Junior Science Olympiad (IJSO)

Geisenheimer Schülerin in Naturwissenschaften spitze

Thema: 
Auszeichnungen, Orden, Rund um das Schuljahr
19.12.2017Hessisches Kultusministerium

Medaillenregen für das deutsche Nationalteam bei der 14th International Junior Science Olympiad in Nijmegen

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Salome Schwark in der Mitte des Fotos
Salome Schwark in der Mitte des Fotos
© HKM

Insgesamt sechs Medaillen konnten die Schülerinnen und Schüler des deutschen Nationalteams in naturwissenschaftlichen Disziplinen bei der 14. Auflage der renommierten International Junior Science Olympiad (IJSO) im niederländischen Nijmegen gewinnen. Zu den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern zählt auch Salome Schwark von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim/Rheingau, die zusammen mit ihren Mitstreitern auf knapp 300 Jugendliche aus 50 Nationen traf. Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz zeigte sich begeistert, dass mit Salome Schwark erneut eine Schülerin aus Hessen erfolgreich sein und einen Platz im Nationalteam erobern konnte. „Ich bin stolz, dass sie Hessen und Deutschland bei unseren Nachbarn in den Niederlanden so erfolgreich vertreten hat, freue mich aber auch, dass der Spaß und die Offenheit für Austausch und Begegnung bei diesem Ereignis nicht zu kurz kamen“, erklärte der Kultusminister. Begleitet wurden die Jugendlichen auf ihrer Reise von einem Betreuerteam des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel.

Die Schülerteams mussten sich drei anspruchsvollen Klausuren stellen und ihr Können in Biologie, Chemie und Physik zeigen. Spannend wurde es bei der Laborklausur, die unter dem Motto „Wasser und Nachhaltigkeit“ stand. Die beiden Dreierteams, bestehend aus Salome Schwark, Tobias Messer (Sachsen) und Damian Groß (Sachsen-Anhalt) sowie Franz Loose (Sachsen), Maximilian Hofschen und Thomas Kornalik (beide Bayern) meisterten diese Aufgabe souverän. Die niederländischen Organisatorinnen und Organisatoren umsorg­ten die 300 Jugendlichen aus aller Welt mit großer Gast­freund­schaft und ermöglichten ein beeindruckendes Rahmenprogramm mit vielfältigen Eindrücken, inno­vati­ven Ideen und Teamgeist bei Spiel und Sport. Der rege Austausch zwischen den Jugendlichen fand seinen Abschluss bei der feierlichen Verleihung der Medaillen in Arnheim, an der auch Vertreterinnen des Bundes­ministeriums für Bil­dung und Forschung (BMBF) sowie des Hessischen Kultus­ministeriums teilnahmen.

Begeisterung für Naturwissenschaften soll geweckt werden

Das BMBF verkündete nun jüngst, dass Deutschland 2020 die IJSO ausrichten werde. Nachdem die Gespräche mit dem für die Durchführung der ScienceOlympiaden in Deutschland zuständigen IPN in Kiel, dem Land Hessen und dem Bundesministerium erfolgreich abgeschlossen wurden, fiel der offizielle Startschuss für die Förderung des Projekts am 1. September. Kultusminister Lorz freute sich entsprechend sehr, die internationalen Gäste in drei Jahren in Frankfurt begrüßen zu dürfen. „Damit können wir die Begeisterung für Naturwissenschaften noch mehr wecken und Hervorragendes auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung leisten“, sagte Lorz.

Prof. Dr. Olaf Köller, Wissenschaftlicher Direktor des Kieler Instituts, betonte abschließend, „dass die Schülerolympiade Kinder und Jugendliche motiviert, sich schon früh intensiv mit Naturwissenschaften zu beschäftigen und dabei Türen für internationale Begegnungen öffnet.“

Hinweis

Weitergehende Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie bei Frau Dr. Heide Peters, IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel (hpeters@ipn.uni-kiel.de) oder telefonisch unter 0431 880-3133.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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