Förderung

Wiesbaden hat eine neue Integrierte Gesamtschule

23.02.2018Hessisches Kultusministerium

Kultusminister Lorz besucht die IGS Rheingauviertel

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Kultusminister Lorz besucht die IGS Rheingauviertel
© HKM

Seit diesem Schuljahr werden an der Integrierten Gesamtschule (IGS) im Wiesbadener Rheingauviertel Kinder und Jugendliche des Haupt- und Realschulzweigs in gemeinsamen Jahrgangsstufen unterrichtet. Hiervon hat sich Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute persönlich ein Bild gemacht. Während eines Unterrichtsbesuchs überzeugte er sich von den Konzepten und Ideen der Schule und diskutierte im Anschluss mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinde aktuelle Fragen der Schulpolitik. Dabei sagte er: „Ich freue mich, dass die Schule im Rheingauviertel den mutigen Schritt hin zu einer Integrierten Gesamtschule gewagt hat und ich stelle zufrieden fest, dass sie hierin äußerst erfolgreich ist. Sie rückt die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt und stärkt gleichzeitig den Austausch über alle Bildungsschichten hinweg.“

Hintergrund: Integrierte Gesamtschule

Die Integrierten Gesamtschulen haben sich dem Ziel verschrieben, die Schülerinnen und Schüler ihrem individuellen Leistungsvermögen entsprechend zu fördern. Zentrale Bestandteile des Unterrichtskonzepts sind das gemeinsame Lernen und die soziale Interaktion. Dies geschieht besonders effizient in schulformübergreifenden Klassen, denn in einer IGS sind die Bildungsgänge Haupt- und Realschule und teilweise auch die sechsjährige Mittelstufe des gymnasialen Bildungsgangs nach dem Prinzip des längeren gemeinsamen Lernens zusammengeschlossen. Zu unterscheiden ist die integrierte Gesamtschule von der kooperativen Gesamtschule, in der die Schüler zwar unter einem Dach unterrichtet werden, aber grundsätzlich in Haupt-, Real- und Gymnasialklassen getrennt sind.

„In der IGS besuchen die Schülerinnen und Schüler feste Lerngruppen, in denen sie vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Kompetenzen gemeinsam lernen. So ist es möglich, dass ein Schüler oder eine Schülerin in einem Fach besonders leistungsstark ist und den fortgeschrittenen Kurs besuchen kann, wohingegen in einem weiteren Fach Förderbedarf besteht“,  sagte der Minister und ergänzte abschließend: „Die Kinder und Jugendlichen haben dadurch die Möglichkeit, den ihren Kursen entsprechenden Schulabschluss zu erlangen – so wird niemand zurückgelassen. Dafür danke ich allen Verantwortlichen der IGS Rheingauviertel recht herzlich und wünsche auch in Zukunft viel Erfolg.“

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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