Preisverleihung

Landeswettbewerb Faszination Technik

20.12.2016Hessisches Kultusministerium

Faszination für Technik bei großer Preisverleihungsfeier in Wiesbaden

alle_preistraeger.jpg

Landeswettbewerb Faszination Technik
© VDI LV Hessen

25 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6, 7 und 8 aus hessischen Schulen wurden am vergangenen Freitag in der feierlichen Preisverleihung des diesjährigen Landeswettbewerbs Faszination Technik des Vereins Deutscher Ingenieure VDI e.V, der vom Hessischen Kultusministerium unterstützt wird, für ihre Visionen zur „Technik im Haus der Zukunft“ ausgezeichnet. Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz und Volkmar Roth, Vorsitzender des VDI Landesverbandes Hessen, ehrten die Schülerinnen und Schüler für ihre herausragenden Arbeiten.

Große Kinderaugen und gespannte Erwartung

Die Preisträgerinnen und Preisträger kamen nach Wiesbaden, wissend, dass sie gewonnen hatten, aber noch nicht, welchen Preis! In der technischen Ausbildungswerkstatt von InfraServ Wiesbaden, dem Ort, an dem die Preisverleihung ihren passenden Technik-Rahmen fand, warteten die Kinder mit ihren Familien und Lehrern gespannt auf die Bekanntgabe und Überreichung der Preise. Peter Bartholomäus, Vorstandsvorsitzender der InfraServ Wiesbaden, begrüßte alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien und Lehrer und beglückwünschte sie zu Ihrem Erfolg im Wettbewerb. Der Hessische Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz zeigte sich sehr erfreut über die ausgezeichneten Projekte: „Das Wettbewerbsthema „LEBEN UND WOHNEN 2066“ ist von zentraler Bedeutung für die gesamte Gesellschaft.  Die Schülerinnen und Schüler haben ihr hohes technikbezogenes Wissen mit kreativem Erfindergeist verbunden und dadurch zukunfsweisende Wettbewerbsleistungen erbracht – eine wirklich beeindruckende Leistung, zu der ich allen ganz herzlich gratuliere!“

Herausragende Beiträge aus ganz Hessen

Fast 200 Kinder aus ganz Hessen hatten seit den Sommerferien intensiv an ihren Beiträgen gearbeitet und sie schließlich nach Wiesbaden eingesandt. Eine Jury aus Ingenieuren, Lehrern und Wissenschaftlern ermittelte dann die 15 besten der 141 Beiträge. Volkmar Roth lobte in seinem Grußwort das große Engagement der Kinder und ihrer Lehrerinnen und Lehrer für diesen Wettbewerb und ganz besonders im MINT-Bereich. „In der vergangenen Woche war in den Nachrichten zu lesen, dass die deutschen Kinder zwar überdurchschnittlich gute Fähigkeiten in den Naturwissenschaften zeigten, ein weitergehendes Beschäftigen und die Freude am Umgang mit Technik allerdings fehle. Ihr alle habt mit Euren Einsendungen gezeigt, dass das auch anders geht! Ich freue mich sehr über Eure tollen Ideen für die Technik im Haus der Zukunft und bin äußerst fasziniert von Euren Beiträgen! Ganz besonders freue ich mich, Euch heute gemeinsam mit unserem Kultusminister Herrn Professor Lorz für Eure tollen Arbeiten auszeichnen zu dürfen! Das habt Ihr wirklich gut gemacht!“

Viel Arbeit für die Jury

Im November trafen sich die Juroren, um aus den 56 eingesandten Bildern, 58 Modellen, 15 Texten und 12 Videos die besten zu ermitteln. Gemeinsam mit Ingenieuren aus dem VDI wägten hier Lehrerinnen und Lehrer, Professoren und Wissenschaftler hessischer Hochschulen und Vertreter der Sponsoren die Qualitäten der Beiträge untereinander ab. In sehr konzentrierter Arbeit ermittelten sie schließlich aus allen Einsendungen die 15 besten. Jörg Höhler, selbst Ingenieur, Vorstand der ESWE Versorgungs AG und Jurymitglied betonte in seinem Grußwort auf der Preisverleihungsfeier: „Die ESWE Versorgungs AG als bundesweit agierendes Energieversorgungsunternehmen beschäftigt sich fast ausschließlich mit Technik und allen energienahen Dienstleistungen. So hat auch unser Unternehmen darüber nachgedacht, wie wir unser aller Leben noch angenehmer gestalten können, wie also zum Beispiel das Haus der Zukunft aussehen könnte. Ein Ergebnis ist unser Smart-Home-Produkt ‚daheim‘. Daher ist es für mich von besonderer Bedeutung, dass wir immer auch mit den Menschen der Zukunft im Gespräch bleiben - und das, liebe Schülerinnen und Schüler, seid ihr.“

Spannende Führungen als Preise

Die Faszination an der Technik spiegelt sich auch in den Preisen wieder, die allesamt Exkursionen zu spannenden Orten der Technik sind. Gemeinsam mit dem VDI werden die Preisträgerinnen und Preisträger an einem besonderen Tag dort hinfahren und exklusive Einblicke in die Technik erhalten.

  1. Die Gewinner der ersten Preise dürfen sich auf einen Besuch in der Zuckerfabrik von Südzucker in Offstein freuen! Hier erleben sie hautnah die riesigen verfahrenstechnischen Anlagen, in denen aus Zuckerrüben feinste Raffinade wird! Kaum zu glauben, wieviele Schritte notwendig sind, um den Zucker aus den Rüben zu bekommen. An der Preisverleihung selbst überreichten Volkmar Roth und Herr Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz einen kleinen Technikbaukasten für die weitere Faszination an der Technik.
  2. Den zweiten Preis stiftet die Europäische Weltraumagentur, die ESA. Auch hier können die Preisträgerinnen und Preisträger einen tiefen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler vor Ort und im Weltall erhalten! Besonders beeindruckend ist dabei immer der Kontrollraum, den jeder aus den Nachrichten kennt und zu sehen, wie groß so ein Satellit in Echt ist. Gleich zum Mitnehmen überreichten die beiden Laudatoren eine tolle CD über den Weltraum.
  3. Im dritten Preis geht es tief hinab unter die Erde: K+S lädt alle Gewinnerinnen und Gewinner des dritten Preises ein, einmal wie ein Bergmann in voller Montur tief in den Schacht hinabzufahren und das Leben und Arbeiten unter Tage kennenzulernen. Mit einem Grubenfahrzeug erkunden alle Preisträger gemeinsam mit dem VDI das Salzbergwerk und bekommen große Maschinen und riesige Kristalle zu sehen!

Große Freude und strahlende Gesichter

Freudestrahlend kamen die Preisträgerinnen und Preisträger auf die Bühne, wenn Volkmar Roth und der Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz ihre Namen aufriefen. Jedem Preisträger widmeten die beiden Laudatoren einige Minuten, um sie kennenzulernen und die Hintergründe zu ihren Arbeiten zu erfahren. Vor der großen Runde der Kinder aus ganz Hessen berichteten sie dann, welche Technik sie sich für die Zukunft wünschen und wie sie ihre Ideen entwickelten.

Volkmar Roth und Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz beglückwünschten zum Abschied noch einmal alle Teilnehmer: „Wir freuen uns sehr, wenn die Lern- und Förderangebote im Bereich der technischen Bildung erfolgreich genutzt werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger verkörpern den Nachwuchs im Bereich der Ingenieurswissenschaften, den wir brauchen, um die Zukunft Deutschlands als Hochtechnologiestandort zu sichern. Mein besonder Dank gilt allen Unterstützern des Wettbewerbs.“

Der Nachmittag in Wiesbaden fand dann für die Preisträgerinnen und Preisträger und ihre Familien und Lehrer einen angenehmen und spannenden Ausklang bei der persönlichen Führung des Ausbildungsleiters Herrn Ralf-Jürgen Benuar durch die technische Ausbildungswerkstatt der InfraServ Wiesbaden AG.

Das sind die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbes

1. Platz Bilder (ist doppelt vergeben!):

  • Maja Krummel und Charline Ammenhäuser, 7. Klasse der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen mit ihrer Lehrerin Anne-Kathrin Paryjas
  • Sebastian Koch und Emil Aasland-Jost, 7. Klasse der Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege mit ihrer Lehrerin Lydia Stulier

2. Platz Bilder:

  • Antonia Neugebauer, 7. Klasse der Leibnizschule Frankfurt-Höchst

3. Platz Bilder (auch doppelt vergeben):

  • Katrin Herold und Michela Musella, 7. Klasse der Uplandschule Willingen mit ihrer Lehrerin Christiane Grof
  • Marie Hogrebe, auch 7. Klasse der Uplandschule Willingen mit ihrer Lehrerin Christiane Grof

Sonderpreis Bilder:

  • Marisa Lange und Jannika Richter, 8. Klasse der Brüder-Grimm-Schule Eschwege mit Ihrer Lehrerin Katrin Mones

1. Platz Modelle:

  • Dennis Linken und Kai Cochet, 7. Klasse der Otto-Hahn-Schule Hanau mit ihrem Lehrer Johannes Hassler

2. Platz Modelle:

  • Melissa Zornic und Aaliyah Krick, Sophie-und-Hans-Scholl-Schule Wiesbaden mit ihrer Lehrerin Tatjana Schneider

3. Platz Modelle:

  • Emil Nowak, 7. Klasse der Otto-Hahn-Schule Hanau mit seinem Lehrer Johannes Hassler

1. Platz Texte:

  • Henriette Templin, 7. Klasse der Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege mit ihrer Lehrerin Lydia Stulier

2. Platz Texte:

  • Lukas Schnellbacher, 8. Klasse des Gymnasiums Michelstadt mit seinem Lehrer Harald Steiger

3. Platz Texte:

  • Lara Sophie Kansy und Laura Steinbach, 8. Klasse der Brüder-Grimm-Schule Eschwege mit ihrer Lehrerin Katrin Mones

1. Platz Video:

  • Angelina Elflein, 7. Klasse der Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege mit ihrer Lehrerin Lydia Stulier

2. Platz Video (auch doppelt vergeben):

  • Kathi Jatzko und Emma Battenberg, 6. Klasse des Schwalmgymnasiums Schwalmstadt mit ihrem Lehrer Matthias Schmitz
  • Jonas Henze und Ruben Becher, 7. Klasse der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen mit ihrer Lehrerin Anne-Kathrin Paryjas

3. Platz Video:

  • Emma Bartkowiak, 8. Klasse des Schwalmgymnasiums Schwalmstadt mit ihrem Lehrer Erwin Bernhardi

VDI-Sonderpreis für die Schule mit den meisten erfolgreichen Beiträgen:

  • Diesen erhält 2016 zum dritten Mal in Folge die Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege mit insgesamt 3 prämierten Beiträgen! (3 erste Plätze, 4 TeilnehmerInnen).

Leben und Wohnen 2066: Deine Technik im Haus der Zukunft

…war das Thema in diesem Jahr. In Bildern, Texten, Modellen und Videos präsentierten hessische Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 8 alleine oder zu zweit, wie in Zukunft die Technik das Leben und Wohnen angenehmer machen könnte. Die Beiträge beschäftigen sich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit, aber auch mit Lernen, Hausarbeit und Unterhaltung.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer