Schülerwettbewerb

Kultusminister Lorz überreicht „Stelen der Toleranz“

Thema: 
Auszeichnungen, Orden
20.02.2018Hessisches Kultusministerium

Rheingauschule Geisenheim und Haupt- und Realschule Birstein leben Toleranz im Schulalltag

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Kultusminister Lorz überreicht Stelen der Toleranz an Rheingauschule Geisenheim und Realschule Birstein
© HKM

Toleranz und Respekt im Umgang miteinander sind nicht nur Grundprinzipien unseres Bildungssystems, sie stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hessen. Für ihr Engagement und die Teilnahme am landesweiten Schülerwettbewerb „Netzwerk – Stelen der Toleranz” hat Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute in Geisenheim der örtlichen Rheingauschule für ihr Projekt ,,kunstRAUM - Vielfalt" sowie der Haupt- und Realschule Birstein für das Theaterstück ,,Fremde werden Freunde“ symbolisch jeweils eine sogenannte „Stele der Toleranz“ überreicht. Entworfen wurde sie vom Künstler Karl-Martin Herrmann.

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Der Wettbewerb prämiert Schulen, die sich in beeindruckender Weise auf diesem Gebiet verdient gemacht haben. Vor Ort machte sich der Minister außerdem ein Bild von den Ideen und Konzepten der Schule und dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Toleranz erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Offenheit. Nur wer in der Lage ist, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, kann die eigene Perspektive hinterfragen. Damit ist der erste Schritt zu einem toleranten Miteinander getan. Die beiden Schulen haben diese Idee verinnerlicht und gleichzeitig mit Leben gefüllt. Sie sind dadurch ein leuchtendes Beispiel für gelingende Toleranz und gegenseitigen Respekt.“

Das Netzwerk unterstützt die Schulen bei der Planung und Durchführung von Unterrichtsprojekten und bietet zahlreiche Materialien zum Thema Toleranz. Zusätzlich bieten die Verantwortlichen des Fördervereins Kontaktmöglichkeiten zu Experten auf dem Gebiet und motivieren dadurch Schülerinnen und Schüler für ein Engagement. Die Auszeichnung mit den „Stelen der Toleranz“ ist ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit der Schulen und dient gleichzeitig als weithin sichtbares Symbol gelebter Toleranz im Schulalltag.

Toleranz als Erziehungsbaustein

Mit Blick auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag des hessischen Schulsystems ergänzte der Minister bei seinem Besuch: „Die Schule hat nicht nur die Aufgabe, ihre Schülerinnen und Schüler mit Wissen zu versorgen und auf die Berufs- und Studienwelt vorzubereiten. Vielmehr darf und muss sie auch erziehen. Und hier spielt Toleranz gegenüber dem Anderen und Fremden eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Es geht darum, die Rechte anderer auch gegen sich selbst gelten zu lassen und religiöse und kulturelle Werte zu achten und zu respektieren. Dass dies in Geisenheim und Birstein seit Langem gelebte Praxis ist, freut mich sehr und ich bin mir sicher, auch in Zukunft noch viel Positives von den beiden Schulen hören zu dürfen.“

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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