Einstellung in den Schuldienst

Hessen sucht Grund- und Förderschullehrkräfte!

Sie haben bereits die 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien oder an Haupt- und Realschulen abgelegt, aber bisher noch keine feste Stelle? Sie können sich vorstellen, künftig auch als Lehrer bzw. Lehrerin an einer Grundschule oder als Förderschullehrkraft tätig zu sein? Dann haben wir ein Angebot für Sie, da wir sofort und zum kommenden Schuljahr Grund- und Förderschullehrkräfte suchen!

Das Hessische Kultusministerium bietet Ihnen für den Weg zur künftigen Grundschullehrkraft bei vollem Gehalt einen berufsbegleitenden Weiterbildungskurs der Hessischen Lehrkräfteakademie an. Dieser

  • besteht aus zwei Phasen und
  • gibt Ihnen die Möglichkeit, bereits zu Beginn des kommenden Schuljahres mit einem reduzierten Stundenumfang in den hessischen Grund- und Förderschulen zu unterrichten.

Voraussetzung für Ihre Bewerbung:

  • Sie verfügen über die Lehrbefähigung in mindestens in einem der Unterrichtsfächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Katholische Religion, Kunst, Musik, Sport, Ethik, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache oder Islamische Religion.

Start der Weiterbildung für das Lehramt an Grundschulen: 1. Juni 2017

1. Zu Beginn erfolgt zunächst eine Grundlagenqualifizierung mit einer Dauer von 14 Monaten, die folgende Elemente bzw. Bausteine umfasst

  • Hospitationen/ schulpraktische Studien
  • Didaktik der Grundschule
  • Grundlagen der Unterrichtsfächer Deutsch, Mathematik und eines dritten Faches
  • Abschluss mit Erwerb eines Zertifikats nach einem erfolgreich absolvierten Unterrichtsbesuch durch die Schulleiterin/ den Schulleiter
  • Das Zertifikat beinhaltet die Lehrbefähigung für Grundschulen.

2. Im Anschluss absolvieren Sie den eigentlichen Weiterbildungskurs mit einer Dauer von 24 Monaten mit folgenden Schwerpunkten:

  • grundschulrelevante Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches Deutsch
  • Grundschuldidaktik des Unterrichtsfaches Deutsch
  • grundschulrelevante Fachwissenschaft des Unterrichtsfaches Mathematik
  • Grundschuldidaktik des Unterrichtsfaches Mathematik
  • grundschulrelevante Fachwissenschaft des dritten Unterrichtsfaches
  • Grundschuldidaktik des dritten Unterrichtsfaches
  • Prüfungsvorbereitung und Zusatzprüfung

Sowohl die Grundlagenqualifizierung als auch der Weiterbildungskurs beinhalten Literaturarbeit, schriftliche Hausaufgaben und das Erstellen von Arbeitsmaterialien etc. als Elemente des Eigenstudiums.

Sie führen neben der Qualifizierung ab Beginn des Schuljahres 2017/18 eigenverant­wortlichen Unterricht an einer Grundschule durch:

  • Juni/ Juli 2017: keine Unterrichtsverpflichtung
  • im 1. Schuljahr (2017/18) im Umfang von 20,5 Pflichtstunden wöchentlich (also 8 Anrechnungsstunden)
  • im 2. und 3. Schuljahr je 23,5 Pflichtstunden (also 5 Anrechnungsstunden)

Was bieten wir dafür?

  • Die Einstellung erfolgt zunächst als Tarifbeschäftigter nach Entgeltgruppe E 11.
  • Nach Bestehen der Zusatzprüfung erhalten Sie ein Angebot zur Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe und eine Besoldung nach A 12.
  • Nach einem Zeitraum von drei Jahren, für den Sie sich verpflichtet haben, als Grundschullehrkraft tätig zu sein, besteht die Möglichkeit, in das ursprünglich studierte Lehramt an Gymnasien oder an Haupt- und Realschulen zu wechseln.

Bitte bewerben Sie sich jeweils auf die in der Stellen-Datenbank des Kultusministeriums ausgeschrieben Stellen. Diese finden Sie unter der Rubrik „schulbezogenes Ausschreibungsverfahren“.

 

Für Ihren Weg zum künftigen Förderschulpädagogen bieten wir Ihnen eine berufsbegleitende Weiterbildung an:

Voraussetzung für Ihre Bewerbung:

  • Sie verfügen über die Lehrbefähigung in mindestens einem der Unterrichtsfächer Arbeitslehre, Biologie, Chemie, Deutsch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, Englisch, Erdkunde, Ethik, Evangelische Religion, Geschichte, Informatik, Katholische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Physik, Politik und Wirtschaft, Sport oder Islamische Religion.

Die Gesamtdauer der Qualifizierung erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Schulhalbjahren. 

Start der Weiterbildung für das Lehramt an Förderschulen: 1. August 2017

Sie setzt sich wie folgt zusammen:

  • schulpraktische Studien
  • Studienanteile aus den Bereichen:
  • Pädagogik im Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung
  • Pädagogik im Förderschwerpunkt Lernen
  • Sonderpädagogische Diagnostik
  • Sonderpädagogische Psychologie
  • Förderunterricht Deutsch
  • Förderunterricht Mathematik
  • inklusive Unterrichts- und Schulgestaltung
  • kollegiale und kooperative Beratung
  • Schulrecht in der sonderpädagogischen Förderung
  • Prüfungsvorbereitung und Zusatzprüfung

Die Qualifizierung beinhaltet folgende Elemente des Eigenstudiums: Literaturarbeit, schriftliche Hausaufgaben, Erstellung von Arbeitsmaterialien etc.

Sie führen neben der Qualifizierung eigenverantwortlichen Unterricht im Umfang  von 17,5 Pflichtstunden wöchentlich im Bereich der Förderschulpädagogik durch.

Was bieten wir dafür?

Sie werden nach erfolgter Auswahl mit unbefristeten Arbeits­verträgen beschäftigt.

  • Die Einstellung erfolgt zunächst als Tarifbeschäftigter nach Entgeltgruppe E 13.
  • Nach Bestehen der Zusatzprüfung besteht die Möglichkeit der Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe und Besoldung nach A 13.
  • Nach einem Zeitraum von vier Jahren, für den Sie sich verpflichtet haben, als Förderschullehrkraft tätig zu sein, besteht die Möglichkeit, in das ursprünglich studierte Lehramt an Gymnasien oder an Haupt- und Realschulen zu wechseln.

Bitte bewerben Sie sich jeweils auf die in der Stellen-Datenbank des Kultusministeriums ausgeschrieben Stellen. Diese finden Sie unter der Rubrik „schulbezogenes Ausschreibungsverfahren“.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!