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Lehrkräftebedarf

Kultusministerium und Universitäten streben Ausweitung der Studienplätze im Lehramt an

22.02.2017Hessisches Kultusministerium

Lorz: Hessen wird künftig mehr Lehrer ausbilden

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Treffen mit Vertretern der hessischen Universitäten
v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder (Vizepräsident Technische Universität Darmstadt), Prof. Ernst August Klötzke (Vizepräsident Hochschule für Musik u. Darstellende Kunst Frankfurt a.M.), Prof. Dr. Tanja Brühl (Vizepräsidentin Goethe-Universität Frankfurt a.M.), Prof. Dr. Evelyn Korn (Vizepräsidentin Philipps-Universität Marburg), Prof. R. Alexander Lorz (Kultusminister), Prof. Dr. Reiner Finkeldey (Präsident Universität Kassel), Prof. Dr. Mukherjee (Präsident Justus-Liebig-Universität Gießen), Dr. Manuel Lösel (Staatssekretär)
© HKM

Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat sich in der vergangenen Woche mit Vertretern der hessischen Universitäten getroffen und mit ihnen über die Ausweitung der Ausbildungskapazitäten für Studierende des Lehramts für Grundschulen sowie für Förderschulen gesprochen. „Das Gespräch ist äußerst konstruktiv verlaufen“, erklärte Lorz. „Die lehrerbildenden Universitäten haben ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Zahl der Studienplätze in den kommenden Jahren zu erhöhen, um dem gewachsenen Lehrkräftebedarf zu entsprechen.“ In den kommenden Wochen wollen das Kultusministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit den Universitäten – unter Einbeziehung der universitären Gremien und der jeweiligen Zentren für Lehrerbildung – die Möglichkeiten der Umsetzung sowie Finanzierungsfragen klären. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es gelingt, schon zum kommenden Wintersemester 2017/18 eine größere Zahl von Studierenden für Grundschul- und Förderschulpädagogik an hessischen Universitäten zuzulassen“, sagte Lorz.

Zur Deckung des langfristigen Bedarfs beitragen

Der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen und Sprecher der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU), Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, erklärte: „Wir sind grundsätzlich bereit, zur Deckung des langfristigen Bedarfs beizutragen. Alle fünf hessischen Universitäten werden bei der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert – ein Beleg für die hohe Qualität unserer Lehrerbildung.“ Konkret geht es um Möglichkeiten der Schaffung zusätzlicher Studienplätze für Grundschul-Lehramt in Frankfurt, Gießen und Kassel sowie für Förderschulpädagogik in Frankfurt und Gießen. Darüber hinaus erörtern Kultusministerium und Universitäten auch weitere Möglichkeiten im Bereich der Weiterbildung, um den Bedarf in der Grundschulpädagogik zu decken. Im Gespräch ist u.a. ein neuer Weiterbildungsmaster an der Goethe-Universität. Hintergrund für die geplante Ausweitung der Studienplatzkapazitäten ist der steigende Lehrkräftebedarf, der nach Berechnungen des Hessischen Kultusministeriums angesichts wieder steigender Schülerzahlen auch mittel- und langfristig bestehen wird.

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Stefan Löwer