Schulversuch

Parallelangebot G8/G9

Im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Schulversuchs besteht für Gymnasien und kooperative Gesamtschulen die Möglichkeit für ein Parallelangebot G8/G9 innerhalb einer Schule. In den Schulversuch können Gymnasien mit Mittelstufe (Sekundarstufe I) und kooperative Gesamtschulen mit 5-jährig organisiertem Gymnasialzweig mit in der Regel prognostisch gesicherter Jahrgangsbreite von mindestens vier Zügen aufgenommen werden.

Alle Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen starten dabei in den Jahrgangsstufen 5 und 6 unter G8-Bedingungen. Erst nach dieser Beobachtungs- und Orientierungsphase wird auf der Grundlage einer professionellen Beratung der Eltern und ihrer Kinder durch die Gymnasiallehrkräfte eine Entscheidung für den weiteren Weg in G8 oder G9 getroffen. Ziel des Schulversuchs ist die Erprobung eines pädagogischen sowie unterrichtsorganisatorischen Konzepts, das parallel zum verkürzten Bildungsgang (G8) ein Angebot des nicht verkürzten gymnasialen Bildungsgangs (G9) ab der Jahrgangsstufe 7 ermöglicht.

Eine Aufnahme in den Schulversuch kann wieder zum 1. August 2014 beginnend mit der Jahrgangsstufe 5, nach Entscheidung der Schule auch mit der Jahrgangsstufe 6 und/oder 7 erfolgen. Der Schulversuch endet nach jeweils drei Jahren. Für die während des Versuchszeitraums in den Schulversuch aufgenommenen Schülerinnen und Schüler wird das Modell bis zum Ende der Mittelstufe vorgeführt.

Den Erlass (sowie den Änderungserlass) zur Ausschreibung und Einrichtung des Schulversuchs finden Sie im Bereich Schulrecht unter Schulorganisation.