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46. Internationale PhysikOlympiade 2015

Die zehn besten Physikschüler Hessens ausgezeichnet

Thema: 
Auszeichnungen, Orden
19.03.2015Hessisches Kultusministerium

Zwei Frauen und zwei Darmstädter darunter // Zwei „Fuldaer“ in nationaler Runde

Benjamin Lieser, Uplandschule, Willingen, Robin Heinemann, Schülerforschungszentrum Nordhessen, Kassel, Dennis Reimer, Winfriedschule, Fulda, Timothy Earley, Christian-Wirth-Schule, Usingen, Joshua Moritz Witt, Lichtenbergschule, Darmstadt, Paula Pilatus,
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Benjamin Lieser, Uplandschule, Willingen, Robin Heinemann, Schülerforschungszentrum Nordhessen, Kassel, Dennis Reimer, Winfriedschule, Fulda, Timothy Earley, Christian-Wirth-Schule, Usingen, Joshua Moritz Witt, Lichtenbergschule, Darmstadt, Paula Pilatus, Edith-Stein-Schule, Darmstadt, Lara Tschendel, Oswald-von-Nell-Breuning-Schule, Rödermark, Felix Heyer, Jakob-Grimm-Schule, Rotenburg an der Fulda, Lukas Nöding, Jakob-Grimm-Schule, Rotenburg an der Fulda, Nicht im Bild: Arne Hensel, Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule, Homberg
© HESSENMETALL Frankfurt

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Wolf M. Mang, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbands Hessenmetall und Dr.-Ing. Michael Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Carl Schenck AG haben die zehn besten Physikschüler Hessens bei der Schenck RoTec GmbH, dem Welt­marktführer für Auswucht- und Diagnosetechnik, in Darmstadt ausgezeichnet. Zwei Schülerinnen und acht Schüler aus neun hessischen Schulen wurden für ihren außerordentlichen Erfolg bei der Internationalen PhysikOlympiade (IPhO) geehrt. Sie gehörten in der zweiten Runde des Wettbewerbs zu den 100 Besten in Deutschland. Zwei von Ihnen, Lukas Nöding und Dennis Reimer, kamen sogar unter die „Top 50“ und durften an der dritten Runde, dem nationalen Wettbewerb, teilnehmen.

Die zehn Besten der 46. IPhO in Hessen (alphabetisch):

Jeweils zwei Schüler in den „Top 10“ Hessens kommen aus der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg an der Fulda und aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Mit Paula Pilatus und Lara Tschendel sind zwei Schülerinnen unter den Besten in dieser Männerdomäne.

Schule Ort Name Vorname
Christian-Wirth-Schule Usingen Earley Timothy
Schülerforschungszentrum Nordhessen Kassel Heinemann Robin
Bundespräsident-Th.-Heuss-Schule Homberg Hensel Arne
Jakob-Grimm-Schule Rotenburg an der Fulda Heyer Felix
Uplandschule Willingen Lieser Benjamin
Jakob-Grimm-Schule Rotenburg an der Fulda Nöding Lukas
Edith-Stein-Schule Darmstadt Pilatus Paula
Winfriedschule Fulda Reimer Dennis
Oswald-von-Nell-Breuning-Schule Rödermark Tschendel Lara
Lichtenbergschule Darmstadt Witt Joshua Moritz

„Das ist nicht nur ein Erfolg für die Jugendlichen und ihre Schulen, sondern auch für das Land Hessen, das in den vergangenen Jahren fast durchgehend Teilnehmer an der dritten Runde des Wettbewerbs stellte“, betonte der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

„Unsere Mitgliedsunternehmen haben mit den Olympioniken gemeinsam, dass Physik und Technik die Basis ihrer Spitzenleistungen sind und sie sich einem harten Wettbewerb stellen. Da die Metall- und Elektro-Industrie mit 213.000 Beschäftigten und 11.000 Auszubildenden der größte Arbeitgeber in Hessen ist, braucht sie ständig Mitarbeiter vom Format der Olympioniken“, lobte Wolf Matthias Mang, Geschäftsführer der Arno Arnold GmbH in Obertshausen und Vorstandsvorsitzender von HESSENMETALL. Nicht nur den Bestplatzierten, sondern allen Tüftlern sowie kompetenten und ehrgeizigen Technikern prognostizierte er gute Berufsperspektiven in der exportstarken und gut bezahlenden Metall- und Elektroindustrie

„Auswuchten ist Physik pur, deshalb können wir gar nicht genug gute Physiker bekommen. Gefragt ist für unseren weltweiten Auswucht-Wettbewerb darüber hinaus Internationalität und Neugier auf die Anforderungen der Kunden“, sagte Gastgeber Dr. Ing. Ralf-Michael Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Carl Schenck AG. Die Schenck RoTec GmbH Darmstadt, beschäftigt weltweit ca. 1.200 Mitarbeiter und erwirtschaftet ein Geschäftsvolumen von 220 Mio. Euro. „Die erste Auswuchtmaschine wurde 1907 in Darmstadt gebaut. Heute liefert Schenck RoTec GmbH jährlich Auswuchtmaschinen in über 120 Länder. Mit insgesamt 7 Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich, USA, China, Japan und Indien sowie mit über 50 Vertretungen und Servicestützpunkten in der Welt sind wir auf allen wichtigen Märkten mit regionalen Partnern aktiv. Die Kunden kommen aus der Automobil- und Elektroindustrie, der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Turbomaschinenindustrie, dem allgemeinen Maschinenbau und der Instandsetzung von rotierenden Teilen.“

Hintergrund: Internationale PhysikOlympiade

Die Internationale PhysikOlympiade findet einmal jährlich statt; um besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern. Mit theoretischen und experimen­tellen Aufgaben werden in den ersten vier Runden die maximal fünf besten Schüler/in­nen eines Landes ermittelt. In der fünften und letzten Runde treten diese Teams aus mittlerweile 80 Ländern gegeneinander an um Medaillen zu erringen.

Die Schlussrunde findet jedes Jahr in einem anderen der teilnehmenden Länder statt; dieses Jahr in Mumbai (Indien). Denn neben dem Wettkampf stehen das Erleben anderer Kulturen und der Austausch von Jugendlichen weltweit im Vordergrund. Neben der Ehre, sein Land im olympischen Wettstreit vertreten zu dürfen, gibt es für die Teilnehmenden des Auswahlverfahrens zahlreiche Preise wie Urkunden, Gutscheine, Geldpreise und Forschungspraktika zu gewinnen. Die besten hessischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Runde werden - seit dem Jahr 2001 - durch den Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e.V. geehrt.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe einer allgemein­bildenden oder beruflichen Schule, die unter 20 Jahre alt (Stichtag 30.06.) und noch nicht an einer Universität eingeschrieben sind.

Die Internationale PhysikOlympiade startet wieder im Mai.

Rückfragen richten Sie bitte an

  • Stefan Löwer, Pressesprecher Hessisches Kultusministerium,
    Tel.: 0611 368 – 2006, E-Mail Stefan.Loewer@hkm.hessen.de
  • Dr. Ulrich Kirsch, Geschäftsführer Kommunikation und Presse Hessenmetall,
    Tel.: 069 95808-150, E-Mail ukirsch@hessenmetall.de
  • Wolfgang Kunkel Pressesprecher Schenck RoTec GmbH,
    Tel.: 06151 32-3167, E-Mail wolfgang.kunkel@schenck.net
  • Jörg Steiper, Wettbewerbsbeauftragter des Landes Hessen für die
    Internationale PhysikOlympiade,
    Tel.: 015201983959, E-Mail schule@steiper.de

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer