16. Bundesweiter Vorlesetag

Mit dem Minister auf eine Traumreise zum Mond

15.11.2019Hessisches Kultusministerium

Zum bundesweiten Vorlesetag liest Kultusminister Lorz Grundschülern in Wolfskehlen vor.

Lorz liest Grundschülern in Wolfskehlen vor
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© HKM

Vorlesen ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von Kindern und trägt maßgeblich zum frühzeitigen Spracherwerb bei. Der bundesweite Vorlesetag setzt deshalb ein wichtiges Signal an Eltern, Kinder und in die Öffentlichkeit. Bei seinem Besuch in der Grundschule Wolfskehlen in Riedstadt erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz:

„Die besten Rechenkünste bringen nichts, wenn man die Aufgabe nicht versteht. Deswegen ist Lesen über alle Bildungsstationen und Schulfächer hinweg von entscheidender Bedeutung für den Bildungserfolg unserer Schülerinnen und Schüler. Mit Aktionen wie dem Vorlesetag rücken wir das Thema in den Mittelpunkt und verdeutlichen, wie wichtig es ist, Kindern frühzeitig vorzulesen.“ Als Lektüre hatte er den Kindern das Buch „Armstrong: Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ von Torben Kuhlmann mitgebracht, das vom Entdeckergeist einer Maus erzählt. Die Hessische Landesregierung nimmt mittlerweile zum 14. Mal in Folge am „Bundesweiten Vorlesetag“ teil und möchte damit Kinder mit spannenden Geschichten für das Lesen begeistern.

Hintergrund

Der Vorlesetag geht auf eine Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung zurück. Rund um den offiziellen „Bundesweiten Vorlesetag“ am 15. November engagieren sich die Mitglieder der Hessischen Landesregierung mit eigenen Aktionen und lesen in 20 ausgewählten Schulen und Kindertagesstätten in ganz Hessen vor. „Mit kaum einer anderen Tätigkeit kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern wie mit dem Vorlesen“, ergänzte Lorz. Je öfter ihnen in den ersten Jahren vorgelesen werde, desto besser könnten sie sich später in der Schule konzentrieren und ausdrücken. Der Spracherwerb stehe daher auch im Zentrum des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren.

Bereits Anfang des Monats hatte der Minister auf einem Kongress zur Sprachförderung die herausragende Bedeutung des Vorlesens betont und sich gleichzeitig besorgt gezeigt über aktuelle Studien, die einen Rückgang des abendlichen Vorlesens feststellen. „Auch wenn das Vorlesen von entscheidender Bedeutung für den Spracherwerb von Kindern ist, liest ein beträchtlicher Teil der Eltern seinen Kindern nicht oder nur unregelmäßig vor. Einmal Versäumtes kann die Schule aber später nur noch schwer nachholen.“ Es freue ihn deshalb sehr, dass Grundschulen wie die in Wolfskehlen die Teilnahme am Vorlesetag fest in ihrem Schulprogramm verankert hätten. „Alle Eltern kann ich gleichzeitig nur ermutigen, ihren Kindern mehr vorzulesen. Denn alles kann die Schule auch nicht übernehmen“, so Lorz abschließend.

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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