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Hessen lebt Respekt

Landesregierung zeichnet Siegerklassen beim Schülervideo-Wettbewerb aus

Thema: 
Rund um das Schuljahr
07.11.2017Hessisches Kultusministerium

„Sehenswerte Kurzfilme, die zeigen, welche Facetten Jugendliche beim Thema Respekt bewegen,“ sagten Justizministerin Kühne-Hörmann und Kultusminister Prof. Dr. Lorz zum Schülervideo-Wettbewerb „Welcher Film läuft bei Dir ab, wenn Du an Respekt denkst?“.

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Schülervideo-Wettbewerb
© Fabian Stransky

Die Hessische Landesregierung hat heute in der Caligari Filmbühne Wiesbaden die Sieger des mit 9.000 Euro dotierten Schülervideo-Wettbewerbs „Welcher Film läuft bei Dir ab, wenn Du an Respekt denkst?“ ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte die Carl-Schomburg-Schule Kassel, gefolgt von der Mosaikschule Frankfurt und der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim. In dem von der Landesregierung, dem Landespräventionsrat und dem Deutschen Filminstitut im „Jahr des Respekts“ initiierten Wettbewerb hatten sich Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 aus allen Schulformen visuell mit dem Thema auseinandergesetzt.

„Respekt ist ein Thema, das uns im gesellschaftlichen Alltag begleitet und immer wieder aufs Neue herausfordert. Mit dem Videoprojekt wollten wir von den hessischen Schülerinnen und Schülern genauer wissen, was für sie Respekt bedeutet und wie sie beispielsweise Fairness, Anerkennung und Rücksichtnahme wahrnehmen. Die Schülergruppen und Klassen haben sich inhaltlich mit dem Thema befasst und auf ganz unterschiedliche Art und Weise kreativ dargestellt, warum diese Werte für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt so wichtig sind. Es sind sehenswerte Kurzfilme entstanden, die zeigen, welche Facetten des Schulalltags die Jugendlichen beim Thema Respekt bewegen und beschäftigen“, sagten Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und Kultusminister Prof. Dr. Alexander R. Lorz bei der Prämierung.

Anregung zum Nachdenken

Aus 42 aus ganz Hessen eingereichten Videobeiträgen hat eine Jury die besten 15 Filme ermittelt. Die Wettbewerbssieger von der Carl-Schomburg-Schule aus Kassel erhielten für ihren Beitrag über das klischeehafte und respektlose „Schubladendenken“ 3.000 Euro Preisgeld. Die geistig beeinträchtigten Schüler der Mosaikschule aus Frankfurt berichteten in ihrem Beitrag über ihren oftmals schwierigen Alltag in einer mit Vorurteilen behafteten Gesellschaft. Sie erhielten für ihren zweiten Platz 2.000 Euro. Den Kurzfilm „Respekt bedeutet…“ hat die Heinrich-Böll-Schule aus Hattersheim eingereicht und mit ihren Interviews, in denen Bürgerinnen und Bürger zu Wort kamen, den mit 1.000 Euro prämierten dritten Platz belegt. Ausgezeichnet wurden darüber hinaus zwölf weitere Schülergruppen aus ganz Hessen.

„Mit ihren Filmen machen uns die Jugendlichen ganz deutlich, dass allen Menschen in unserer Gesellschaft Respekt entgegengebracht werden sollte. Die Videos sind gelungene Beispiele, wie man sich auch in jungen Jahren mit einem solch gesellschaftlich relevanten Thema auseinandersetzen und dabei nicht nur Gleichaltrige, sondern auch Erwachsene zum Nachdenken anregen kann. Denn Respekt ist die Grundlage für ein friedliches und erfolgreiches Zusammenleben, das nicht selbstverständlich ist“, sagte die Stellvertretende Sprecherin der Hessischen Landesregierung, Elke Cezanne, die im Namen der Hessischen Staatskanzlei allen Schülergruppen jeweils 200 Euro für die Klassenkassen überreichte.

Gruppenfoto der teilnehmenden Schulen
  • Gruppenfoto der teilnehmenden Schulen
  • Die Carl-Schomburg-Schule in Kassel belegte den ersten Platz beim Schülervideo-Wettbewerb
  • Die Carl-Schomburg-Schule in Kassel belegte den ersten Platz beim Schülervideo-Wettbewerb
Landesregierung zeichnet Siegerklassen beim Schülervideo-Wettbewerb aus

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Stefan Löwer