Technisches Hilfswerk zur Stelle, wenn Not am Mann ist | Hessisches Kultusministerium
Ehrenamt

Technisches Hilfswerk zur Stelle, wenn Not am Mann ist

09.02.2018Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz dankt ehrenamtlichen Helfern und übergibt Fördermittel für Jugendorganisation

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Wiesbadener Ortsverbands des THW
© HKM

Das Technische Hilfswerk (THW) ist bundesweit die erste Anlaufstelle in Sachen Katastrophenschutz. Seine zahlreichen ehrenamtlichen Mitglieder packen immer dann mit an, wenn es brenzlig wird. Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat deshalb heute die Einsatzzentrale des Wiesbadener Ortsverbands des THW besucht und dabei einen Förderbescheid des Hessischen Kultusministeriums über 4.000 Euro aus Lottomitteln überreicht. Das Geld dient der Ausstattung des neu geschaffenen Jugendraums und soll die jüngeren Vereinsmitglieder in ihrem sozialen Engagement unterstützen. „Ich weiß aus eigener Erfahrung wie wichtig die Arbeit des Technischen Hilfswerks für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hessen ist. Vieles geschieht geräuschlos im Hintergrund und ohne viel Aufheben. Das heißt aber nicht, dass dem THW weniger Dank gebührt als unseren regulären Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr, denn die Vereinsmitglieder sind immer dann zur Stelle, wenn es ernst wird – sei es bei Naturkatastrophen oder anderen schwerwiegenden Ereignissen“, sagte der Minister.

1952 gegründete Einheit mit mehreren hundert Mitgliedern 

Die Stärke des THW liegt in der technischen Ausstattung der Fachgruppen und der Bergungseinheiten. In Katastrophenfällen können sie sowohl selbständig helfen als auch anderen Spezialteams unterstützend zur Seite stehen. All dies und auch die zahlreichen Trainingseinheiten und Fortbildungsmaßnahmen geschehen im Fall des Wiesbadener Ortsverbands vollständig ehrenamtlich. Die 1952 gegründete Einheit zählt mehrere hundert Mitglieder und konnte vor einigen Jahren um eine Jugendabteilung erweitert werden. Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren erlernen hier spielerisch die technischen und organisatorischen Grundlagen und werden so auf ihre späteren Aufgaben im THW vorbereitet.

„Sei es das Bergen von Verletzten aus Gefahrenlagen, die Räumung und Erschließung unzugänglicher Gebiete, die Ortung von Vermissten durch technisches Knowhow, die Befestigung von Dämmen und Deichen oder die Unterstützung von Einsätzen auf dem Wasser – das THW deckt eine breite Palette an Aufgabengebieten ab und sorgt so für die Sicherheit der Bevölkerung“, ergänzte Lorz und hielt abschließend fest: „Es ist mehr als verständlich, dass so ein vitales Vereinsleben auch vor den Jugendorganisationen nicht Halt macht. Ich freue mich deshalb besonders, der THW-Jugend Wiesbaden heute diesen Förderbescheid übergeben zu dürfen und ihr im Namen der Hessischen Landesregierung und auch ganz persönlich zu danken. Denn eines ist klar: Wenn mir später einmal der Keller vollläuft, bin ich froh, dass es kompetente Helferinnen und Helfer gibt, die mir bei solch einem Schlamassel helfen!“

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Stefan Löwer
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