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Wilhelmsgymnasium Kassel für digitale Kooperation ausgezeichnet

Kultusminister Lorz ehrt eTwinning-Preisträgerschulen auf der „didacta“

Thema: 
Auszeichnungen, Orden
22.02.2019Hessisches Kultusministerium

Digitale Plattformen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler zum Austausch über Unterrichtsmethoden und Inhalte ergänzen auf sinnvolle Weise das bestehende Bildungsangebot. Eine dieser Plattformen, eTwinning, vernetzt seit 2005 europaweit Schulen und bietet ihnen die Möglichkeit zur Entwicklung gemeinsamer Lernaktivitäten.

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Die Preisträgerschulen
© PAD/Robert Hausmann

Auf der Bildungsmesse didacta in Köln hat der Präsident der Kultusministerkonferenz und Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute dem Wilhelmsgymnasium Kassel für sein Projekt „Stamp Stories" zum 3. Platz beim Deutschen eTwinning-Preis in der Altersgruppe 12-15 Jahre gratuliert. Dabei betonte er: „Die Chancen und Möglichkeiten von eTwinning sind vielfältig. Es versetzt nicht nur Lehrkräfte in die Lage, sich mit Kolleginnen und Kollegen in ganz Europa auszutauschen und von deren gelungenen Ansätzen für neue Unterrichts- und Lernmethoden zu profitieren. Vielmehr bietet sich auch für Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, die Lebensweisen und Unterrichtsmethoden in anderen Ländern kennenzulernen. Ich beglückwünsche das Wilhelmsgymnasium zu dieser tollen Auszeichnung!"

In der Praxis wird eTwinning häufig im Fremdsprachenunterricht genutzt. Kinder und Jugendliche haben auf diese Weise die Möglichkeit, mit ihren Altersgenossen in Europa direkt und persönlich zu kommunizieren. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums gingen gemeinsam mit ihren Partnerklassen in Frankreich, Irland und Spanien der Frage nach: „Welche Geschichten erzählen Briefmarken?" In Zeiten digitaler Kommunikationsmedien ging es den Jugendlichen darum, an den Wert der Briefmarke als Kulturgut zu erinnern.

Bereits 2018 wurde das Projekt mit dem eTwinning-Gütesiegel versehen. Die Schule berücksichtigt das Programm in ihrem Schulkonzept und zeigt, wie digitales Lernen einen Beitrag zu gegenseitigem Verständnis leistet und gleichzeitig die Aspekte Internetsicherheit und Lehrkräftefortbildung berücksichtigt. Die entstehende Debattenkultur fördert dadurch die Kooperation im Bildungswesen und trägt zur Verständigung der Kulturen bei.

„Jenseits von Onlinediensten wie Facebook oder WhatsApp verfolgen wir die Strategie, unsere Schulen bei der Nutzung digitaler Kommunikationsmittel zu unterstützen und sie über die Chancen und Risiken aufzuklären. Und dabei können Formate wie eTwinning einen wichtigen Beitrag leisten, gerade weil sie von Lehrkräften betreut werden, die sich in Fortbildungen intensiv mit Datenschutz und Internetsicherheit auseinandersetzen", so Lorz abschließend.
 

Hintergrund:

eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ und unterstützt die Zusammenarbeit von Schulen in Europa über das Internet. Europaweit sind derzeit etwa 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet. Die Nationale Koordinierungsstelle ist beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz angesiedelt und unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

 

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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