Zertifizierung

Rheingauschule Geisenheim ist gesundheitsfördernde Schule

Thema: 
Auszeichnungen, Orden, Rund um das Schuljahr
15.05.2018Hessisches Kultusministerium

Kultusstaatssekretär Lösel: „Hier wird Gesundheitsförderung Tag für Tag gelebt“

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Kultusstaatssekretär Lösel mit Vertretern der Rheingauschule Geisenheim
Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel zeichnet die Rheingauschule Geisenheim mit dem Gesamtzertifikat „gesundheitsfördernde Schule“ aus.
© HKM

Fit durch den Schulalltag – diesem Motto hat sich die Rheingauschule Geisenheim seit Jahren verschrieben. Heute war deshalb Hessens Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel zu Besuch und hat die Anstrengungen der Schule zur Umgestaltung des Schullebens mit dem Gesamtzertifikat „gesundheitsfördernde Schule“ belohnt. Bei einem Rundgang machte sich der Staatssekretär ein Bild von den verschiedenen Lehr- und Lernkonzepten und zeigte sich begeistert vom Ideenreichtum der Schule: „Die Rheingauschule ist sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte ein Ort zum Wohlfühlen. Hier wird nicht nur von Gesundheitsförderung gesprochen, sondern unser Konzept ‚Schule & Gesundheit‘ Tag für Tag gelebt“, so Lösel.

Breite Palette an Maßnahmen und Angeboten

Die Schule kann Teilzertifikate in den Bereichen „Bewegung und Wahrnehmung“, „Ernährung und Konsum“, „Sucht- und Gewaltprävention“ sowie „Lehrkräftegesundheit“ aufweisen, die eine breite Palette an verschiedenen Maßnahmen zum Wohle der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte abdecken. Im Bereich Bewegung und Wahrnehmung setzt die Rheingauschule auf bewegte Pausen und theaterpädagogische Übungen und bietet ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Übungsleiterscheine in Sport zu erwerben. Auch in Sachen gesunder Ernährung hat sie einiges im Repertoire, etwa gemeinsame Mittagessen und Aktionswochen der Mensa. Der Biologieunterricht behandelt außerdem umfassend das Thema gesunde Ernährung.

Unter der Rubrik Sucht- & Gewaltprävention überzeugt sie durch Aufklärungsveranstaltungen zu Drogenkonsum, Internetsucht und Mobbing. Außerdem vermitteln die Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern frühzeitig soziale Kompetenzen und Demokratieverständnis. Die Schule unterstützt aber nicht nur ihre Schülerinnen und Schüler, sondern setzt sich auch für die Gesundheit der Lehrkräfte ein. So nimmt die Schulleitung bei der Unterrichtsplanung Rücksicht auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte, bietet Workshops zum Thema Gesundheit an und sorgt mit Ausflügen und Sportveranstaltungen für den sozialen Zusammenhalt des Kollegiums. Abschließend hielt der Staatssekretär fest: „Der eingeschlagene Weg ist beeindruckend und findet hessenweit mehr und mehr Anklang. Das zeigt, dass unsere Schulen mit Ihren Konzepten genau richtig liegen. Ich hoffe auch in Zukunft noch viel Positives von der Rheingauschule hören zu dürfen und wünsche weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung des eingeschlagenen Wegs.“

Hintergrund:

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährung & Konsum sowie Bewegung & Wahrnehmung und zudem zwei eigene gesundheitsbezogene Profilelemente (Sucht- & Gewaltprävention, Verkehrserziehung & Mobilitätsbildung oder Lehrkräftegesundheit).

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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