Zentrale Standorte

o.camps

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Teilnehmer des o.camps am Lagerfeuer in Frankfurt/Wegscheide
© DKJS

Die zentralen o.camps an den vier Standorten Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden bieten mehr als nur fachliche Förderung. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Lernmotivation gestärkt und erhalten die Möglichkeit, ihre Potenziale zu entdecken. Sie werden durch multiprofessionelle Pädagogenteams dabei unterstützt, ihre Stärken kennen zu lernen, mit erweitertem Selbstbewusstsein an die Schule zurückzukehren und so die Versetzung in die 9. Klasse zu schaffen. Außerhalb ihres gewohnten Umfeldes kommen die Jugendlichen in einer Jugendherberge zusammen, um dort gemeinsam zu lernen, in spannenden Projekten zu arbeiten und ereignisreiche Ferien zu verbringen.

Die Haupt-, Real- und Gesamtschulen der vier zentralen o.camp-Regionen werden vom Hessischen Kultusministerium angeschrieben und bekommen die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler anzumelden. Diesen stehen im o.camp Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Jugendleiter zur Seite. Eltern und Lehrkräfte der beteiligten Schulen erhalten individuelle Förderempfehlungen. Um die Schülerinnen und Schüler in den o.camps individuell beim Lernen zu unterstützen, nehmen rund 80 Pädagoginnen und Pädagogen aktiv an einer Fortbildung zum Beurteilen und Beraten lernschwacher Schüler teil.

Kernelemente der o.camps

Drei Kernelemente formen den Alltag im Camp: In Lernwerkstätten werden die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen in einem der Kernfächer Mathematik, Deutsch und Englisch individuell gefördert. Zusätzlich erarbeiten und erproben sie neue Lerntechniken und entwickeln für sich besonders geeignete Lernstrategien. Außerdem arbeiten die Jugendlichen in einem selbständig durchgeführten Projekt. Hier übernehmen die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung von der Planung bis zur Präsentation. Dies kann eine Theaterwerkstatt für die Abschlussveranstaltung, eine Camp-Zeitung oder ein selbst gebauter Naturweg im Wald sein. Sie bringen ihre Stärken und Fähigkeiten im Team ein und entwickeln Kompetenzen, die über den Schulalltag hinaus wichtig sind.
Um den Jugendlichen in den Ferien die nötige Entspannung und Abwechslung zu bieten, gibt es im Camp zahlreiche Entspannungs- und Freizeitangebote. Diese ermöglichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Erfahrungen, soziale Kontakte, Freude und Bewegung.

o.camps 2017 - kurz und knapp

  • Was? o.camp ist ein Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse, deren Versetzung gefährdet ist.
  • Wer? Teilnehmen können Haupt-, Real- und Gesamtschulen, deren Schulträger entweder die Stadt Frankfurt, der Landkreis Offenbach, die Stadt Kassel oder die Stadt Wiesbaden (inklusive des Rheingau-Taunuskreises) ist.
  • Wann? Die o.camps finden in den Osterferien vom 03. April bis 14. April 2017 statt.
  • Wieviel? Der Beitrag für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler beträgt 50 Euro.

Sie möchten Schülerinnen oder Schüler zum o.camp anmelden? So können Sie Ihre Schülerinnen und Schüler unterstützen:

  1. Ansprechpartner sein: Idealerweise übernimmt eine Klassenlehrerin oder ein Klassenlehrer der 8. Klassen die Aufgabe für alle Schülerinnen und Schüler als Ansprechpartner für Bewerbungs- und weitere mit dem Lernferiencamp im Zusammenhang stehenden Fragen zur Verfügung stehen. Die Bewerbung kann aber auch durch andere Personen (Eltern, andere pädagogische Fachkräfte oder Fachlehrerinnen und Fachlehrer) ab November eines jeden Jahres angestoßen werden.
  2. Teilnahme an der Informationsveranstaltung: In jeder der vier Regionen gibt es im Herbst eine Informationsveranstaltung. Hier haben Interessierte die Möglichkeit sich über die Details des Lernferienangebotes zu informieren. Eine gesonderte Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten Sie durch das staatliche Schulamt.
  3. Anmeldeverfahren begleiten: Bereits vor dem Halbjahreszeugnis können versetzungsgefährdete oder abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler gemeldet werden, oder sich selbst anmelden. Das Halbjahreszeugnis muss dann bis zum 10. Februar 2017 nachgereicht und ebenso an das Projektbüro gesandt werden.
  4. Anmeldebogen herunterladen: Die Anmeldebögen zur Campteilnahme stehen auch zum Download auf der Homepage.
  5. An der Bewerbungsfrist erinnern und Unterlagen versenden: Den vollständigen Anmeldebogen senden Sie bitte an das Projektbüro des Hessischen Kultusministeriums. Einsendeschluss ist der 10. Februar 2017.

… und nach dem o.camp?

Um die fachlichen, methodischen und persönlichen Entwicklungen der Jugendlichen während des Camps zu erfassen, werden diese gemeinsam mit den Camp-Pädagoginnen und -Pädagogen in drei verschiedenen Gesprächen dokumentiert. Die ausgefüllten Zielvereinbarungen, Zwischen- und Abschlussgesprächsprotokolle, die die Jugendlichen in ihren „o.camp-Ordnern“ aus dem Camp mitnehmen, geben den Lehrkräften an der Heimatschule die Möglichkeit, die Jugendlichen auch nach dem Camp weiter individuell zu unterstützen.
Etwa vier Wochen nach den Osterferien besucht eine pädagogische Fachkraft aus dem Camp die Jugendlichen an ihrer Schule und führt mit ihnen – möglichst gemeinsam mit einer Lehrkraft der Schule – ein weiteres Gespräch, in dem gemeinsam die Entwicklung seit Campende reflektiert und gegebenenfalls weitere Unterstützungsmöglichkeiten im schulischen Umfeld vereinbart werden.