IHK-Schulpreises 2019

Schulen aus Hessen für Berufsorientierung ausgezeichnet

Thema: 
Rund um das Schuljahr
12.12.2019Hessisches Kultusministerium

Neun Schulen aus Hessen wurden im Rahmen des Hessischen IHK-Schulpreises für Projekte zur beruflichen Orientierung ausgezeichnet.

Schulen aus Hessen für Berufsorientierung ausgezeichnet: Die Gewinner auf einem Gruppenbild
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© HKM

Am Donnerstag wurden die Preise durch den Hessischen Industrie- und Handelskammertag (HIHK) in Darmstadt verliehen. Mit dem IHK-Schulpreis werden landesweit Schulen prämiert, die ihre Schüler besonders gut auf den Start in die Berufswelt vorbereiten. Ausgezeichnet wurden jeweils drei Schulen aus Nord-, Mittel- und Südhessen in den Kategorien Förder-/Hauptschule, Realschule und Gymnasium/Fachoberschule. Überreicht wurden die Urkunden durch Hessens Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel, und HIHK-Präsident Eberhard Flammer. Beworben haben sich in diesem Jahr 75 Schulen aus ganz Hessen. Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro pro Schule.

„Schon in der Schulzeit zu wissen, was man später einmal machen möchte, ist gar nicht so einfach“, erklärte Staatssekretär Lösel. Umso wichtiger sei es, möglichst frühzeitig und kompetent beraten zu werden. „Mit unseren schulischen Angeboten zur Berufsorientierung tun wir genau das und bereiten unsere Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Dass dabei nicht immer ein Studium der Königsweg sein muss, machen die derzeit äußerst attraktiven Berufsperspektiven einer dualen Ausbildung in Industrie, Handel, Handwerk und vielen Dienstleistungsberufen deutlich. Ich danke allen Schulen für ihr Engagement und gratuliere herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.“

Mit Blick auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und anhaltend hohe Abbrecherquoten in Ausbildung und Studium unterstrich HIHK-Präsident Eberhard Flammer die Bedeutung von Orientierungsangeboten an allen Schulformen. „Für eine erfolgreiche Berufs- und Studienorientierung benötigen Schulen Unterstützung. Lehrkräfte sollten schon im Studium auf diese Aufgabe vorbereitet werden“, sagte Flammer. In seiner Rede hob er die Vorteile der beruflichen Bildung hervor: „Die berufliche Bildung ermöglicht es, schnell auf eigenen Beinen zu stehen, bietet gute Gehälter, eine hohe Arbeitsplatzsicherheit und viele Entwicklungswege“, so Flammer.

Die ausgezeichneten Schulen:

Nordhessen

  • Förder-/Hauptschule:
    Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Großenlüder
    Projekt: Berufe hautnah
  • Realschule:
    Rhönschule Gersfeld, Gersfeld
    Projekt: Roboter AG baut Produktionsanlage nach Unternehmensvorbild
  • Gymnasium/Fachoberschule:
    Selbständige Berufliche Radko-Stöckl-Schule, Melsungen
    Projekt: Kombination aus Bildungsmesse und Azubi-Speed-Dating

Mittelhessen

  • Förder-/Hauptschule:
    Erlenbachschule, Elz
    Projekt: Schüler-kochen-für-Schüler
  • Realschule:
    Hinterlandschule Steffenberg, Steffenberg
    Projekt: Praxistage mit Projektarbeiten
  • Gymnasium/Fachoberschule:
    Wilhelm-von Oranien-Schule, Dillenburg
    Projekt: Berufliche Orientierung als eigenständiges Schulfach

Südhessen

  • Förder-/Hauptschule:
    Goetheschule, Groß-Gerau
    Projekt: Marktstand auf dem Wochenmarkt
  • Realschule:
    Georg-August-Zinn-Schule, Reichelsheim
    Projekt: Galerie-der-Berufe
  • Gymnasium/Fachoberschule:
    Europäische Schule RheinMain, Bad Vilbel
    Projekt: Entwickeln einer Geschäftsidee

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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