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Vorlesetag 2016

Kultusstaatssekretär Lösel als Vorleser zu Gast in der Johannes-Maaß-Schule in Wiesbaden

Thema: 
Rund um das Schuljahr
18.11.2016Hessisches Kultusministerium
Staatssekretär Lösel beim Vorlesetag 2016
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Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel besucht die Johannes-Maaß-Schule in Wiesbaden im Rahmen des 13. bundesweiten Vorlesetages.
© HKM

Mit einer Vorlesestunde in der Johannes-Maaß-Schule in Wiesbaden hat heute Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel im Rahmen des 13. bundesweiten Vorlesetages den Schülerinnen und Schülern einen unterhaltsamen Vormittag beschert. Der bundesweite Vorlesetag, eine Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung, macht darauf aufmerksam, wie wichtig Vorlesen und Lesen für die Sprachkompetenz und damit für die gesamte Entwicklung von Kindern sind.

„Vorlesen ist etwas Tolles!“

Als Beweis hierfür begeisterte Lösel die Kinder mit einer Geschichte über die kleine Apfelbaumhexe Petronella Apfelmus aus dem gleichnamigen Kinderroman „Petronella Apfelmus“ der Autorin Sabine Städing. „Vorlesen ist etwas Tolles! Ich freue mich, heute hier zu sein und die Kinder für das Abenteuer Vorlesen und Lesen neugierig machen zu können. Beides stärkt das Sprachvermögen, weckt Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung. Mit kaum einer anderen Tätigkeit kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern“, erklärte der Staatssekretär.

Rund um den offiziellen bundesweiten Vorlesetag am 18. November engagieren sich die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zum elften Mal in Folge mit eigenen Vorleseaktionen. Im Zeitraum vom 15. bis 22. November 2016 lesen sie in ausgewählten Institutionen vor. Insgesamt können sich die Kinder in 23 Einrichtungen in ganz Hessen auf spannende Geschichten freuen.

Vorlesen und Lesen helfen, die Phantasie und Kreativität der Kinder anzuregen, sowie die Aufnahme komplexer Sachverhalte einzuüben und den Wortschatz der Kinder auszubauen. Kinder, denen häufig vorgelesen werde, könnten sich besser konzentrieren und ausdrücken. Beobachtungsgabe und Gedächtnis würden geschult sowie Medienkompetenz vermittelt. „Vorlesen besitzt eine nachhaltige Bedeutung für die Entwicklung des Kindes, gänzlich unabhängig vom Bildungsstand des Elternhauses“, so Lösel.

Landesregierung engagiert sich für Sprach- und Leseförderung

Sprach- und Leseförderung sind zentrale Bestandteile im Bildungsauftrag der hessischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen für Kinder von 0 bis 10 Jahren. Aus diesem Grund engagiert sich die Hessische Landesregierung seit Jahren für Projekte der Stiftung Lesen, die die Sprach- und Leseförderung für Kinder im Vorschulalter zum Inhalt haben. „Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Lese- und Medienforschung verfügen Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung, haben im Schnitt bessere Noten und  später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten. Drei von vielen weiteren guten Gründen, seinen Kindern auch zu Hause viel vorzulesen“, erklärte Staatssekretär Lösel abschließend.

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Pressesprecher: 
Stefan Löwer
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