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Zertifikat übergeben

Gymnasium am Mosbacher Berg ist gesundheitsfördernde Schule

Thema: 
Auszeichnungen, Orden, Rund um das Schuljahr
06.02.2018Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz: „Hier wird die Gesundheit der Schulgemeinde groß geschrieben“

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Gymnasium am Mosbacher Berg als gesundheitsfördernde Schule ausgezeichnet
Kultusminister Lorz hat das Gymnasium am Mosbacher Berg als gesundheitsfördernde Schule ausgezeichnet und ihm das Gesamtzertifikat „Schule & Gesundheit“ des Kultusministeriums überreicht.
© HKM

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute das Gymnasium am Mosbacher Berg als gesundheitsfördernde Schule ausgezeichnet und ihm das Gesamtzertifikat „Schule & Gesundheit“ des Kultusministeriums überreicht. Auf seinem Rundgang durch die Schule konnte sich Lorz einen persönlichen Eindruck der verschiedenen Maßnahmen zur gesundheitsfördernden Umgestaltung des Schulalltags machen. „Das Gymnasium reiht sich ein in eine Gruppe von Schulen, die sich in herausragender Weise mit innovativen Ideen für die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften einsetzen. Für die Hingabe, die Sie schon seit Jahren zeigen und die heute mit dem Gesamtzertifikat belohnt wird, bedanke ich mich sehr herzlich“, erklärte der Kultusminister.

Lorz betonte, wie wichtig eine gesunde Lebensweise für das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler sei. „Seit vielen Jahren setzen Sie auf eine umweltbewusste und ressourcenschonende Erziehung der Kinder an Ihrer Schule. Mit der Verleihung des Gesamtzertifikats belohnen Sie sich deshalb auch ein stückweit selbst für die harte Arbeit der vergangenen Jahre und die beeindruckende Umsetzung der verschiedenen Einzelbereiche“, so Lorz in seiner Ansprache vor Mitgliedern der Schulgemeinde.

Viel Bewegung und gesunde Ernährung

Das Gymnasium kann Teilzertifikate in vier Kategorien aufweisen: „Bewegung und Wahrnehmung“, „Ernährung und Verbraucherbildung“, „Sucht- und Gewaltprävention“ sowie „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“. Im ersten Teilbereich  setzt die Schule auf eine ausgeprägte Kooperation mit örtlichen Sportvereinen, nimmt an den „Jugend trainiert für Olympia“-Wettbewerben teil und stellt ihren Schülerinnen und Schülern die Räumlichkeiten der Turnhalle auch außerhalb des regulären Sportunterrichts zur Verfügung. Zusätzlich führen die regelmäßig an Fortbildungen teilnehmenden Lehrkräfte Bewegungsübungen durch, sobald sie merken, dass die Konzentration nachlässt. Von den eigens angeschafften Fitnessgeräten und dem Bewegungsbereich auf dem Schulhof profitiert die Schulgemeinde darüber hinaus besonders.

In Sachen gesunder Ernährung überzeugt das Gymnasium durch Workshops mit externen Kooperationspartnern und schärft das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler in Fragen der Nachhaltigkeit und Ressourcenknappheit. Mit Blick auf das Thema Sucht- und Gewaltprävention steht der Schule ein ganzes Maßnahmenpaket zur Verfügung, angefangen von individuellen Beratungsangeboten der Schulpsychologie bis zu Schulprojekten, die die Schülerinnen und Schüler selbst etwa als Streitschlichter, Medienscouts oder Schulsanitäter ausbilden und so das Kollegium gezielt entlasten.

Bei allen vier Schwerpunkten gepunktet

Auch der vierte Schwerpunkt der Verkehrserziehung kommt im Gymnasium am Mosbacher Berg nicht zu kurz, blickt man etwa auf den jährlichen Verkehrsinfotag oder die Sensibilisierung junger Schülerinnen und Schüler für Gefahrenpunkte im Umkreis der Schule. Zum Abschluss wandte sich der Minister direkt an alle Anwesenden: „Mit Ihrem eingeschlagenen Konzept sind Sie genau auf dem richtigen Weg, denn an keinem Ort verbringen die Kinder und Jugendlichen mehr Zeit als in der Schule“, erklärte Lorz abschließend.

Hintergrund:

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährung & Verbraucherbildung sowie Bewegung & Wahrnehmung und zudem zwei eigene gesundheitsbezogene Profilelemente (Sucht- & Gewaltprävention, Verkehrserziehung & Mobilitätsbildung oder Lehrkräftegesundheit).

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer