Umweltschulen

Hessische Bildungsinitiativen sind Vorreiter für Nachhaltigkeit

Thema: 
Rund um das Schuljahr
21.11.2019Hessisches Kultusministerium

Bundesregierung und UNESCO zeichnen Umweltschulen, regionale BNE-Netzwerke sowie das Schuljahr der Nachhaltigkeit aus

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Die Vertreter der auszeichnenden UNESCO-Kommission und dem BMBF, Angelika Schichtel vom HMUKLV sowie Silke Bell aus dem Kultusministerium.
Die Vertreter der auszeichnenden UNESCO-Kommission und dem BMBF, Angelika Schichtel vom HMUKLV sowie Silke Bell aus dem Kultusministerium.
© Deutsche UNESCO Kommission/Thomas Müller

„Wir freuen uns, dass gleich drei Projekte der Hessischen Landesregierung gestern vom Bundesbildungsministerium und der UNESCO-Kommission für herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) prämiert wurden“, erklärten Umweltministerin Priska Hinz und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute in Wiesbaden.

Das von Kultus- und Umweltministerium getragene Netzwerk der „Hessischen Umweltschulen“ versteht es seit Jahren, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schule und Unterricht zu verankern. Über die Bedeutung des Projektes der Kultusminister: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, Schülerinnen und Schülern Umweltbewusstsein zu vermitteln und sie frühzeitig und über alle Fächer hinweg für nachhaltiges Handeln in Schule und Alltag zu sensibilisieren. Ich freue mich deshalb, dass sich unsere Umweltschulen erneut als ‚ausgezeichnetes Netzwerk‘ im UNESCO-Weltaktionsprogramm wiederfinden. Das belegt die Kontinuität der Arbeit und die Professionalität aller Beteiligten.“

202 Umweltschulen in Hessen

In Hessen werden die aktuell 202 Umweltschulen auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung vom Beratungsnetzwerk der Umweltbildungszentren und einer zentralen Landeskoordination unterstützt.

Ebenfalls wurde mit den Regionalen BNE-Netzwerken Hessens sowie dem Multiplikatorennetzwerk aus dem Schuljahr der Nachhaltigkeit weitere Projekt der Landesregierung ausgezeichnet. „Komplexe globale Zusammenhänge zu verstehen und bewerten zu können, Verantwortung für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen und das Handeln danach auszurichten, das ist das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung“, sagte Umweltministerin Priska Hinz.

„In neun Regionen in Hessen zwischen Witzenhausen und Darmstadt vermitteln die BNE-Netzwerke allen Bevölkerungsgruppen das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen. Dabei schaffen sie Plattformen für die vielen verschiedenen Bildungsträger in einer Region. Egal ob Schulen, Kindertagesstätten, Umweltzentren, Unternehmen oder Vereine, sie alle können sich hier vernetzen und gemeinsam ihre Angebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung präsentieren“, betonte Ministerin Hinz.

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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