Fachschulen

Fachschule für Sozialpädagogik

Die Fachschulen für Sozialpädagogik bilden Erzieherinnen und Erzieher aus, die nach erfolgreichem Abschluss in verschiedenen sozialpädagogischen Bereichen selbstständig und verantwortlich tätig sein können.

Die Aufnahmevoraussetzungen umfassen den mittleren Bildungsabschluss sowie einen Berufsabschluss als „Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in“, den Abschluss einer einschlägig anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer oder die erfolgreiche Teilnahme an einer Feststellungsprüfung nach einer dreijährigen Berufstätigkeit mit sozialpädagogischer Erfahrung.

Die insgesamt dreijährige Ausbildung wird in Vollzeit- sowie in Teilzeitform angeboten. Die Ausbildung gliedert sich in drei Abschnitte: In den ersten beiden Ausbildungsabschnitten (zwei Jahre) findet die fachtheoretische Ausbildung mit mehreren Praktika statt; der dritte Ausbildungsabschnitt besteht aus einem einjährigen Berufspraktikum („Anerkennungsjahr“).

Am Ende des einjährigen Berufspraktikums findet dann die methodische Prüfung statt. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik führen sodann die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“.

Nach dem Besuch von Zusatzunterricht im Fach Mathematik und dem erfolgreichen Bestehen einer Zusatzprüfung wird den Studierenden die Fachhochschulreife zuerkannt – und zwar frühestens nach den ersten sechs Monaten des einjährigen Berufspraktikums (in Vollzeitform). Zudem besteht für Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik die Möglichkeit, zum Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen in Hessen zugelassen zu werden.