Großes Interesse an Hessens schulischen Ferienlernangeboten

14.07.2020Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz: „22.000 angemeldete Schülerinnen und Schüler sprechen für sich.“

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Den Kopf auf Schulbücher ablegen
© Robert Kneschke / Adobe Stock

„Bereits nach einer Woche Schulferien wird deutlich, wie gefragt unsere freiwilligen Lernangebote für Schülerinnen und Schüler mit Nachholbedarf sind“, brachte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz seine Begeisterung über die außergewöhnlich hohen Anmeldezahlen zu den Ferienprogrammen des Landes heute zum Ausdruck. „Mit unseren schulischen Ferienangeboten treffen wir besonders in der Coronakrise einen Nerv, denn sie helfen Schülerinnen und Schülern dabei, verpassten Unterrichtsstoff rechtzeitig vor Schuljahresbeginn nachzuholen. Ich danke bereits jetzt allen Beteiligten sehr für ihren Beitrag, den sie außerhalb der regulären Unterrichtszeit leisten, um den insgesamt 22.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern den Start in das kommende Schuljahr zu erleichtern.“

In den letzten beiden Wochen der Sommerferien wird es mit der Ferienakademie ein freiwilliges und kostenloses Ferienlernangebot in den Fächern Deutsch, Mathematik und ggf. Englisch geben, um wichtige Lerninhalte nachzuarbeiten, die in der Zeit des Distanzunterrichts zu kurz gekommen sind. Das Besondere an der Akademie ist, dass als Kursleiterinnen und Kursleiter überwiegend externes Personal zum Einsatz kommt, also Lehramtsstudierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und pensionierte Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Nachhilfeinstituten und Volkshochschulen sowie Ehrenamtliche. Spätestens bis Mitte kommender Woche (22. Juli) erfahren Schülerinnen, Schüler und Eltern, an welchen Standorten die Ferienakademie angeboten wird. „Unsere Schulämter arbeiten derzeit daran, möglichst allen 15.000 angemeldeten Schülerinnen und Schülern mit Hilfe der über 2.000 interessierten Lehramtsstudierenden etc. wohnortnahe Angebote zu unterbreiten“, so Lorz weiter. Gleichwohl werde die Akademie vermutlich nicht immer dort stattfinden können, wo die Schülerinnen und Schüler regulär zur Schule gehen.

Auch die bereits laufenden schulbezogenen Sommercamps erfreuen sich mit beinahe 7.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern – und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren – großer Beliebtheit. „Obwohl in diesem Schuljahr niemand die Klasse wiederholen muss, wollen zahlreiche Kinder und Jugendliche während der Zeit der Schulschließungen verpassten Unterrichtsstoff freiwillig nachholen. Das zeigt, wie motiviert unsere Schülerinnen und Schüler sind“, so Lorz abschließend.

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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