Interne und externe Evaluation

Qualitätsmanagement

Eine Selbstständige Allgemeinbildende Schule (SES) überprüft und bewertet jährlich ihre Arbeit auf der Grundlage ihrer Konzeption und ihres Schulprogramms mit Hilfe eines Qualitätsmanagementsystems. Die Weiterentwicklung und Einführung dieses Qualitätsmanagementsystems kann Bestandteil der in der Konzeption dargelegten Entwicklungsvorhaben sein.

Die externe Evaluation der SES konzentriert sich verstärkt auf Maßnahmen, die von der Schule selbst zur Sicherung der Qualität ergriffen werden. Grundlage ist der Hessische Referenzrahmen Schulqualität (HRS), dessen Qualitätskriterien auch bei der Antragsstellung für Selbstständige Allgemeinbildende Schulen zentral sind.

Im Schulhalbjahr, das der Umwandlung in eine Selbstständige Schule folgt, wird eine Metaevaluation/Ausgangsanalyse an der Schule durchgeführt, die im Wesentlichen Maßnahmen des schulischen Qualitätsmanagements (Qualitätsbereich II) und die Qualität der Führung (Qualitätsbereich III) in den Fokus der Evaluation stellt. Wenn die zweite Schulinspektion an den betreffenden Schulen mehr als ein Schuljahr zurückliegt, wird diese Metaevaluation/Ausgangsanalyse mit einer Primärevaluation im Bereich des Lehrens und Lernens (Qualitätsbereich VI) kombiniert. Darüber hinaus erhält die Schule auf der Grundlage der externen Evaluation eine Rückmeldung zu einem der bei Antragstellung beschriebenen Entwicklungsschwerpunkte, den sie selbst auswählt. In der Folge wird in Verantwortung der hessischen Schulinspektion im vierjährigen Abstand eine Metaevaluation des schulischen Qualitätsmanagements durchgeführt, die durch eine Primärevaluation des Lehrens und Lernens (Qualitätsbereich VI) ergänzt wird.