Sprachförderung an Schulen für Erwachsene ab 20 Jahren

Sprachförderkurse an Schulen für Erwachsene

Für Flüchtlinge ab 20 Jahren bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres*

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Sprachförderung
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Diese Sprachförderkurse werden jungen Flüchtlingen angeboten, die einer Gebietskörperschaft (Kommune oder Landkreis) zugewiesen wurden und nicht über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen. Die Alphabetisierung in der lateinischen Schrift wird hier grundsätzlich vorausgesetzt. Die Sprachförderung an Schulen für Erwachsene ist ein Angebot im Rahmen des „Hessischen Aktionsplans zur Integration von Flüchtlingen und zur Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“, welche vom Land Hessen über seine gesetzliche Verpflichtung hinaus angeboten wird. Ziel ist der Erwerb von sprachlichen Kompetenzen der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen (GER). Die Aufnahme in eine Schule für Erwachsene findet in Abstimmung mit dem zuständigen Aufnahme und Beratungszentrum (ABZ) statt. Die gleichzeitige Teilnahme an einer weiteren Sprachfördermaßnahme des Landes Hessen ist nicht möglich.

Sprachförderkurse an Schulen für Erwachsene

  • sind ein kontingentiertes Angebot,
  • vermitteln grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache (Erwerb von sprachlichen Kompetenzen bis zur Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen – GER),
  • setzen die Alphabetisierung in der lateinischen Schrift voraus,
  • vermitteln interkulturelle Kompetenz,
  • dauern bis zu einem Jahr,
  • ermöglichen gegebenenfalls eine spätere Aufnahme in eine Schule für Erwachsene zur Erlangung eines allgemeinbildenden Schulabschlusses.

 

* Es zählt das Eintrittsalter in die Intensivmaßnahme.