Wettbewerb

Hessische Nachwuchs-Naturwissenschaftler bei der „JuniorScienceOlympiade“

Thema: 
Auszeichnungen, Orden
23.11.2016Hessisches Kultusministerium

Hessische Nachwuchs-Naturwissenschaftler vertreten Deutschland bei der Internationalen „JuniorScienceOlympiade“ in Indonesien

JuniorScienceOlympiade
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Schüler, Eltern, Vertreter der Internatsschule Schloss Hansenberg sowie des Leibniz-Instituts
© HKM

Zwei der bundesweit sechs besten Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften im Alter bis 15 Jahre kommen aus Hessen. Dies ist das Ergebnis des Bundesschülerwettbewerbs zur „13. Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO)“, bei dem sich Salomé Schwark und Raymond Chen von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim gegen rund 4100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland auf Platz eins und drei durchsetzen konnten und nun Teil des deutschen Nationalteams für den internationalen Wettbewerb auf Bali, Indonesien, sind. Am heutigen Mittwoch sind die beiden jungen Talente nun von Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz für ihre herausragenden Leistungen im Rahmen einer kleinen Feierstunde im prunkvollen Kabinettzimmer des Hessischen Landtags geehrt worden. „In einem ressourcenarmen Land, das heute mehr als je zuvor von der geistigen Leistung der Schülerinnen und Schüler abhängig ist, seid Ihr ein wichtiger Teil unserer Zukunft! Ihr habt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie viel Spaß die Naturwissenschaften bereits in der Schule machen. Ich bin stolz, dass Ihr Hessen und Deutschland nun im fernen Indonesien vertretet!“, erklärte der Kultusminister in seiner Ansprache bei der Aushändigung der Medaillen.

Auszeichnung der Bundessieger im Oktober

Die Auszeichnung der übrigen Bundessieger der „13. Internationalen Junior Science Olympiade“ fand bereits im Oktober im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, statt.

Die letzten 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs, der mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Kooperation mit den Kultusbehörden der Länder gefördert wird, mussten im Rahmen des Auswahlseminars in Merseburg (Sachsen-Anhalt) sowohl theoretische Aufgaben in Biologie, Chemie und Physik lösen als auch ihr Können beim Experimentieren im Labor zeigen. Untersuchungsobjekte dort waren pflanzliche Farbstoffe. Die Organisation des Schülerwettbewerbs liegt in der Hand des Leibniz-Institutes für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel. Das Auswahlseminar wurde in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Hochschule Merseburg durchgeführt.

300 Jugendliche aus rund 50 Nationen

Die sechs Mitglieder der „Nationalmannschaft“ wurden in den vergangenen Wochen auf ihre Reise nach Bali vorbereitet. Dort treffen sie Anfang Dezember auf 300 Jugendliche aus rund 50 Nationen, mit denen sie um Gold, Silber und Bronze wetteifern. „Ich wünsche euch für diesen großartigen Wettbewerb viel Erfolg und natürlich auch viel Spaß. Bei aller Konkurrenz und Eurem Ehrgeiz zu gewinnen, darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Und damit wir in Deutschland die Begeisterung für die Naturwissenschaften noch mehr entfachen können, hat sich Hessen für die Ausrichtung des Wettbewerbes im Jahr 2020 beworben“, so Lorz abschließend.

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Stefan Löwer
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