Startseite Presse Pressemitteilungen Pressearchiv Das Projekt „SchreibKunst“ fördert den literarischen Nachwuchs an Hessens Schulen
„Was zählt ist die Geschichte!“

Das Projekt „SchreibKunst“ fördert den literarischen Nachwuchs an Hessens Schulen

Thema: 
Rund um das Schuljahr
06.09.2016Hessisches Kultusministerium

Programm geht zusammen mit der WIBank in die nächste Runde

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Schreibende Hand
© Deyan Georgiev - Fotolia.com

Mit dem Ziel, Schulen bei der Literaturförderung gezielt zu unterstützen, bietet das Hessische Kultusministerium seit dem Jahr 2012 das Projekt SchreibKunst an. Unter dem Motto „Was zählt ist die Geschichte!“ geht „SchreibKunst“ im gerade angelaufenen Schuljahr nun gemeinsam mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), die erstmals Partner ist, in die nächste Runde. Insgesamt zehn Schulen nehmen im Schuljahr 2016/2017 am Programm teil. Schwerpunkt ist das gemeinsame Schreiben der Schülerinnen und Schüler mit bekannten hessischen Autorinnen und Autoren. Von Kassel bis Darmstadt arbeiten preisgekrönte Autorinnen und Autoren wie Kathrin Passig („Wortmaschine und Textgenerator“), Lars Ruppel („Mein lieber Herr Gesangsverein“, Poetry-Slam), Silke Scheuermann („Und ich fragte den Vogel“), Thomas Hettche („Sich der Sprache überlassen“), Marica Bodrozic („Die Seele hat keine Nationalität“) und der neue Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Sherko Fatah, mit Schülerinnen und Schülern in Schreibwerkstätten im Schulalltag zusammen. „Literatur ist etwas ganz Wunderbares und die Förderung an Schulen nichts Alltägliches. Mit unserem Förderprojekt ‚SchreibKunst‘ wollen wir daher ganz gezielt die jungen Talente fördern und die Begeisterung für das Schreiben von Büchern hervorrufen“, sagte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und ergänzte: „Mit der WIBank haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der u.a. mit dem Robert Gernhardt-Preis für Literaturprojekte bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, welchen Stellenwert die Literaturförderung für ihn besitzt. Das Engagement für die kulturelle Bildung im Rahmen der Nachwuchsförderung in Schulen begrüßen wir sehr.“

Die Wirklichkeit in ihre Facetten aufbrechen

„SchreibKunst und Robert Gernhardt passen hervorragend zusammen. Schüler können lernen, wie Gernhardt es meisterhaft beherrschte, mit Sprache Wirklichkeit in ihre Facetten aufzubrechen. Diese Fähigkeit wollen wir mit SchreibKunst befördern“, so Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank.

Bestandteil der gemeinsamen Arbeit zwischen den Profis und den Jungautorinnen und Jungautoren ist u.a. das „Zur-Sprache-Kommen“ eines eigenen Plots, der unbedingt erzählt werden muss, oder ein Gedicht, das endlich aufgeschrieben werden möchte. Die prominenten Paten geben aber auch Tipps oder Anleitungen dazu, welcher Schreibstil zu welchem Genre am besten passt. Nicht zuletzt bietet „SchreibKunst“ die Möglichkeit zur Entdeckung der persönlichen Sprache(n), der individuellen Ausdrucksformen in Gedicht, Poetry Slam, Erzählung, Jugend-Roman, journalistischem Essay sowie erstmals in einem Weblog. Als Forum für die Netzwerkarbeit der Schulen, die ihr literarisches Profil ausbauen möchten, dient der neue „Arbeitskreis Literarisch aktiver Schulen in Hessen“.

Teilnehmende Schulen:

  • Richtsberg-Gesamtschule Marburg
  • Elisabeth-Schule Marburg
  • Clemens-Brentano-Europaschule Lollar
  • Gesamtschule Ebsdorfergrund
  • Hinterlandschule Steffenberg
  • Ricarda-Huch-Schule, Gießen

Und ab dem Schuljahr 2016/17:

  • Albert-Einstein-Schule Maintal
  • Carl-Schomburg-Schule Kassel
  • Lichtenbergschule Darmstadt
  • Max-Beckmann-Schule Frankfurt

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Dr. Erika Schellenberger-Diederich, Koordinatorin für den Bereich "Literatur" im Projektbüro Kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums unter: erika.schellenberger-diederich@kultus.hessen.de.
 
Schirmherrin des Projekts ist die Schriftstellerin Eva Demski aus Frankfurt.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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