Schule@Zukunft

Kultusministerin Nicola Beer startet das Landesprojekt „Mobiles Lernen“

21.08.2013Hessisches Kultusministerium

Porträtfoto der Kultusministerin Nicola Beer

Portraitfoto der Hessischen Kultusministerin Nicola Beer - Alexander von Michalewsky
Portraitfoto der Hessischen Kultusministerin Nicola Beer
© Alexander von Michalewsky

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet an fünf hessischen Grundschulen und einer Förderschule das Landesprojekt „Mobiles Lernen“. Den teilnehmenden Schulen wird im Rahmen der Medieninitiative Schule @ Zukunft aus Landesmitteln für die Dauer von drei Jahren jeweils ein Klassensatz Tablet-PCs zur Verfügung gestellt. Die Schulen sollen die Möglichkeiten des Einsatzes der Geräte im Unterricht erproben.

Zum Projektauftakt besuchte Kultusministerin Beer die Günderrode-Grundschule in Frankfurt und übergab den Schülerinnen und Schülern auch stellvertretend für die anderen fünf Projektklassen die Geräte.

„Wir verfolgen mit dem Projekt das Ziel zu erfahren, wie sich das mediengestützte Lernen, der mediengestützte Unterricht und die Medienkompetenz der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durch die Integration der mobilen Geräte in den Unterricht entwickeln. Auch untersuchen wir, welche Auswirkungen der Einsatz der Tablets auf das individuelle und das gemeinsame Lernen hat“, erklärte Kultusministerin Beer.

Im Gegensatz zu den bestehenden Tablet-Projekten an einzelnen hessischen Schulen, vorwiegend im Sekundarschulbereich, konzentriert sich das Landesprojekt auf die Jahrgangsstufen eins bis vier (Grundschule) bzw. eins bis sechs (Förderschule), um gezielt Einsatzmöglichkeiten im Unterricht mit jüngeren Schülerinnen und Schülern zu erproben.

Das Projekt wird von der Goethe-Universität Frankfurt am Main wissenschaftlich begleitet. Für die Organisation und Durchführung des Projekts ist das Landesschulamt zuständig.

Die Schulen wurden nach einer landesweiten Ausschreibung gemäß den von ihnen vorgelegten pädagogischen Nutzungskonzepten ausgewählt. Voraussetzung war auch die Zustimmung der jeweiligen Schulträger, um die technischen Voraussetzungen sicherzustellen.

Die teilnehmenden Schulen verfolgen unterschiedliche Konzepte zur Einbindung der Tablets in den Unterricht, sowohl was die Fächerauswahl betrifft, als auch den methodisch-didaktischen Einsatz.

An der Günderrode-Grundschule, die über einen hohen Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund verfügt, sollen die Tablets vor allem zur Unterstützung im Deutsch- und Mathematikunterricht eingesetzt werden.

Die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen werden im Projektverlauf durch die Fachberaterinnen und Fachberater für Medienbildung der Staatlichen Schulämter sowie durch die Mitarbeiter der regionalen Medienzentren unterstützt und fortgebildet.

 „Die Kompetenzen, die unsere heutige Informations- und Wissensgesellschaft den Kindern und Jugendlichen abverlangt, nämlich sich nicht nur Wissen anzueignen, sondern selbstorganisiert, kritisch-reflektiert, ortsunabhängig und in Kooperation mit anderen zu lernen und zu arbeiten, müssen in der Schule verstärkt vermittelt werden. Hierbei eröffnet das Medium Tablet-PC neue Möglichkeiten“, sagte Kultusministerin Beer.

Folgende Schulen nehmen an dem Projekt teil:

  • Schule am Eschilishov (Grundschule, Limburg)
  • Fritz-Hufschmidt-Schule (Grundschule, Zierenberg)
  • Günderrode-Schule (Grundschule, Frankfurt)
  • Propst-Conrad-von-Mengersen-Schule Johannesberg (Grundschule Fulda)
  • Wilhelm-Filchner-Schule (Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen und Sprachheilförderung, Wolfhagen)
  • Freiherr-vom-Stein-Schule (Kooperative Gesamtschule mit Grundstufe Hünfelden)

 

 

 

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Stefan Löwer