Bildungssprache Deutsch

KMK-Präsident Lorz reiste zur WDA-Europatagung nach Genua

Thema: 
Sprachförderung
18.11.2019Hessisches Kultusministerium

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KMK-Präsident Lorz reiste zur WDA-Europatagung nach Genua
© Felix Köhler

Der Präsident der Kultusministerkonferenz und Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz reiste zur Europatagung des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen (WDA), die am 15. und 16. November 2019 an der Deutschen Schule Genua stattfand. Neben einem Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik und Auslandsschulwesen stand ein Podiumsgespräch zum Thema „Erwerb der Bildungssprache Deutsch“ im Zentrum des Besuches.

Sprache ist der Schlüssel zur Gesellschaft

„Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe – national wie international“, sagte Lorz: „Das Beherrschen der Bildungssprache ist die wesentliche Voraussetzung für den schulischen Erfolg und somit von herausragender Bedeutung für die Verbesserung der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit. Deshalb ist das Erlernen der Bildungssprache Deutsch das Schwerpunkt-Thema meiner Präsidentschaft im Jahr 2019. Ich bin dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen sehr dankbar dafür, dass er das Thema auch zu einem Schwerpunkt seiner Europatagung gemacht hat.“

124 deutsche Auslandsschulen

Der 2003 gegründete Weltverband Deutscher Auslandsschulen vertritt die freien, gemeinnützigen Schulträger von 124 Deutschen Auslandsschulen und unterstützt sie bei ihren Aufgaben. Während der Europatagung wurden auf Podien, in Workshops und Vorträgen aktuelle Fragen und Entwicklungen des Auslandsschulwesens diskutiert. Daneben gab es auch Grund zum Feiern: Mit einem abendlichen Festakt im Palazzo Ducale beging die Deutsche Schule Genua ihr 150-jähriges Bestehen.

Präsident Lorz, der die Glückwünsche der Kultusministerkonferenz übermittelte, erklärte dazu: „Nach meiner festen Überzeugung sind der Austausch junger Menschen über nationale Grenzen hinweg und gerade auch Deutsche Auslandsschulen wie die Deutsche Schule Genua hervorragende Mittel, um sich gegen ideologische Gefährdungen zu wappnen. Wer sich intensiv mit den Menschen, der Kultur und der Tradition eines anderen Landes beschäftigt, wer andere Sprachen lernt und einen anderen Alltag erlebt, der reflektiert seine eigene Identität und wird sensibel für die Sichtweisen anderer. Er gelangt, um mit Humboldt zu sprechen, zu einer anderen Anschauung der Welt.“

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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