Hessisches Schulentwicklungsprogramm

Europaschulen

europafahne

Ausschnitt aus der Europafahne
© Nina Faber / de.sign

Idee der Hessischen Europaschulen ist es, Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene von der europäischen Einigung zu begeistern und sie zu befähigen, sich in Europas Vielfalt und dem globalen Studien- und Arbeitsmarkt zurechtzufinden. 33 Schulen verschiedenster Schulformen und das Studienseminar für berufliche Schulen in Gießen arbeiten zurzeit im Schulentwicklungsprogramm „Hessische Europaschulen“ des Landes Hessen mit.

Programmbereiche

Die Europaschulen orientieren sich mit ihren Vorhaben und Programmen sowie mit ihren zahlreichen Austausch- und Begegnungsprojekten (jährlich ca. 800 Projekte mit über 200 Partnerschulen weltweit) an den folgenden Programmbereichen, die in regelmäßigen Abständen überprüft und weiterentwickelt werden:

  • Europäische Dimension und Interkulturelles Lernen
  • Individualisiertes Lernen und Unterrichtsentwicklung
  • Schulmanagement und Qualitätssicherung
  • Know-How-Transfer

Im Jahre 2003 veröffentlichten die Hessischen Europaschulen erstmals ein Curriculum für die Europäische Dimension und das Interkulturelle Lernen", das in den Jahren 2008 und 2010 weiterentwickelt wurde. Das in vier Bildungsbereiche gegliederte kompetenzorientierte Curriculum ist fächerübergreifend angelegt und für alle Schulformen und deren Jahrgangsstufen anwendbar.

Im Jahr 2017 verabschiedeten die Hessischen Europaschulen und das Europa-Studienseminar eine Liste von Zielen, Kriterien und Indikatoren, an denen sie bis zum Jahr 2020 ihre Arbeit ausrichten werden.

Leitziele

Die Hessischen Europaschulen fühlen sich gemeinsamen Leitzielen verpflichtet:

  • Lehrer-, Schüler- und Elternschaft übernehmen Verantwortung für sich selbst und andere; sie leben Respekt und Offenheit gegenüber der eigenen wie den anderen Kulturen in Europa und der Welt.
  • Europaschulen ermöglichen im schulischen Alltag ihren Schülerinnen und Schülern, durch demokratische Teilhabe, Mitgestaltung und Dialogbereitschaft aller Beteiligten, ihre individuelle und kollektive Identität zu entwickeln.
  • Projekt- und handlungsorientierte Unterrichtsformen sind vorrangiges Prinzip, sie werden regelmäßig reflektiert und evaluiert.
  • Transparenz, Kommunikation und Kooperation innerhalb der Schulgemeinde und nach außen sind Voraussetzungen der pädagogischen Arbeit

Das Hessische Kultusministerium und die Koordinationsstelle Hessische Europaschulen beim Staatlichen Schulamt in Weilburg betreut die 33 Europaschulen und das Europa-Studienseminar für berufliche Schulen.