„Schule und Gesundheit“

Herzbergschule in Gelnhausen ist gesundheitsfördernde Schule

Thema: 
Rund um das Schuljahr
16.02.2018Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz übergibt Gesamtzertifikat „Schule und Gesundheit“

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„Schule und Gesundheit“
Kultusminister Lorz übergibt Gesamtzertifikat „Schule und Gesundheit“.
© HKM

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute die Herzbergschule in Gelnhausen-Roth mit dem Gesamtzertifikat „Schule und Gesundheit“ ausgezeichnet. Damit würdigte er das Engagement der Schulgemeinde zur gesundheitsfreundlichen Umgestaltung des Schulalltags. Besonders lobte er den Ideenreichtum der Initiatorinnen und Initiatoren, die in beeindruckender Weise zur Verbesserung des Schulklimas beigetragen haben. „Ihnen ist es zu allererst zu verdanken, dass sich Ihre Schule gesundheitsfördernde Schule nennen darf. Das geleistete Engagement verdient den Respekt und die Anerkennung der gesamten Schulgemeinde. Für Ihr stetiges Bemühen danke ich Ihnen auch im Namen der Hessischen Landesregierung recht herzlich“, so Lorz.

Tägliches gemeinsames Frühstück gehört dazu

Die Schule kann folgende vier Teilzertifikate aufweisen: Bewegung & Wahrnehmung, Ernährung & Verbraucherbildung, Sucht- & Gewaltprävention sowie Umweltbildung & Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im ersten Themenfeld setzt die Schule auf sportliche Betätigungen während der Pausen und die Kooperation mit lokalen Sportvereinen. Ausgestattet ist sie dank zahlreicher Förderpartner mit neuestem Equipment. Zusätzlich besticht das Kollegium durch die Teilnahme an Fortbildungen und bietet den Schülerinnen und Schülern so einen abwechslungsreichen und bewegungsfördernden Unterricht. In Sachen gesunder Ernährung überzeugt die Herzbergschule durch das tägliche gemeinsame Frühstück, und die Koch-AG, in der gesunde Zutaten verarbeitet werden. Am „Tag der Schulverpflegung“ führen außerdem alle Klassen Projekte zur gesunden Ernährung durch.

Lorz betonte die zentrale Rolle einer gesunden Lebensweise für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und dankte den Lehrkräften. „Seit vielen Jahren setzen Sie auf eine umweltbewusste und ressourcenschonende Erziehung der Kinder an Ihrer Schule. Die Verleihung des Gesamtzertifikats ist so gesehen auch eine Belohnung Ihres jahrelangen Einsatzes zum Wohle der Kinder in den verschiedenen Teilbereichen.“

Umweltschule“ mit sauberem Erscheinungsbild

Auch unter dem Aspekt Sucht- und Gewaltprävention hat die Schule einiges zu bieten, so etwa das Projekt „STOPP“, das den gewaltfreien Umgang mit Konflikten lehrt oder besonders auch das Konzept der Paten, das Schulanfängern ältere Schülerinnen und Schüler beratend zur Seite stellt und ihnen so die erste Zeit erleichtert. In Sachen Umweltbildung hat die Schule ebenfalls ein Vielzahl an Ideen parat: nicht nur ist die Herzbergschule seit 2015 „Umweltschule“, sondern sie beteiligt sich darüber hinaus auch an Recycling- und Müllsammelaktionen und trägt so zu einem sauberen Erscheinungsbild der Schule und auch der Umgebung bei.

Besonders begeistert zeigte sich Kultusminister Lorz vom Schulgarten, der den Schülerinnen und Schülern gleichzeitig als grünes Klassenzimmer dient. Entsprechend hielt er abschließend fest: „Hier wird Umweltbewusstsein groß  geschrieben, denn die Herzbergschule sorgt dafür, dass ihre Schülerinnen und Schüler gerne zur Schule gehen. Was mich besonders stolz macht, ist, dass von den umgesetzten Ideen nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrkräfte und das Kollegium profitieren. Es ist mir deshalb eine Freude, heute das Gesamtzertifikat überreichen zu dürfen.“

Hintergrund:

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährung & Verbraucherbildung sowie Bewegung & Wahrnehmung und zudem zwei eigene gesundheitsbezogene Profilelemente (Sucht- & Gewaltprävention, Verkehrserziehung & Mobilitätsbildung oder Lehrkräftegesundheit).

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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