o.camps

Lernen in den Ferien zahlt sich aus

Thema: 
Rund um das Schuljahr
23.04.2019Hessisches Kultusministerium

Kultusstaatssekretär Lösel besucht Ferienlerncamp für versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler in Wolfshausen-Weimar (Lahn)

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o.camp
© DKJS

Die o.camps des Hessischen Kultusministeriums in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung helfen versetzungsgefährdeten Schülerinnen und Schülern während der Osterferien, zurück in die Erfolgsspur zu kommen. An vier Standorten holen sie dazu nötiges Fachwissen in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch nach und eignen sich wichtige Lernmethoden an. Einen der Standorte, die Bildungsstätte Wolfshausen, hat Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel heute besucht, und sich mit den Schülerinnen und Schülern über ihren Lernfortschritt ausgetauscht. Dabei betonte er: „Lernen in den Ferien führt natürlich nicht immer zu einer großen Begeisterung bei unseren Schülerinnen und Schülern, es zahlt sich aber aus! In unseren Oster-Camps holen unsere fachkundigen Lehrkräfte und Sozialpädagogen die Jugendlichen genau da ab, wo der Schuh drückt, bringen sie durch eine intensive Betreuung in kurzer Zeit wieder in die richtige Spur und helfen ihnen, den angestrebten Schulabschluss zu erreichen.“

Drei Kernelemente bilden den Alltag im Camp: In einer Kombination aus Lernwerkstätten und praktischem Projektlernen eignen sich die Schülerinnen und Schüler wichtiges Fachwissen an. Zusätzlich erarbeiten sie neue Lerntechniken und entwickeln geeignete Lernstrategien, um ihren Schulalltag erfolgreich zu meistern. Nach dem o.camp werden sie an ihrer Schule bis zu den Sommerferien durch ihre Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte des Camps begleitet. „Es ist schön zu sehen, wenn unsere ergänzenden Ferienangebote Früchte tragen, den Schülerinnen und Schülern ein neues Selbstwertgefühl verleihen und ihnen letztlich dabei zu helfen, den Sprung in die nächste Jahrgangsstufe zu schaffen“, hielt Lösel abschließend fest.

Hintergrund:

Während der hessischen Osterferien finden insgesamt vier zentrale o.camps und 40 weitere schulbezogene Camps an allgemeinbildenden Schulen statt. An den schulbezogenen Standorten entwerfen die Schulen mit Unterstützung des Projektbüros im Kultusministerium individuelle Förderangebote. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 in den Bildungsgängen Haupt- und Realschule. Seit 2007 wurden durch das Programm rund 24.000 Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf ihren Abschluss oder die Versetzung in die nächste Klasse vorbereitet.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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