Startseite Presse Pressemitteilungen Kultusminister Lorz zieht positives Zwischenfazit zur Fachtagung der UNESCO-Projektschulen
Motto: „DemokratICH. Demokratiebildung in einer Welt der Umbrüche“

Kultusminister Lorz zieht positives Zwischenfazit zur Fachtagung der UNESCO-Projektschulen

Thema: 
Rund um das Schuljahr
20.09.2019Hessisches Kultusministerium

„Weltoffenheit und Toleranz sind Werte, die Schülern von klein auf vermittelt werden müssen.“

unesco-projektschulen1.jpg

Kultusminister Lorz zieht positives Zwischenfazit zur Fachtagung der UNESCO-Projektschulen
Klaus Schilling, Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Susanne Völker, Kulturdezernentin Kassel
© DUK / Sven Schiffauer

In dieser Woche startete in Kassel die bundesweite Fachtagung der UNESCO-Projektschulen. Heute zog Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der die Tagung am Dienstag offiziell eröffnet hatte, ein erstes Zwischenfazit: „Unsere Projektschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Prinzipien der UNESCO in ihrem Schulprofil verankert haben und sich für Frieden, Weltoffenheit und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Demokratie und Menschenrechte mögen für uns in Deutschland selbstverständlich sein, für viele junge Menschen weltweit sind sie es aber nicht. Das bundesweite Interesse am Fachtag zeigt, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mit globalen Themenkomplexen befassen und für ihre Rechte und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler in aller Welt einstehen.“

In Workshops setzten sie sich mit aktuellen Herausforderungen der Demokratie auseinander und gingen unter dem Motto „DemokratICH. Demokratiebildung in einer Welt der Umbrüche“ der Frage nach, wie Demokratie an Schulen unterrichtet und täglich gelebt werden kann. Beim Auftakt am Dienstag unterstrich Kultusminister Lorz den besonderen Stellenwert der Demokratie für das gesellschaftliche Zusammenleben: „Das Erlernen von Streitfähigkeit und das friedliche Austragen von Konflikten sind grundlegende Kompetenzen, die im Privaten wie auch in der Schule eingeübt werden müssen.“ Den UNESCO-Projektschulen komme hierbei mit ihrer Schwerpunktlegung im Bereich der politischen Bildung eine entscheidende Aufgabe zu: „Während extremistische Verhaltensweisen, populistische Strömungen und eine Verrohung in der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden den demokratischen Grundkonsens und die zugrundeliegende Werteordnung in Frage stellen, setzen unsere Schülerinnen und Schüler ein wirksames Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit“, betonte Lorz. „Als Landesregierung ist es unsere Aufgabe, sie hierbei bestmöglich zu unterstützen. Mit unserer gestern vorgestellten Kampagne „Hessen gegen Hetze“ setzen auch wir ein Zeichen und treten gemeinsam mit der Zivilbevölkerung für eine offene Gesellschaft ein.“

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
Schließen