Antigen-Selbsttests

Pilotprojekt mit 21 Schulen startet

Thema: 
Rund um das Schuljahr
25.03.2021Hessisches Kultusministerium

Mehr als 16.000 Tests sind in dieser Woche an 21 Pilotschulen in ganz Hessen ausgeliefert worden, die noch vor den Osterferien mit freiwilligen Antigen-Selbsttests für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal an diesen Schulen beginnen.

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Frau zu Hause mit einem Corona-Selbsttest in der Hand.
© pascalskwara – stock.adobe.com

Das Corona-Kabinett hat am 18. März 2021 eine Teststrategie für Schulen und Kitas beschlossen, die bereits heute mit einem Pilotprojekt von 21 Schulen starten wird. Bis zum Beginn der Osterferien können die Schulen die Antigen-Selbsttests durchführen und wichtige Erfahrungen sammeln. „Wir erhoffen uns von den Pilotschulen wichtiges Feedback, um nach den Osterferien die Tests flächendeckend an allen Schulen problemlos durchführen zu können“, erklären Gesundheitsminister Kai Klose und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Um den Unterricht für die Schülerinnen und Schülern nach den Osterferien so sicher wie möglich zu gestalten, stellt die Landesregierung bis zum Ende des Schuljahres allen Schulen einfach zu handhabende Antigen-Selbsttests zur Verfügung, mit denen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres an der Schule tätiges Personal unkompliziert, kostenfrei und freiwillig mindestens jeweils einmal in der Woche selbst testen können. Die Tests sollen vor Unterrichtsbeginn in den Schulen durchgeführt werden. Dafür stellen das Gesundheits- und das Kultusministerium Videos zur Handhabung und Anleitungen zur Verfügung. Im Falle eines positiven Testergebnisses muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen und es greift die Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Tests sowie zur sofortigen Quarantäne.

Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte können darüber hinaus auch einmal in der Woche den kostenlosen „Bürgertest“ nutzen, der von geschultem Personal durchgeführt wird. Auch die Möglichkeit für an Schulen tätiges Personal zur wöchentlichen Testung in einer Arztpraxis besteht fort. In Zusammenarbeit mit der kassenärztlichen Vereinigung (KV) werden die Schulen zudem seit vergangener Woche durch ein Test-Mobil unterstützt, das PCR-Tests und Antigen-Schnelltests in größeren Umfang durchführen kann, wenn es ein Ausbruchsgeschehen an einer Schule gibt.

Land beschafft rund 14,5 Millionen Selbsttests

„Das umfangreiche Testen ist ein entscheidender Weg aus der Pandemie. Die Tests geben – zumindest für den Moment – Auskunft darüber, ob man infiziert ist und andere Menschen anstecken kann. Die Antigen-Selbsttests sind dabei eine wichtige Ergänzung zur kostenlosen Bürgertestung durch geschultes Personal“, informiert Gesundheitsminister Kai Klose. „Wir haben daher als Gesundheitsministerium umfangreich Testkits zur Selbstanwendung beschafft.“

Insgesamt werden aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ für die Testungen in Schulen und der Kindertagespflege Mittel in Höhe von 90 Mio. Euro für die Beschaffung der rund 14,5 Millionen Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Die Bestellungen erfolgten auch auf Grundlage der Starter-Pakete I und II der Task Force Testlogistik des Bundes. Es erfolgt eine Lieferung durch die Vertreiber an einen zentralen Logistiker für Hessen. Der Logistiker übernimmt dann die Verteilung an die Schulen.

Damit ist gewährleistet, dass sich rund 760.000 Schülerinnen und Schüler und etwa 100.000 Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fast 2.000 Schulen bis zu den Sommerferien selbst testen können. Auch die Schulen in freier Trägerschaft sind berücksichtigt.

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