Die Hinterlandschule zeigt, wie es geht.“

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
Schließen